http://www.faz.net/-gv6-94fz0

Kryptowährungen : Briten für schärfere Bitcoin-Regeln

  • Aktualisiert am

Der Terminkontrakt an einer wichtigen Börse in Chicago ist ein wichtiger Schritt für den Bitcoin. Bild: dpa

Der Preis der Bitcoins steigt und steigt - ein Grund ist ein neues Finanzinstrument dafür. Das Vereinigte Königreich will nun Schritt unternehmen.

          Großbritannien macht sich innerhalb der EU dafür stark, dass Regeln gegen Geldwäsche auch für derzeit boomende Digitalwährungen wie Bitcoin gelten sollen. Ein Vertreter des Finanzministeriums hat vor dem Parlament in London an diesem Montag entsprechende Pläne skizziert. Demnach sollen Plattformen für Kryptowährungen und Betreiber von virtuellen Geldbörsen künftig auch den Aufsichtsregeln zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terror-Finanzierung unterliegen.

          Dies würde bedeuten, dass die betroffenen Unternehmen von nationalen Regulierungsbehörden beaufsichtigt würden. Das Finanzministerium geht davon aus, dass die Verhandlungen über die Ergänzung von EU-Regeln Ende des Jahres oder Anfang 2018 abgeschlossen werden können. Dann sollen Händler ihre Identität preisgeben und verdächtige Aktivitäten um Bitcoin & Co. melden müssen.

          Die weltgrößte Terminbörse CME darf ab dem 18. Dezember einen Terminkontrakt auf die virtuelle Währung handeln. Ihre Rivalin CBOE erhielt ebenfalls grünes Licht für einen Future. Mit diesen Papieren können Investoren auf steigende und fallende Kurse wetten. Die Aussicht auf einen Bitcoin-Future sind mit ein Grund für das rund 1000-prozentige Kursplus der vergangenen Monate.

          Weitere Themen

          Sicherheit für das große Geld Video-Seite öffnen

          EZB hat neue Noten : Sicherheit für das große Geld

          Die neuen 100- und 200-Euro-Banknoten sollen noch sicherer sein und noch leichter zu überprüfen. So sollen Terrorfinanzierung und Geldwäsche besser bekämpft werden können. Ab dem 28. Mai 2019 sollen die neuen Scheine in Umlauf gebracht werden.

          Winterreifen nicht vergessen

          Faustregel „O bis O“ : Winterreifen nicht vergessen

          Autofahrer sollten sich langsam wieder an die Faustregel „O bis O“ erinnern. Der Oktober naht und der Reifenwechsel sollte bei jedem Auto anstehen. Sonst droht Bußgeld.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.