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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Im Gespräch: Silber-Experte Thorsten Schulte „Neue Hochs beim Silberpreis sind nur eine Frage der Zeit“

 ·  Nach einer fulminanten Hausse steckt der Silberpreis in diesem Jahr in einem Seitwärtstrend fest. Im Interview erklärt Thorsten Schulte, Herausgeber des Silber-Informationsdienstes Silberjunge, warum er trotzdem fest an steigende Preise glaubt.

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Seit Mitte Oktober schon kommt der Silberpreis nicht mehr entscheidend vom Fleck. Dennoch hat das Gold des kleinen Mannes weiterhin etliche Anhänger. Zu den größten Fürsprechern zählt Thorsten Schulte, der sich als Herausgeber des Silber-Informationsdienstes Silberjunge in den vergangenen Jahren einen Namen als fundierter Silberexperte gemacht hat. Im Interview erklärt der ehemalige Investmentbanker, warum er so fest an einen steigenden Silberpreis glaubt.

Herr Schulte, gibt es einen bestimmten Grund, warum Sie sich auf Silber spezialisiert haben und nicht auf Gold?

Anfang des Jahrtausends war ich als Investmentbanker im Anleihengeschäft tätig. Schon damals machten mich die weltweiten Verschuldungsentwicklungen sehr nachdenklich. Ende der 80er Jahre gab es Anleihen der Staaten, Banken und Unternehmen, die einen jährlichen Zins zahlen, in einer Größenordnung von rund 15.000 Milliarden Dollar. Ende 2009 waren es über 91.000 Milliarden. Waren es damals 78 Prozent der Weltwirtschaftsleistung, so reden wir heute über 157 Prozent (siehe Grafik). Diese Schuldverhältnisse leben nur vom Vertrauen der Menschen und ich suchte damals nach einem Wertspeicher für mein Vermögen, der mir Schutz gegen die Anleihenblase bietet.

Gold hat für mich nur einen ideellen Wert. Es ist doch mehr eine Glaubensfrage, denn rund 90 Prozent der jährlichen Goldnachfrage entfallen auf Schmuck und Investments. Nur ein Zehntel wird von der Industrie nachgefragt. Bei Silber werden in den vergangenen Jahren rund 60 bis 70 Prozent von Industrie, Photographie und Tafelsilber verbraucht. Silber hat die höchste Leitfähigkeit an Wärme und Energie. Es verfügt zudem über ein hervorragendes Reflexionsvermögen und über eine antibakterielle Wirkung. Wenn ich meinen Kühlschrank öffne, macht mich ein Schriftzug auf die Silberbeschichtung aufmerksam. Silber ist von großer realwirtschaftlicher Bedeutung. Deshalb wurde ich seit 2001 zu einem glühenden Anhänger des Silbers.

Mit welcher Entwicklung beim Verhältnis von Angebot und Nachfrage rechnen Sie beim Silber in den kommenden Jahren?

Selbst ein umfassendes Gutachten für die deutsche Bundesregierung kommt zu dem Schluss, dass Zukunftstechnologien im Jahre 2030 bereits 78 Prozent der gesamten Silberförderung aufsaugen werden. 2006 entfielen nur 26 Prozent zum Beispiel auf bleifreie Lote, RFID-Chips etc.! Auch wenn Prognosen über so lange Zeiträume mit großen Unsicherheiten behaftet sind, so stimmt doch die Richtung und darauf kommt es an. Die Unicredit rechnet in einer aktuellen Analyse für die kommenden 10 Jahre damit, dass die Industrienachfrage nach Silber jedes Jahr um 8 Prozent zulegen wird. Nach diesen Zahlen soll sich die Nachfrage der Industrie in den kommenden 9 Jahren nahezu verdoppeln. Auch renommierte Edelmetall-Researchhäuser kommen zu ähnlichen Prognosen.

Das Angebot kann ohne deutliche Preissteigerungen kaum damit Schritt halten. Stimmen beispielsweise die Prognosen der Unicredit, stehen im Jahre 2012 nur rund 44 Millionen Unzen für die Investmentnachfrage in Form von Münzen und börsengehandelten Silberfonds, den ETFs, zur Verfügung. Aber allein die Münznachfrage lag im Jahre 2009 bei 78,7 Millionen Unzen. Die Investmentnachfrage wird eher zulegen, denn Silberinvestments führen im Vergleich zu Gold noch ein Schattendasein. Der Preis wird es also richten müssen und das verheißt großes Steigerungspotential.

