http://www.faz.net/-gv6-8m92o

Moderne Technologien nutzen : Mastercard kooperiert mit Berliner Fintech

Die Solarisbank will gemeinsam mit Mastercard Banking-Bausteine entwickeln, die zunächst das neuartige Produkt Debit Mastercard umfassen. Bild: Reuters

Der Kreditkartenanbieter will sich mit der Berliner Solarisbank zusammentun, um ihren Kunden künftig leichter eigene Kreditkarten und mobile Zahlungsmöglichkeiten anbieten zu können.

          Online-Händler und junge Fintech-Unternehmen sollen ihren Kunden künftig leichter eigene Kreditkarten und mobile Zahlungsmöglichkeiten anbieten können. Der Kreditkartenanbieter Mastercard will dafür mit der Berliner Solarisbank kooperieren. Das Fintech mit eigener Banklizenz hat sich darauf spezialisiert, zum Beispiel Online-Händlern einzelne Bankdienstleistungen zu verkaufen, und ermöglicht zum Beispiel der Gebrauchtwagenplattform Autoscout24, eigene Autokredite zu vergeben.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In der Kooperation mit Mastercard, die die Berliner an diesem Dienstag offiziell vorstellen wollen, will die Solarisbank nun Banking-Bausteine entwickeln, die zunächst das neuartige Kartenprodukt Debit Mastercard umfassen, das eine Mischung aus herkömmlicher Bankkarte und Kreditkarte ist. In den nächsten Monaten wird das Angebot um sogenannte Walletlösungen etwa für Smartphones und andere mobile Zahlungsmöglichkeiten erweitert.

          „Besonders wichtig ist uns die gemeinsame Weiterentwicklung von Banking-Technologien mit der Expertise von Mastercard“, sagt Marko Wenthin, Vorstandsmitglied der Solarisbank. Dabei hat er vor allem das Bezahlen mit dem Handy oder auch Wearables wie Armbändern oder Ringen im Sinn. „Transaktionen wie beispielsweise Zahlungen werden in Zukunft komplett über Smartphones, Wearables oder das Internet der Dinge funktionieren – die klassische Plastikkarte ist hier nur der Ausgangspunkt.“ Die Kooperation mit Mastercard ermögliche es seinem Unternehmen, Millionen von Endkunden zu erreichen und Zugang zu der in 210 Ländern verfügbaren Mastercard-Infrastruktur zu erhalten.

          Andreas Spengel, Vice President von Mastercard, lobt die Wendigkeit des Berliner Strat-ups, das zu der Fintech-Schmiede Finleap gehört. „Für uns ist es sehr spannend, mit einem jungen und visionären Banking-Unternehmen gemeinsam innovative digitale Lösungen zu entwickeln.“

          Quelle: F.A.Z.

          Weitere Themen

          Auch Geld der Queen in Steueroase angelegt Video-Seite öffnen

          „Paradise Papers“ : Auch Geld der Queen in Steueroase angelegt

          Nach den „Panama Papers“ sind neue Datensätze zu Steuerenthüllungen veröffentlicht worden. In den knapp 13 Millionen Dokumenten werden auch das englische Königshaus, hochrangige Politiker und Banken genannt. Sie alle sollen Geld in Steueroasen angelegt haben.

          Topmeldungen

          Sondierung gescheitert : Liberale brechen Jamaika-Verhandlungen ab

          Die Verhandlungen von CDU, CSU, FDP und Grünen über ein Jamaika-Bündnis sind gescheitert. Die Liberalen ziehen sich aus den Gesprächen zurück. „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“, sagt FDP-Chef Cristian Lindner.
          Flüchtlingskrise: Gabriel besucht das Lager Kutupalong, in dem aus Burma vertriebene Rohingya leben.

          Gabriel in Bangladesch : Der Albtraum von Kutupalong

          Sigmar Gabriel besucht ein Lager der Rohingya im Süden von Bangladesch. Die Bedingungen hier sind katastrophal, doch es werden noch mehr Flüchtlinge erwartet.
          Vorzeitiger Abschied: Thomas Ebeling verlässt Pro Sieben Sat.1

          Pro Sieben Sat.1 : Vorzeitiger Abschied von den Fetten und Armen

          Der langjährige Pro-Sieben-Sat.1-Chef Thomas Ebeling verlässt im Februar 2018 vorzeitig den Medienkonzern. Zuletzt hatte er mit abschätzigen Bemerkungen über die Zuschauer der eigenen Sender Kritik auf sich gezogen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.