http://www.faz.net/-gv6-7ugpk

Elke König : Bafin-Chefin: Nicht alle Banken dürften Stresstest bestehen

  • Aktualisiert am

Bafin-Chefin Elke König Bild: dpa

Die Europäische Zentralbank übernimmt demnächst die Aufsicht über die größten Banken der Währungsunion. Zuvor testet sie deren Bilanzen. Nicht jeder wird bestehen, sagt Finanzaufseherin Elke König der F.A.S..

          Nicht alle Geldhäuser werden die laufenden Bankentests der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Ansicht von Bafin-Chefin Elke König voraussichtlich bestehen. „Die eine oder andere Bank in der Eurozone dürfte die Latte sicher reißen“, sagte die Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) der „Frankfurter Allgemeinem Sonntagszeitung“. Das gelte zumindest für das Szenario, „bei dem man eine deutliche Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds durchspielt“.

          Zwar bringt es aus ihrer Sicht nichts, über die Probleme von Banken in einzelnen Ländern zu spekulieren. „Aber sicherlich gehören Italien und Frankreich zu den Ländern, in denen die Banken unter der schwierigen wirtschaftlichen Lage leiden“, so König weiter. Österreich dagegen sei besonders stark in Osteuropa engagiert. „Aber auch Deutschland hat seine Themen, zum Beispiel die Finanzierung der Schifffahrt.“ Es gelte nun, die Ergebnisse abzuwarten.

          Seit Monaten durchforsten Experten der Euro-Notenbank, nationale Aufseher und unabhängige Wirtschaftsprüfer die Bilanzen der größten europäischen Institute nach möglichen Altlasten oder Kapitallöchern. Verknüpft wird der Bilanzcheck mit einem Stresstest.

          Die EZB wird die Ergebnisse der Tests 26. Oktober veröffentlichen. Am 4. November übernimmt die Notenbank die zentrale Aufsicht über die führenden Banken innerhalb der Währungsunion und durchleuchtet sie vorher eingehend. Den Tests müssen sich 131 Institute stellen, darunter 23 deutsche Häuser.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          1:1 gegen Dänemark : Australien hält sich im Turnier

          Diesmal sorgt der Videobeweis für einen umstrittenen Handelfmeter zugunsten der Australier. In der zweiten Halbzeit gegen nachlassende Dänen hätte mehr als ein Punkt daraus werden können.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.