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Rohstoffe : Ernteprognosen für Weizen und Mais gesenkt

Preis für Weizen ist gestiegen Bild: dapd

Die Lagerbestände von Weizen dürften global um 2,1 Prozent auf 173 Millionen Tonnen fallen. Das hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA in seiner Ernteprognose bekanntgegeben. Für Sojabohnen entspannt sich allerdings die Lage.

          Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat seine Ernteprognosen für Sojabohnen, Weizen und Mais veröffentlicht. Besonders für Weizen bleibt die Lage angespannt. Die Lagerbestände auf der ganzen Welt werden nach Schätzung der USDA um 2,1 Prozent auf 173 Millionen Tonnen fallen.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Als Ursachen gelten neben der Rekordhitze in den Vereinigten Staaten auch ungünstige Anbaubedingungen in den wichtigen Anbauländern Russland und Australien. Das Scheffel (etwa 35,23 Liter) verteuerte sich nach der Bekanntgabe um 15 Cent auf etwa 8,82 Dollar. Seit Mitte Juni, dem Beginn der Trockenheit in den Vereinigten Staaten, hat sich Weizen schon um etwa 50 Prozent verteuert.

          Mais hat sich seit Mitte Juni um bis zu 50 Prozent verteuert

          Etwas besser sieht die Lage für Mais aus. Zwar ist die Ernte um 0,2 Prozent auf etwa 272 Millionen Tonnen gesunken, aber der Einschnitt fällt weniger drastisch aus, als erwartet wurde. Auch hier sind die Preise seit Mitte Juni um bis zu 50 Prozent gestiegen. Nach Bekanntgabe der USDA-Zahlen verteuerte sich Mais abermals um mehr als 30 Cent auf nun etwa 7,65 Dollar ja Scheffel.

          Bei Sojabohnen entspannt sich dagegen die Lage. Es wird eine Ernte von etwa 75 Millionen Tonnen erwartet, das sind 9 Prozent mehr, als noch im August prognostiziert wurde. Das übertrifft auch die Schätzungen der Analysten. Aktuell kostet ein Scheffel etwa 1,55 Dollar.

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