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Kryptowährung : Fondsgesellschaften verzichten auf Bitcoin-ETFs

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Sagenhafte Wertsteigerung in 2017: Bitcoins Bild: AFP

Wegen Bedenken der amerikanischen Finanzaufsicht haben zwei Fondsgesellschaften ihre Pläne für Bitcoin-ETFs zu den Akten gelegt. Die Kryptowährung bleibt unter Druck.

          Ein Investment in die Kryptowährung Bitcoin wird nur bedingt leichter für Anleger. Wegen Bedenken der amerikanischen Finanzaufsicht SEC haben zwei Fondsgesellschaften ihre Pläne für Bitcoin-ETFs zu den Akten gelegt. SEC-Mitarbeiter hätten sich wegen der Liquidität und Bewertung von Future-Kontrakten auf Basis der Kryptowährung besorgt geäußert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, die bei der Behörde hinterlegt wurde.

          Mit der Auflage der Fonds sollten Anleger nach dem Willen der Firmen Rafferty Asset Management und Exchange Traded Concepts in Bitcoin so einfach wie in Aktien investieren können. Geplant war, dass einer der börsennotierten Fonds (ETF) doppelt so stark fällt oder steigt wie Bitcoin.

          Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin war am Montag unter Druck geraten. Berichte über eine stärkere Regulierung in China und Südkorea waren laut Analysten eine andauernde Belastung. Unter Druck gerieten auch andere Digitalwährungen wie Ether und Litecoin.

          BITCOIN

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          Am Montagabend kostete ein Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp etwa 14.900 Dollar. Kurzzeitig war die schwankungsanfällige Kryptowährung sogar bis auf 13.900 Dollar gefallen. Dagegen hatte der Bitcoin im frühen Handel zum Wochenauftakt noch zeitweise bei rund 16.500 Dollar notiert. Am Dienstagvormittag kostete die Kryptowährung wieder etwas mehr als 15.000 Dollar.

          Der Bitcoin hat in Asien eine große Fangemeinde, weshalb die Kurse auf Nachrichten aus dieser Region besonders stark regieren. So hat Südkorea Geldwäscheuntersuchungen bei sechs Banken eingeleitet. Die betroffenen Institute hatten Unternehmen virtuelle Konten für den Handel mit Kryptowährungen angeboten.

          Der Handel soll künftig nur noch auf bestimmten Börsen möglich sein, wie die Regierung bereits im Dezember angekündigt hatte. Kapitalerträge aus dem Handel mit Kryptowährungen sollen besteuert werden, um die Spekulation zu begrenzen. Auch andernorts wird über eine stärkere Regulierung diskutiert.

          Überdies will die chinesische Regierung dem Vernehmen nach den hohen Stromverbrauch durch das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin drosseln. Einige sogenannte Miner, die den Bitcoin in
          Computern errechnen, könnten in ihrem Stromverbrauch eingeschränkt werden, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet.

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