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Rohstoffe Schwache Aktienmärkte bremsen Ölpreis

26.08.2009 ·  Angesichts schwacher Aktienmärkte hat sich der Ölpreis am Mittwoch nicht von seinem Vortagesrutsch erholen können. Am Vortag hatte die WTI-Notierung zunächst noch ein Zehn-Monatshoch knapp unter 75 Dollar erreicht.

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Angesichts schwacher Aktienmärkte hat sich der Ölpreis am Mittwoch nicht von seinem Vortagesrutsch erholen können. Das Fass amerikanischen Leichtöl der Sorte WTI notierte mit 72,01 Dollar nahezu unverändert, Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um gerade einmal 0,2 Prozent auf 71,88 Prozent.

Am Vortag hatte die WTI-Notierung zunächst noch ein Zehn-Monatshoch knapp unter 75 Dollar erreicht. Als jedoch Daten auf steigende amerikanischen Lagerbestände und damit eine sinkende Nachfrage hindeuteten, setzten Händlern zufolge Gewinnmitnahmen ein - die Notierung rutschte um rund drei Dollar ab. Experten erwarten bei den amerikanischen Ölvorräten keine Trendwende. „Die Leute halten Bestände außerhalb des Landes, und früher oder später werden diese sich in den amerikanischen Lagerbeständen zeigen“, sagte Risiko-Manager Tony
Nunan von Mitsubishi.

Die sinkenden Kurse an den Aktienmärkten bremsten zusätzlich. So gab der Europa-Index Stoxx50 0,5 Prozent nach. Der Ölpreis bewegt sich häufig im Gleichklang mit den Aktienmärkten, die als Vorlaufindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung und damit den Rohstoffbedarf gelten.

Bei den Industriemetallen gab Kupfer anfängliche Gewinne zum Teil wieder ab, die Tonne kostete mit 6325 Dollar allerdings noch 14 Dollar mehr als im späten Vortagesgeschäft. Analysten zufolge profitiert Kupfer weiter von Hoffnungen auf eine
Wirtschaftserholung und eine damit steigende Nachfrage.

Der Aluminiumpreis stieg leicht auf 1916 Dollar je Tonne nach 1900 Dollar im späten Vorabendgeschäft. Händlern zufolge bremsten Aussagen der Aluminium Corp of China (Chalco) über hohe Alu-Lagerbestände in dem asiatischen Land.

Dem Goldpreis fehlen nach Einschätzung von Marktteilnehmern derzeit Impulse. Commerzbank-Händler Michael Kempinski zufolge sind die Notierungen derzeit in einer engen Spanne rund um 940 Dollar gefangen. Die Feinunze des Edelmetalls kostete zuletzt 947,65 Dollar nach 943,55 Dollar am Vorabend in New York.

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