Home
http://www.faz.net/-gvz-6yv4w
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Spritpreise Immer an Ostern wird Benzin teurer

 ·  Super bei 1,70 Euro, Diesel bei 1,55 Euro: Sprechen die Mineralölkonzerne ihre Preise ab und spielen so ihre Macht aus? Die Politik will etwas unternehmen. Anregungen könnten sie im Ausland finden.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
H. Maut
H. Maut (melat) - 03.04.2012 16:42 Uhr

Endlich mit dem Spritsparen beginnen

In den nächsten Jahren wird das Rohöl noch deutlich teurer werden. Damit unsere Volkswirtschaft weiter gut dasteht, gilt: Je weniger wir von dem Zeug benötigen, desto besser. Wir müssen uns unabhängiger davon machen.
Für diesen Prozess wäre eine Verringerung der Steuern, aber auch eine Erhöhung der Pendlerpauschale Gift.
Nur hohe Preise bewirken auf dem Gebiet Sparsamkeit, leider.

Empfehlen
Tobias Metzger

Wer verdient am Öl? - cui bono?

Das ist doch die eigentliche Frage - der Tankstellenmarkt ist doch nur die kleine Spitze des Eisbergs. Erdöl wird aus unterschiedlichen Quellen gefördert - einige Quellen sind besonders güntig, insbesondere in Saudi Arbabien. Dort wurde das Öl auch mit hohen Gewinnen gefördert als das Barrel noch 15 $ kostete.
-
Heute kostest das Barrel 100+ $ - also wer verdient in der Wertschöpfungskette? Die Produktionsländer, vor allem die mit den günstigen Quellen, dann die Transportketten, die "Spekulanten" (Wenn diese nichts verdienen würden, wieso würden Sie dann handeln?), und am Ende die Raffinierien und die Tankstellen.
-
Wo die Gewinne in dieser Wertschöpfungskette anfallen ist regelbar.
-
D.h. wenn wir nicht in die Wertschöpfungskette eingreifen möchten, z.B. durch die Ausgleiderung von Raffinierien + die Verabschiedung von Lieferferträgen mit Ölproduzenten (d.h. die Zwischenhändler ausschalten) wird sich nichts ändern - ABER --> Kopplung Benzinpreis / Ölpreis + 1 Änderung pro Woche?

Empfehlen
Frank Wunderlich-Pfeiffer

Energie einsparen, aber nur nicht bei sich selbst

Höhere Preise sind der einzig zuverlässige Anreiz tatsächlich Energie einzusparen. Wenn das getan werden soll, dann ist jede Kritik an den höheren Kraftstoffpreisen an sich unberechtigt.

Wem nun die Steuerlast in diesen Preisen zu groß ist, der sollte sich entweder vergegenwärtigen, dass der Staat für jeden einzelnen äußerst wertvolle Dienste leistet und dafür in der Tat Geld braucht. Wenn dieses Geld eingenommen wird, indem wünschenswertes Verhalten (Energie sparen) gefördert wird, dann ist das immernoch besser als wenn es eingenommen wird, indem wünschenswertes Verhalten (Arbeitsplätze schaffen) behindert wird (durch Lohnsteuern etc.).

Wen auch das nicht überzeugt, folgender Vorschlag: Jeder Liter wird mit festem Betrag besteuert, die gesamten Einnahmen werden durch 80mio geteilt und jedem Bundesbürger zugeteilt. Wer unterdurchschnittlich viel verbraucht bekommt mehr Geld als er zahlte, der Rest weniger. (Schwund an den Grenzen gibt es immer.) Ein geldneutraler Sparanreiz.

Empfehlen
Klaus Dieter

Raffineriemarkt unter die Lupe nehmen?

Wer die Nachrichten verfolgt, konnte feststellen, dass gerade einer der größten unabhängigen Raffineriebetreiber fast insolvent wurde. Der Knackpunkt ist das Oligopol beim Öl. In der ganzen Kette verdienen nur die Ölkonzerne. Alle anderen (Raffinerien und Tankstellenpächter) werden an der kurzen Leine gehalten. Dieses Verfahren bietet sich schon aus steuerlichen Gründen an. Wer den Ölkonzernen den Extraprofit, über die ohnehin unglaublich hohen Gewinnmargen beim Öl , nicht gönnt, muss die Raffinerien von den Ölgesellschaften trennen. Dann dürften die Raffinerien das Öl nur noch über Auktionen kaufen. Den Benzinpreis selbst kann man dann "regeln". An den Tankstellen gebe es dann „nur“ noch Einheitssprit, was in Ostdeutschland, die Schwedter Raffinerie versorgte jahrelang nach der Wiedervereinigung die meisten ostdeutschen Markentankstellen, aber ganz prima funktionierte. Am Ölpreis änderte man damit aber nichts. Dazu muss man weltweit gegen die Ölspekulation vorgehen.

Empfehlen
bernd ullrich

Der Markt regelt eben nicht die Preise, wenn ......

