25.02.2013 · Bei der Deutschen Bank und dem Versicherungskonzern Allianz gibt es entgegen öffentlicher Äußerungen sehr wohl Vorbehalte gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Das zeigen neueste Veröffentlichungen von Dokumenten auf.
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Die Weltbevölkerung wächst und die Anbaugebiete die man Nutzen
müsste um der Wachsenden Nachfrage mitzuhalten werden immer
schwieriger zu bewirtschaften. Wenn irgendwann die Sahara zum Ackerland
kultiviert werden müsste um die ganzen Menschen Satt zu bekommen
kann man sich denken was dann passiert. Bewässerungssysteme,
Soilreforming Massnahmen gegen Verwüstung durch Sandstürme.
Alles nicht günstig zu haben und auch nicht von Heute auf
mörgen aufzubauen. Nicht zu vergessen die Massnahmen gegen
Armutskriminalität die grade in diesen Gegenden vermutlich stark
zunehmen wird.
.
Der logische Schluss einer Einkindpolitik den China für sich
gezogen hat ist konsequent. Dass dieser Schritt in Deutschland mit den
Füssen von den Bürgern selbst durchgeführt wird ist
angesichts der relativ geringen Probleme hierzulande etwas hysterisch
aber so sind wir nun mal.
.
Hier insbesondere auf deutschen Geldinstituten herumzuhacken ist meiner
Ansicht nach ein suchen eines Sündenbockes den man Melken kann.
Welche Legitimation haben eigentlich Großbanken, die allesamt des Libor-Betrugs überführt sind?
Dass die Großbanken "besser durchblicken" sei ihnen
unbenommen. Wenn die Politik wegblickt ist das auch nicht sonderlich
schwer.
Vgl. "How Goldman Sachs created the food crisis", Frederick Kaufmann
"Derivatgeschäfte in neuen Dimensionnen..."
Dank für diesen Hintergrundbericht mit Erläuterung der
Kontroverse. Das Fazit im letzten Absatz weist auf die Gefahr hin. Von
realwirtschaftlicher Basis zunehmend abgehobene Finanzgeschäfte mit
zyklisch neuem Thema angesichts verdorbener Anlageklassiker.
Nicht das Anlagethema ist problematisch, sondern die dahinter stehende
Geschäftsethik. Und die fähigeren Akteure inszenieren
raffinierter als beim ENBW-Skandal.
Absehbar ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Finanzkrisen.
Es ist doch viel interessanter
auf fallende Preise zu spekulieren. Auf steigende Preise spekulieren
doch hauptsächlich Amateure. Deshalb auch die hier
geäußerten amateurhaften Meinungen und Vorurteile. Sind
Nahrungsmittelanbieter und -händler Marktprofis? Wahrscheinlich
nicht, denn ihr Tätigkeitsfeld ist ein anderes und sie neigen dazu
die Entwicklungen der jeweils letzten Monate zu extrapolieren, was zu
Blasen führt. Gottseidank werden die Preisblasen von Shorts
abgefangen und korrigiert.
"die Preisblasen von Shorts abgefangen und korrigiert"
Ja, das funktioniert hervorragend. Wie seinerzeit 2008. Da bin ich doch dankbar, dass uns echte Profis in die Misere geritten haben und keine Amateure!
Anleger spekulieren, nicht die Bank
die Deutsche Bank riskiert kein eigenes Kapital für die "Spekulation", sondern kreiert Produkte dafür, auch für deutsche Privatanleger ;-)
Welche Legitimation hat eigentlich Foodwatch?
Während man Unternehmen stets nur das Schlimmste unterstellt
(Lügen, Ausbeutung, gar Gewinnerzielungsabsicht) freut sich die
Presse immer etwas von den uneigennützigen Streitern von Foodwatch
und anderen NGOs zu drucken. Gibt ja wieder eine Schlagzeile.
Welche Qualifikation haben eigentlich diese Leute? Können jene das
Thema besser durchblicken als eine Großbank? Oder handelt es sich
hier vielleicht doch eher um blinde Ideologen, die sich die Welt machen
wie sie ihnen gefällt? Oder gar um eine Spendenmaschine, die
Skandale produzieren muss, wo keine sind, um sich zu finanzieren?
Die Wahrheit muss nicht unbedingt in der Mitte liegen.
Die Hauptverantwortlichen für den Hunger sind die Spekulationen sicher nicht!
Es mag sein, dass viele Menschen auf dem Planeten hungern, aber die
Lebensmittelspekulationen sind sicherlich nicht mal im erweiterten Kreis
der Hauptverdächtigen für dieses Problem: Neben Krieg,
Korruption, Diktatoren und so weiter, sind mal ganz sicher die vor allem
in Europa, China, USA und Japan verbreiteten, marktverzerrenden
Landwirtschaftssubventionen ein riesen Treiber des Hungers in der Welt.
