27.12.2011 · Bernhard Seitz glaubt nicht mehr an den Euro. Er hat seine Lebensversicherung gekündigt, Gold gekauft, Vorräte angelegt: Thunfisch und Apfelmus.
Von Nadine OberhuberRichtlinien für Lesermeinungen
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Jetzt noch Cash vor dem Crash halten - DAX-Index-Papiere kaufen, wenn
der Kurs auf dem tiefsten Punkt ist - schwierig aber machbar. In
Sachwerte investieren. Niedrige Edelmetall-Kurse zum Einstieg verwenden.
Kauft Euch ein Haus im Westerwald - 100km - 1Std. Fahrtzeit.
Astrologisch gesehen, beste Zeit: Ab Januar bis Juli 2012!
Eines greift ins andere. Und wir kommen nicht los davon!
Unter dem Eindruck der Folgen des WK1 in den WK2. Unter dem Eindruck der Folgen und der Stigmatisierung durch den WK2 alternativlos in die EU und instant in den Euro. Damit hinein in die EK1 (Eurokrise Teil 1). Was nun folgt? EK2 oder WK3, oder endlich ein Ruhen des Pendels in der Mitte?
lieber unternehmerisch denken und handeln
... anstatt alles aufzugeben. das hat noch nie funktioniert...
http://www.diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com
Was immer auch die Absichten westlicher Politiker bei der Oktrojierung
des € gewesen sein moegen: Wie Herr Petersen richtig bemerkt, ist
der EURO ein wichtiges integrierendes Element fuer den Mittelstand,
besonders fuer den exportorientierten in Mitteleuropa geworden. Der
€ wird auch integrierend auf die Voelker Europas wirken. Das wird
sehr unbequem sein und Opfer kosten, es wird die Wirkung von
Schraubzwingen haben, wie sie der Schreiner beim Verzwingen frisch
verleimter Hoelzer verwendet. Sind die verleimten Stellen trocken, dann
haelt das Moebel fuer Generationen. Man muss hier in Dimensionen rechnen
und denken. Mit finanzwirtschaftlicher
BWL KOMMT MAN HIER NICHT WEITER.
Völker sind keine Hölzer
und lassen sich nicht zusammenzwingen! Der Versuch, wenn er unternommen
werden sollte, wird auch dieses Mal wieder scheitern. Dieses Scheitern
wird, wie bisher noch jedes Mal, mit großem Leid einhergehen. Ob
es gelingt, wenigstens einige der für den Irrsinn Verantwortlichen
auch zur Rechenschaft zu ziehen - das ist ungewiss.
Man kommt auch mit Europawahn und Wunschdenken nicht weiter. Die
Volkswirtschaften innerhalb der €uro Zone sind disparat. Einige
haben eine verheerend geringe Wertschöpfung. Eine gemeinsame
Währung kann unter diesen Bedingungen selbst dann nur schwer
Bestand haben, wenn sie richtig gemacht wurde. Der €uro ist aber
schlecht gemacht, und noch viel mieser ausgeführt. Was für
Unternehmen in einem Währungsraum gilt: Unterschiedliche
Unternehmen zahlen unterschiedliche Zinsen für ihre Anleihen,
muß auch für Staaten/Volkswirtschaften gelten. Daß der
aufgeblasene Brüsseler Apparat über Jahre hinweg nichts von
den Ungleichgewichten bemerkt hat, spricht für sich.
Herr Seitz hat in seiner Kritik am rechtsbrechenden Handeln der Parteifunktionäre Recht.
Wer sich noch nicht mit den Details befasst hat, dem sei die
Lektüre einiger Artikel empfohlen, so z.B. "Die
Überschuldungskrise – Jetzt wird unser Geld
verschleudert", "Der ESM – Der Sprengsatz für den
Euro und die EU". Siehe auch die "Bogenberger
Erklärung" etc. von Prof. Sinn.
Goldbesitzverbot, Zwangshypothek
Man sollte sicher Zweifel haben, ob Gold oder Immobilien sichere
Häfen für den großen Knall sind, sofern sich die
Wertanalgen im Zugriffsbereich der deutschen oder EU-Politik befinden.