....unsere Regierung den Monopolisten nicht das Handwerk legt. Warum ist zum Beispiel in vielen Ländern, Amerika voran, das Oel wesentlich billiger? Die gleiche Problematik haben wir doch bei Strom und Gaspreisen. Die Monopolisten ziehen uns das Fell über die Ohren und die schwarz/gelbe Regierung decken die Abzocker. Röslers Plan, die Pendlerpauschale zu erhöhen, ist letzten Endes ein PR-Trick, den wir letzten Endes selbst bezahlen müssen. Damit will er die FDP über die 5%-Hürde heben. Auf die Idee, die Monopole zu zerschlagen, will doch gar keiner kommen, solange bei Schäuble die Kassen klingeln. Die FDP, die freie Marktpartei, unternimmt noch weniger als die CDU/CSU gegen die tagtägliche Abzocke der Unternehmen, von denen Millionen Verbraucher abhängig sind. Wir brauchen 2013 eine Regierung, die diese Fehlentwicklungen beseitigt. Schwarz/Gelb hat daran kein Interesse, weil es ihre Klientel ist, die uns betrügen. Wir haben den Bock zum Gärtner gemacht.

Empfehlen
udo fischer
udo fischer (udo44) - 02.04.2012 18:34 Uhr

Politiker suchen Schuldige

Ohne die hohen Steuern auf den Kraftstoff (47,04 bei Diesel u. 65,45 bei Benzin)und zusätzlich noch 19% Mehrwertsteuer wäre der Kraftstoff sehr günstig. Die Politiker haben durch die Euro-Abwertung um 14% den Kraftstoffpreis erhöht. Zu guter letzt wurde der Ölpreis für den Westen durch den Ölboykott gegen den Iran bewusst in die Höhe getrieben. Wer in einer Marktwirtschaft die Ressourcen verringert, muss mit Preiserhöhungen rechnen. Das solche Politiker gewählt werden, spricht nicht für die Klugheit der Wähler in einer Demokratie.
Das der Wettbewerb nicht funktioniert, kann nur ein Internet-Feind behaupten. Ich habe heute eine Abfrage im Internet gestartet und festgestellt, das dort im Umkreis von 20km, aktuelle Preisunterschiede von 15 Cent pro li gemeldet sind.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 09:43 Uhr
Mario Reinhold
Mario Reinhold (mario85) - 03.04.2012 09:43 Uhr

Dumme Wähler in einer Demokratie

Es gibt auch Wähler, die sind sogar so dumm, deren wichtigstes Entscheidungskriterium wen sie wählen ist nicht der aktuelle Benzinpreis - irre dumm. Und ich setze sogar noch einen drauf: Es gibt sogar Wähler, die an einer vielbefahrenen Straße in einer Großstadt wohnen, die finden das garnicht so schlecht, wenn die Leute aus den umliegenden Dörfern jeden Tag 50km in die Stadt düsen. Sowas von dumm! Jetzt kommt's aber richtig dicke, es gibt RICHTIG RICHTIG dumme Wähler, die diesen Wissenschaftsquatsch glauben schenken, dass die Verbrennung von Öl die Gesundheit und Umwelt schädigt. Herrje sowas dummes in einer selbst ernannten Bildungsrepublik, ich schäme mich!

Empfehlen
Paul Banaschak

also ich fahre an einer Tankstelle nur zwei mal am Tag vorbei.

und zwar morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends auf dem weg nach Hause. Aber anscheined gibt es viele Hartz4-Empfänger, die den ganzen Tag im Auto herumkutschieren.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.04.2012 18:47 Uhr
Carsten Zimmermann

Wie kommen Sie darauf

das es Hartz 4 Bezieher sein müssen? Haben Sie ein Problem damit?Es soll Menschen geben,die geschäftlich an 20 Tankstellen vorbeifahren,oder welche die Urlaub haben oder gar Rentner usw. Aber für Sie sind alle Hartz 4 Empfänger die während Ihrer Arbeitszeit unterwegs sind? Das nenne ich Logik,heißt das evt. Sie denken auch nur von 12 bis Läuten?

Empfehlen
Weitersagen
Wertpapiersuche
von
nach
Wichtige Wechselkurse
Name Wert Änderung
  Dollar --  --
  Franken --  --
  Yen --  --
  Pfund --  --
  Dollar in Yen --  --
  Dollar in Pfu… --  --
Wichtige Rohstoffe
Name Wert Änderung
  Gold --  --
  Silber --  --
  Rohöl Brent --  --
  Rohöl WTI --  --
Wechselkurse Asien
Name Wert Änderung
  China Yüan --  --
  Austral-Dollar --  --
  Korea Won --  --
  Hongkong-Doll… --  --
  Neuseeland-Do… --  --
  Thailand Baht --  --
  Singapur-Doll… --  --
Wechselkurse Osteuropa
Name Wert Änderung
  Rubel --  --
  Polen Zloty --  --
  Ungarn Forint --  --
  Tschechien Kr… --  --
Wechselkurse Sonstige
Name Wert Änderung
  Kanada Dollar --  --
  Mexiko Peso --  --
  Norwegen Krone --  --
  Schweden Krone --  --
  Südafrika Rand --  --
Sonstige Rohstoffe
Name Wert Änderung
  Platin --  --
  Palladium --  --
  Erdgas --  --
  Heizöl --  --
  Kaffee --  --
  Mais --  --
  Sojabohnen --  --
  Weizen --  --
  Zucker --  --
  Kakao --  --
  Baumwolle --  --
  Orangensaft --  --