http://www.faz.net/-gv6-94y8o

Thema für G20 : Frankreich will Bitcoin stärker regulieren

  • Aktualisiert am

Wären Bitcoins tatsächlich Münzen, könnten sie zum Beispiel so aussehen. Bild: AFP

Während der Bitcoin-Kurs weiter explodiert, rät Frankreich zur Vorsicht und sieht Spekulations-Risiken. Der nächste G-20-Gipfel soll sich mit der Kryptowährung beschäftigen. Bis dahin gehen allerdings noch Monate ins Land.

          Frankreich drängt auf eine stärkere Regulierung der Internet-Währung Bitcoin im Rahmen der Konsultationen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. „Ich werde der nächsten G-20-Präsidentschaft, Argentinien, vorschlagen, dass wir alle zusammen beim G-20-Gipfel im April eine Diskussion über Bitcoin führen“, sagte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire am Sonntag in einem Interview des Nachrichtensenders LCI.

          „Es gibt nachweislich ein Risiko durch Spekulation.“ Dies müsse näher beleuchtet und reguliert werden.

          Preisblase befürchtet

          Bitcoin sind seit Jahresbeginn um 1700 Prozent gestiegen, weil sich die Kryptowährung immer mehr etabliert. Skeptiker warnen allerdings vor einer Preisblase, die platzen und zu Turbulenzen führen könnte.

          Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete hatten sich am Freitag auf strengere Regeln für Plattformen geeinigt, auf denen Bitcoin und andere virtuelle Währungen gehandelt werden. Damit sollen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschwert werden.

          Weitere Themen

          Türkische Lira stürzt weiter ab

          Neue Rekordtiefs : Türkische Lira stürzt weiter ab

          Die türkische Lira hat in der Nacht zum Mittwoch sowohl zum Euro als auch zum Dollar deutlich an Wert eingebüßt. Für einen Dollar mussten bis zu 4,82 Lira und für einen Euro bis zu 5,72 Lira gezahlt werden - so viel wie noch nie.

          Topmeldungen

          AfD-Demo in Berlin : Verbohrter Kulturkampf

          Selbst die CDU-Generalsekretärin schlägt wild um sich. So wird die AfD nicht etwa klein. So geht die Saat der AfD erst richtig auf. Ein Kommentar.

          DSGVO : Was der neue Datenschutz angerichtet hat

          Blogs schließen, Twitter sperrt Nutzerkonten, ein Vereinsvorstand tritt zurück. Nur Facebook kann die Daten seiner Nutzer besser verwerten. Die neuen Datenschutz-Regeln haben kuriose Folgen. FAZ.NET präsentiert eine Auswahl.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.