Wenn es wirklich zum großen Knall kommen sollte (und darauf
steuert die Politik durch immer mehr Haftungstöpfe und immer
weniger Verantwortung unbeirrt zu), wird die Politik auch nicht vor
Goldbesitzverboten (siehe USA 1933) oder Zwangshypotheken (s.
Deutschland 1948) Halt machen. Gleichwohl sollte man in Zeiten, in denen
die Notenbanken Billionen Euro, Dollar und Pfund aus dem Nichts
schaffen, kein Papiergeld o. ä. in unnötig hohen Summen halten.
Ich eskapiere!
Wir rollen auf Verhältnisse wie 1946 zu: wer lebte damals gut? Der
Bauer, der Nahrungsmittel erzeugen konnte - und der Schwarzhändler,
der was zum Tauschen hatte. Also kaufte ich in Mitteldeutschland,
zentrumsfern, einen waldnahen Hof für einen Preis, für den
einige ein Urlaub fahren und werde nun einen Vorrat an Schnapsflaschen
anlegen - DAS wird immer gerne getauscht! Brunnen ist auf dem
Gelände, Photovoltaik auf dem Dach, Wald, also Brennholz
fußläufig erreichbar - das müßte funktionieren.
Ich schließe inzwischen nicht mehr aus, beim weiteren Steigern des
EU-Irrsinns, der zwangsläufig Zwangshypothek und Goldverbot bringen
wird, einen hinreichenden Betrag für eine Passage nach
Südamerika vorzuhalten ... schade, ich hatte mir meinen Lebensabend
auch anders vorgestellt ...
es ist viel einfacher als man denkt
denn wie jetzt schon überdeutlich zu sehen ist, regelt Inflation
alles sehr viel einfacher und unmerklicher. Klar, wer nicht mitgekommen
hat das z.B. Lebensversicherungen und Sparbücher mit den
sagenhaften Renditen schwachsinnige Instrumente sind um sogenannte
"Sicherheit" zu schaffen, ist schon länger nicht zu
helfen.
Sicher ist das eigene Dach etwas wert ab nur, wen es schuldenfrei ist
und man es schafft die in Zukunft horrent steigenden Steuern und
Betriebskosten überhaupt bezahlen zu können (solange man einen
Job hat). Auch das zu erwartendes Überangebot an selbstgenutzten
Immobilien aufgrund der Alterspyramide wird automatisch Werte
vernichten. Deshalb führt letztendlich ein einigermassen gangbare
Weg nur über Sparen und Inflation und die Verantworlichen wissen
das längst wollen es aber den sogenannten „Bürgerrinnen
und Bürgern“ nicht so deutlich sagen.
Von einem Aussteiger kann nun wirklich keine Rede sein
Herr Seitz ist kein Aussteiger - er hat einen Beruf, ein geregeltes
Einkommen und vertraut auf die demokratischen Institutionen dieses
Landes. Er ist ein Bürger im echten und guten Sinn des Wortes. Ein
Bürger, wie ihn die Frau Merkel in ihrem Nachtwächterstaat
nicht gebrauchen kann, weil er das Regieren schwerer macht und nicht so
einfach mit einem "alternativlos" zu überzeugen ist.
Die Entscheidungen, die Herr Seitz getroffen hat, sollen ihn vor einer
Hyperinflation oder Währungskrise schützen. Die
Möglichkeit einer Rezession oder gar der größten
Depression aller Zeiten wird zunehmend realer (die EU-Peripherie leidet
an Liquiditätsmangel; Liquiditätsquellen - das ganze
Schattenbankensystem - versiegen, Kredite werden zurückgefahren).
Und eine Depression nützt den Vermögenden!!, also denen, die
die Strippen ziehen.
Er hat Respekt verdient. Als einfacher Bürger meldet er sich zu
Wort und fordert Rechenschaft von unseren selbsternannten
"Demokraten", die am laufenden Band gegen unsere Interessen,
gegen unseren Willen und gegen unsere Selbsterhaltung entscheiden.
Parteien helfen nicht weiter, es muss eine Bürgerbewegung geben.