Beispiel: Es gibt einen Haufen afrikanische Länder, in denen die
gesamte Produktion von Hühnern eingestellt wurde, weil man es sich
in Europa leisten kann nur die Brust zu essen (weil es eben
billig-subventioniert wurde) bzw. das makellose Ei und den ganzen Rest
vom Huhn zu Spottpreisen in die 3. Welt zu exportieren. Gleichzeitig
verhindern die EU Länder die Einführung von Importzöllen
in Afrika (z.B. Ghana), um dann ungeniert Importzölle
einzuführen, um die eigenen Bauern vor externer Konkurrenz zu schützen.
Diese Diskussion ist scheinheilig, aber die Termingeschäfte sind böse...
Spekulationen mit Lebensmitteln sind richtig!
Es ist der einzige erfolgversprechende Weg, der
Bevölkerungsexplosion, dem damit einhergehendem Wanderungsdruck und
dem Terror der islamischen Staaten ein Ende zu bereiten.
Um das Aggressionspotential zu eliminieren, müssen diese
Völker schrumpfen auf das Niveau von Selbstversorgern
(Nachhaltigkeitsfaktor würden die GrünInnen sagen); das sind
ca. 10-15 % der jetzigen Bevölkerung und geht nur über die Lebensmittelpreise.
Berücksichtigt man die Kosten und die Erfolgschancen gegenüber
einem konventionellen Krieg, so ist eindeutig der obige Weg vorzuziehen.
Unglaublicher Unsinn
Die ein machen die Milliardengeschäfte und den anderen verhungern
die Kinder.
Und das finden sie toll?
Sie haben einen ausgemachten Knall
Na ,dann gehen Sie doch am besten mit gutem Beispiel voran....
... und schrumpfen sich selbst weg.
Es mag ja PR-Gründe geben, die Termingeschäfte mit Nahrungsmitteln nicht weiterzuführen
Es mag PR-Gründe für die Deutsche Bank geben, die
Termingeschäfte mit Nahrungsmitteln nicht weiterzuführen,
für die Nahrungsmittelversorgung ist diese Entscheidung aber nicht hilfreich!
Auf den ersten Blick erscheint es vielen Lesern verwerflich, wenn Banken
mit Lebensmitteln spekulieren und dadurch die Preise für
Nahrungsmittel steigen.
Spekulation ist für den Spekulanten aber vor allem dann interessant
und erfolgversprechend, wenn sich eine Verknappung abzeichnet. Sicher
steigen dann die Preise, was für den armen Teil der
Bevölkerung sehr schmerzhaft ist. Aber die Menge der
verfügbaren Lebensmittel wird dadurch nicht verringert. Die
steigenden Preise führen aber eventuell dazu, daß Produktion
von diesen sich verknappenden Lebensmitteln wirtschaftlich interessanter
wird. Damit wird durch die Spekulation die Steigerung der
Lebensmittelproduktion schon früher angeregt als dies ohne
Spekulation der Fall wäre. Damit kann manche Hungerkatastrophe
vielleicht abgemildert werden.
80 Mio. Bonus für einen LIBOR-Betrüger: Mehr muss man über die Dt. Bank nicht wissen ...
... um zu erkennen, wie dort die Weichen gestellt werden.
Schoen das mit deren Leben spekuliert wird!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 19:45 UhrVeraltete Zahl
Gott sei Dank ist Ihre Zahl veraltet. Sie stammt aus den 1990er Jahren.
Damals hungerten tatsächlich 1 Mrd Menschen bei einer
Weltbevölkerung von 5 Mrd. Heute beträgt die
Weltbevölkerung 7 Mrd und der Hunger betrifft zwar immer noch etwas
über 800 Mio Menschen, aber weniger wie damals. Vor allem wenn man
sich die Zunahme der Weltbevölkerung vor Augen führt. Vor
diesem Hintergrund hat die Ernährungssituation sich eher noch
verbessert. Trotz dieser Spekulationsprodukte, die es damals in dem
Ausmaß nicht gegeben hatte.
Haben Sie sich damals auch schon über den Hunger auf der Welt aufgeregt?
Was haben Sie seitdem dagegen getan?
Leider
sehr polemisch und wenig fundiert. Spekuliert wird ganz sicher mit Nahrungsmitteln und das schon jahrzehnte länger als diese Gutmenschenhysterie krassiert. Das es ,wie im Artikel leider nur marginal angerissen, sehr wichtige Aspekte bei diesem Thema gibt die faktisch Nahrungsmittelproduktion und -produzenten schützen und so der Versorgung mit Nahrungsmitteln förderlich sind wird fast nie erwähnt/berücksichtigt und vermutlich von den meisten Schreihälsen auch nicht gewußt. Man sollte sich dem Thema etwas unaufgeregter und fundierter nähern und auf einzelne Aspekte konzentrieren die einer kritischen Betrachtung bedürfen. Aber es ist ja deutlich einfacher beim groben Thema laut aufzuschreien und damit das eigene Gewissen zu beruhigen.
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