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Todesstrafe für Geldfälscher : Bundesbank-Seminare ohne Chinesen

  • Aktualisiert am

Chinesische Zentralbanker müssen bei der Deutschen Bundesbank draußen bleiben. Bild: dpa

Die Deutsche Bundesbank hat bis auf weiteres Vertreter der chinesischen Zentralbank von der Teilnahme an Seminaren zur Falschgeldbekämpfung ausgeschlossen. Als Grund nannte die Notenbank, dass Geldfälschern in China die Todesstrafe drohe.

          Vertreter der chinesischen Zentralbank sind bei Falschgeld-Seminaren der Deutsche Bundesbank bis auf weiteres unerwünscht. Der Grund: Geldfälschern droht im Land der Mitte die Todesstrafe. „Die Deutsche Bundesbank wird in jedem Fall ausschließen, dass sie Zentralbanken von Ländern zu Themen der Falschgeldbekämpfung berät, in denen dieser Straftatbestand mit der Todesstrafe belegt ist“, teilte die Notenbank am Montag auf Anfrage in Frankfurt mit.

          Das gelte künftig nicht nur wie bisher für gesonderte Beratungsprojekte, sondern nun auch für allgemeine Seminare zum Thema „Falschgeldbekämpfung“. Auch Vertreter der Zentralbank Vietnams dürfen nicht mehr an den Seminaren teilnehmen: Auch in Vietnam droht Geldfälschern die Todesstrafe.

          Geldfälschung sei zwar ein ernstzunehmender Straftatbestand, sagte die Bundesbank. Sie halte aber die Androhung der Todesstrafe für unverhältnismäßig.

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