Und die wird es geben, wenn der Normalbürger die Folgen spüren
wird.
Honecker 1988: Die Mauer wird noch 100 Jahre stehen.
Waigel 2011: Den Euro wird es noch 400 Jahre geben.
Großkonzern-Manager gegen den EURO
Die großen Finanzplätze und Finanzgrößen mit
angeschlossenen Ländern USA und Großbrittanien sind gegen den
Euro. Genauso die großen Konzerne offensichtlich. Der Krieg gegen
den Euro wird mit allen Mitteln geführt. Kein Wunder, dass das
mittlere Managment in diesen Krieg abgeordert wird. Der EURO ist
nämlich ein integrierendes Element für den Mittelstand,
besonders für den deutschen exportorientieren Mittelstand. Auch
wenn das von offenbar nicht im mittelständischen Export
Ansässigen bestritten wird.
Die Volksabstimmungen waren in dem meißten Fällen
innenpolitisch bestimmt und eine Abstrafung der nationalen Regierung
wegen innenpolitischer Probleme. Lasst uns europaweit eine wirkliche
Volksabstimmung machen ohne Wahlkampf durch Politiker, aber mit Experten
und Bürgerforen. Ich wette, die Mehrheit wird sich für den
Euro aussprechen.
Titel eingeben
Deutschland war der kranke Mann Europas bereits vor der EURO Einführung. Das lag an in den 70er und 80ern immens gestiegenen Industrielöhnen sowie Reformstau, den rotgrün einigermaßen aufgelöst hat und den Kohl versucht hat aber von der SPD blockiert wurde. Dazu kam die Wiedervereinigung, die bisher weitaus mehr Kosten verursacht hat als die Eurorettung je kosten könnte. Mit dem Euro ging es mit der Industrie aufwärts.
Die USA/UK wollten den EURO unbedingt
weil die Hochfinanz in den USA und England ihn wollten. Und sie wollten,
dass möglichst viele Länder den Euro einführen sollten,
besonders Griechenland, Italien und Spanien.
Warum wollte die USA und UK den Euro ... aus wirtschaftlichen
Gründen, um einen Konkurrenten am Weltmarkt (Deutschland)
möglichst zu behindern.
Der Euro hat hierbei beste Dienste geleistet (D war zehn Jahre lang der
"kranke Mann in Europa") und wird, wenn er implodiert die
deutsche Wirtschaft und Gesellschaft um Jahrzehnte zurückwerfen.
Der Euro ist eine monetäre Massenvernichtungswaffe im
Wirtschaftskrieg.
Warum hat dann Deutschland dem Euro zugestimmt? Nun, er wurde
aufoktroyiert von den ehemaligen Besatzungsmächten.
Wer Herrn Seitz noch belächelt und das alles nicht so schlimm findet ...
... der sollte sich einmal über die Faktenlage informieren, was
mittels Wikipedia oder Google ja einfach zu vollbringen ist.
Beispielsweise, was mit dem ESM auf uns zukommen wird: Unbegrenzte
Haftung, keinerlei parlamentarische, ja nicht einmal eine juristische
Kontrolle (Immunität für aller ESM Mitarbeiter). Oder, dass
wir über die Bundesbank schon über eine halbe Billion Euro ins
Ausland überwiesen haben (Target2).
Es handelt sich um nichts anderes als eine systematische, von den
eigenen Politikern beförderte Plünderung unseres Landes, die
uns bald teuer zu stehen kommen wird.
Ganz sicher wird uns diese "Pluenderung" teuer zu stehen kommen!
Im Angesicht der weltweiten Sachlage glauben Sie doch selber nicht, dass eine gut aufgestellte europaeische Zukunft billig zu haben ist.
Auch wenn ich dem Herrn Seitz nur begrenzt zustimme (zB bin ich nicht
für dir. Demokratie, kann aber spät. seit der Abstimmung zum
ESFS nicht mehr sagen, daß die ind. besser sei).
