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Veröffentlicht: 04.04.2017, 18:49 Uhr

F.A.Z. exklusiv Dreistellige Zahl an Steuersündern in Deutschland

In Deutschland wird wegen des Verdachts auf Steuerbetrug gegen eine dreistellige Zahl an Kunden der Credit Suisse ermittelt. Die Schweizer Bank beteuert ihre Unschuld.

© Reuters Vergangene Woche haben Strafverfolger Dependancen der Credit Suisse in Amsterdam und Paris durchsucht.

In den internationalen Ermittlungen gegen Steuersünder, bei denen es aktuell um Kunden der Schweizer Bank Credit Suisse gehen soll, ist eine dreistellige Zahl von Verdächtigen in Deutschland betroffen. Das erfuhr die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Ermittlerkreisen. Die zuständige Kölner Staatsanwaltschaft wollte das nicht kommentieren.

Derweil setzen niederländische Steuerfahnder ihre Aktionen diese Woche fort. Dazu gehörten Wohnungsdurchsuchungen, Verhöre und anderes, hieß es vom Steuerfahndungsdienst FIOD gegenüber der F.A.Z. Der FIOD war es gewesen, der die koordinierte internationale Aktion am Freitag bekannt gemacht hatte.

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F.A.Z. Mehr dazu in der F.A.Z. vom 05.04.2017. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper.

Unterdessen wehrt sich die Credit Suisse gegen die Schwarzgeld-Spekulationen. Eine Banksprecherin wies darauf hin, dass man das Europageschäft von 2011 an überprüft und die Kunden aufgefordert habe, ihre Steuerehrlichkeit nachzuweisen. „In der Folge haben wir Beziehungen mit Kunden beendet, die keinen Nachweis erbrachten, dass sie ihre Steuern bezahlt haben“, sagte sie der F.A.Z. Dies habe zu bedeutenden Abflüssen von Kundengeldern geführt.

Vergangene Woche hatten Strafverfolger Dependancen der Credit Suisse in Amsterdam und Paris durchsucht und auch in London Gespräche mit dem Bankmanagement geführt. Deutsche Ermittlungsbehörden sind bisher offenbar nicht auf die Schweizer Bank zugegangen.

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