Fakt ist, daß die Politik für ihr Volk fürsorgepflichtig
ist. Ob sie sich dessen erinnert, darf in letzter Zeit angezweifelt
werden. Die Geschichte lehrt uns, daß die Selbstgefälligkeit
immer in die Katastrophe führt. Auch in Weimar gab es viele kleine
Parteien, die nicht lange koalieren konnten und was danach kam, ist
bekannt.
Aber politisches Engagement in einer politikverdrossenen Gesellschaft
ist begrüßenswert. Eine Vorbereitung auf eine Krise ist
angebracht. Den Schnabel auch mal aufzumachen, ist mutig.
Ich zolle Herrn Seitz somit Respekt.
Auf der anderen Seite staune ich, daß die LV erst dieses Jahr
gekündigt wurde - ist der Untergangsgedanke so neu?
Auch wenn ich den Euro nicht mag: Der Grund der Krise sind die Schulden.
Das wußte schon der alte Nicolai Kondratieff.
Wer gut wirtschaftet hat das alles schon.
Denn , wenn der Butterpreis unter einen Euro fällt, werden heute schon Mengen eingekauft wie bei anderen Lebensmitteln auch. Wenn man sinnvoll damit umgeht, reicht das für eine Krise. Es kommt auch darauf an, wann es uns treffen sollte. Im Sommer ist es kein Problem. Da werden alle, die einen Garten haben, wieder zu Selbstversorgern. Wir kehren zur gesunderen Ernährung zurück, ohne dass uns Nestle auf einen falschen Pfad führen könnte. Allein dieser Gedanke macht uns deutlich, warum es keinen Mangel geben wird. Denn Nestle und alle anderen Produzenten werden mit allen Mitteln auf dem Markt bleiben wollen. Die Pessimisten, die ernsthaft mit solchen Gedanken spielen, sollte man leiden lassen. Es trifft nur die, die viel Kohle haben. Die nichts besitzen können nichts verlieren und verhungern läßt man sie auch nicht. Angst ist kein guter Ratgeber. Nur mit Optimismus vermeidet man die Krise.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2011 12:38 UhrDie Philosophie des Vogel Strauß
"Nur mit Optimismus vermeidet man die Krise." Ja, wenn es so
einfach ist, dann hat Herr Schäuble mit seinem Optimismus ja schon
viel zur Krisenvermeidung beigetragen. Wofür braucht es dann noch
der Rettungsschirme?
Oder mit Nina Ruge: "Alles wird gut!"
Schauen Sie sich lieber mal den Vortrag von Herrn Prof. Sinn an auf der
Homepage des IFO-Instituts.
1) So schnell wird der Euro nicht zusammenbrechen. Die
"Fakten", die dafür sprechen, sind lediglich die
"enormen" Staatsschulden. Dabei wird nur leider gerne
vergessen, dass die Staaten seid Jahrzehnten ähnlich hoch
verschuldet waren zur Wachstumsförderung. Das war auch schon vor
der "Eurokrise" so. Es wurde lediglich nie so breitgetreten.
Zudem bessert sich ja bereits die Politik unserer "Problemländer".
2) Es hat durchaus seine Gründe, dass es keine Volksentscheide auf
Bundesebene gibt. Der durchschnittliche Bürger versteht nunmal
wenig von Politik. Wenn der Euro der Mehrheit misfällt, dann
sollten diese eben eurofeindliche Parteien wählen (Piraten, Freie Wähler).
3) Die Regierungsform der EU (ungewählte Vertreter) könnte
sich jedoch als sehr problematisch erweisen. Ich hoffe hier, dass die
Staaten weiterhin ein massives Mitbestimmungsrecht haben, sonst rutschen
wir direkt in eine Diktatur. Solange sich das aber nicht ändert,
bestimmen die Europäer die Politik trotzdem indirekt.
Etwas ist doch heute wesentlich anders
Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie auf die bisherigen Staatssschulden verweisen. Neu ist jedoch, dass diese niemand mehr finanzieren will. All die Investoren, die insbesondere aus den USA und Asien in den letzten Jahrzehnten Staatsschulden finanziert haben, ziehen ihr Geld in großem Stil aus den Euro-Ländern ab. Und sie kommen leider auch nicht kurzfristig wieder. Ebenso sind die Banken zurückhaltend, nachdem sie erfahren durften, das Staatsanleihen keine risikolose Anlage mehr sind. Die Ursache hierfür ist im wesentlichen, dass die Regierungen seit 2007 nur Zeit gekauft haben, die sie nicht genutzt haben, und gleichzeitig bewiesen haben, dasss sie weiterhin nur auf die nächsten Wahlen schielen. Wir werden leider auch keine Vereinigten Staaten von Europa erleben, was noch die beste Problem-Lösung wäre; aber die Wanderungsbewegungen der Menschen zeigen auf, dasss die wesentlichen wirtschaftlichen Unterschiede nicht ausgeglichen werden. Das ist in den USA ganz anders.
Rudimentäre Faktenlage
Oder selektive Betrachtungen eines Euro-Ideologen.
1) die gemeinsame Währung führt zu Ungleichgewichten in der
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und damit der internationalen
Wettbewerbsfähigkeit. Die Staatsschulden haben sich in den letzten
vier Jahren fast verdoppelt: Grund: die Rettung der Banken.
2) die derzeitige Politik versteht wirklich keiner mehr; es ist eine
Politik für die Banken und Anleihenbesitzer und eine gegen die
Steuerzahler, Arbeiter und Rentner in ganz Europa; es ist eine Politik
der Umschuldung - private Schulden der Banken und Anleihenbesitzer
werden sozialisiert.
Sehr empfehlenswert: der Vortrag von Prof. Sinn.
Gut gedacht und schlecht gemacht
Das mit dem Häuschen hätte er lassen sollen, der Rest ist schon "Otto Kruse". Erst einmal sollte er den "Bürger" ablegen. So wird er nämlich mit seinem Häuschen auch für eine zukünftige Oligarchendiktatur bürgen dürfen wie das Substantiv schon sagt. Zudem darf er auf keinen Fall seine Stimme bei der Wahl abgeben, denn wie die Sprache genau beschreibt, hat er hinterher keine eigene Stimme mehr, denn er hat sie ja bezeichnenderweise in eine Urne gesteckt und damit offiziell beerdigt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2011 23:09 UhrLieber Edelmetalle als ein Häuschen
Its nice to have a house, but it is higher to have GOLD.
Gold kann man eingraben, dann findet es keiner. Ein Goldbarren 1kg,
z.Zt.40 000 € wert, kann man in der Brusttasche oder Handyfach transportieren.
Vor 2000 Jahren konnte man für eine Unze Gold eine schöne
Tunika in Rom kaufen,
heute bekommt man dafür ein Designer-Kleid oder einen 1500 Dollar-Massanzug.
Historisch gesehen sind alle deckungslosen Fiat-Papier-Währungen
auf Null gegangen, während Gold seine Kaufkraft erhalten hat.
Der Dollar hat seit 1930 95% an Kaufkraft verloren. Der Euro immerhin
schon 40%.
Immobilien können besteuert, beschlagnahmt oder per
Lasten-Ausgleich entwertet werden.
Wer auswandern kann, sollte es tun, denn schon 2040 werden die Pensionen
für Beamte und öffentliche Angestellte 1,4 Billionen €
betragen (Berechnung von Prof.Raffelhüschen), als fast das
Fünffache des jetzigen Bundeshaushaltes.
Astrologisch gesehen steht die nächste Währungsreform (die
dritte innerhalb 100 Jahren) schon bald in den Sternen.
Naja, ich will ja nicht angeben,
aber wir haben den Bankencrash und den Staatsbankrott 2001 in
Argentinien live miterlebt:
Erstes Phänomen: Die Bankautomaten waren leer. Kein Dollar, kein
Peso (damals 1:1) mehr rauszuholen.
Zweites Phänomen: Die Leute schreiben sich kleine Zettelchen, auf
denen sie bescheinigen, wieviel sie wem zurückzahlen, wenn sie
wieder flüssig sind. Der Staat machte das genau so - druckt Notgeld
und bezahlt seine öffentlichen Bediensteten damit.
Drittes Phänomen: Die Leute hamstern das Übliche:
Haferflocken, Fette, Konserven, kennen wir ja aus dem Artikel.
Viertes Phänomen: Cash is King. Alle die vorher ihre Antennen
gestellt hatten, schliefen seit Monaten auf Kopfkissen voller Bargeld
oder hatten Geldköfferchen nach Uruguay geschafft, Kolonnen von
Geldtransportern waren vorher unterwegs. Die ganz Schlauen hatten bei
den Bankenvorher noch Kredite aufgenommen und schleunigst abgehoben..
Doch, doch!
Phänomen NUmmer 4 läuft auf Hochtouren: Geldköfferchen hier, prallgefüllte Golddepots da, Bankeinlagen werden auf einem Minimum gehalten. Wenn die Dinge tatsächlich passieren, ist eine Reaktion nicht mehr möglich.
da bin ich ja erleichtert
denn keines dieser Phänomene ist eingetreten. Somit sind wir wohl noch weit weg von einem Staatsbankrott.
Es braucht keinen Euro-Crash ...
um ein paar Konserven (Eintopf, Würstchen, Fleisch und Brot) im
Keller als nützlich zu finden.
.
Sinnvollerweise bunkert man für sein Fonduegerät auch genug
Brennpaste für ein Dutzend warme Mahlzeiten sowie ausreichend
Kerzen und Mineralwasser. Und wenn der Strom ausfällt, sollte man
erstmal die Kühltruhe leerfuttern, bevor es "an´s
Eingemachte" geht ;-)))
.
Nein - ganz ehrlich: Stromausfall gibt´s nicht nur bei Schneesturm
in den Unbeleuchteten Staaten von Amerika sondern auch schon mal in
Schweden oder bei uns im Münsterland. Und dann geben auch die
Geldautomaten keine Scheine mehr aus. Und weil man bei Aldi (sofern man
im Schneetreiben überhaupt hinkommt) auch nicht anschreiben lassen
kann, ist ein Bündel 5-Euro-Scheine ganz praktisch. Im Notfall kann
man ja auf´s Wechselgeld verzichten ...
Hallo Herr Seitz und alle anderen Leser!
Ob es so kommt oder nicht,... das weiß kein Mensch.
Nur möglich ist dieses Szenario auf jeden Fall.
Nach der Lehmann Brother Pleite wären die Bankautomaten schon
einmal in ganz Europa ausgegangen, wenn nicht die Regierung an einem
Sonntag nachmittag ein Milliardenpaket für die Banken
geschnürt hätte.
Das gesamte Bankensystem beruht auf Vertrauen. Und dieses Vertrauen ist
schwer beschädigt. Es braucht nur noch eine Kleinigkeit und unser
Euro fliegt uns um die Ohren.
Ich habe mich auch vorbereitet.
Finanziell und politisch.
Nach 49 Jahren bin ich der Piratenpartei beigetreten und aktiv. Ich lege
meine Hände nicht mehr in den Schöß und nehme alles als
gegeben hin.
Gehirn an und Hintern hoch. Nicht nur schreiben sondern auch machen!
Ahoi
Piratenpartei?
Schön, dass Sie aktiv sein wollen.
Doch warum die Piratenpartei? Betrachten Sie doch den Kurs, den diese
Partei auf dem Parteitag genommen hat. Es ist ein stramm sozialistischer
Kurs a la Linke, Bedingungsloses Grundeinkommen, Drogen für alle
usw. Sind Sie sicher, dass sie das wollen?
In meinen Augen sind die Piraten eine Pseudo-Protestpartei. Sie wurde
für die computergestützte Jugend erfunden, der die Grünen
zu etabliert sind, soll aber im Grunde das linke Medien- und
Parteienkartell verfestigen (die FDP wird ja nun herausgenommen).
..., der Mann kann nicht mal einen brauchbaren Speisezettel für Krisenzeiten zusammenstellen und traut sich ein Urteil über die Zukunft einer der Leitwährungen zu? Das ist ja, wie wenn man Saab-Fahrer über die Zukunft des Automobils fabulieren liesse.
Nadine Oberhuber Jahrgang 1973, freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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