Rechnen Sie in den kommenden Jahren eher mit Inflation oder eher mit Deflation? Und wie werden sich Inflation oder Deflation vermutlich jeweils auf die Silberpreisentwicklung auswirken?

Um es klar zu sagen: Wer auf eine Neuauflage der deflationären Krise mit einbrechenden Vermögenspreisen, weltweiten Nachfragerückgängen, einbrechenden Exporten etc. setzt, der sollte beim Silber durchaus mit vorübergehenden schmerzhaften Preisrückgängen rechnen. Silber verlor vom Jahreshoch 2008 bei 21,355 Dollar je Feinunze am 17. März auf 8,4587 Dollar am 28. Oktober 2008. Aber wie wahrscheinlich ist eine solche Neuauflage? Seit April 2009 werde ich nicht müde, auf die großen Konjunkturpakete und rekordniedrigen Zinsen der Notenbanken hinzuweisen. Es läuft nach 2003 bis 2007 nun die große Reflationierung 2.0. Die weltweiten Exporte befinden sich nahezu wieder auf Vorkrisenniveau. Ich gebe zu, dass Amerika, Großbritannien und Westeuropa enttäuschen.

Aber die Musik spielt in den Schwellenländern. Die BRIC-Staaten, also Brasilien, Russland, Indien und China haben 2002 gerade einmal 14 Prozent des privaten Verbrauchs in Amerika auf sich vereinigt. Inzwischen ist dieser Wert auf über 30 Prozent gestiegen. Halten wir uns aber folgende Relation vor Augen: Heute liegt der private Verbrauch von 2,825 Milliarden Menschen gerade einmal bei etwas mehr als 30 Prozent der Amerikaner, in denen nur 307 Millionen Bürger leben.

Die Analysten schauen auf die Geldmengen in Amerika und Euroland, vergessen aber die enormen Geldschöpfungen in den Schwellenländern. Die jüngsten Zahlen zeigen folgende Geldmengenzuwächse zum Vorjahr: Brasilien plus 15,6 Prozent, China plus 17,6 Prozent, Indien plus 15 Prozent und Russland plus 30,6. Die 4 BRICS plus Indonesien und Südafrika kamen Ende 1999 auf eine Geldmenge in Dollar ausgedrückt von zusammen rund 2.200 Milliarden Dollar, im Juni 2010 waren es stolze 13.670 Milliarden Dollar. Schauen wir in den kommenden Monaten doch mehr auf diese Länder als auf jede Wirtschaftszahl in Amerika!

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Risiken für die Weltwirtschaft und das Weltfinanzsystem?

Die geopolitischen Spannungen nehmen leider eher zu. Auf Dauer sind die unterschiedlichen Interessen Amerikas und Chinas kaum unter einen Hut zu bekommen. Stellvertreterkonflikte kündigen sich vielerorts an. Denken wir nur an den Streit über das iranische Atomprogramm. Durch die baldige Inbetriebnahme des Kernreaktors Bushehr droht hier eher eine Eskalation. Auch ausufernder Protektionismus ist eine Gefahr, wobei die Staaten sicherlich die Lehren aus den katastrophalen Abwertungswettläufen und horrenden Importzöllen während der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 gezogen haben.

Sie sind davon überzeugt, dass der Silberpreis in 2010/11 auf 25 bis 30 Dollar steigen wird und 2012/13 sogar auf 100 Dollar je Feinunze. Was macht Sie so sicher?

Die Weltwirtschaft läuft wieder rund. Schauen wir uns nur die Halbleiterumsätze an, die so hoch wie nie zuvor ausfallen. Also zieht auch wieder die industrielle Nachfrage nach Silber an. Gleichzeitig erfreut sich Silber immer größerer Beliebtheit als Wertspeicher. Zwischen Januar und Juli 2010 hat die amerikanische Münzprägeanstalt bereits 21,149 Millionen Silver Eagles, der aus einer Unze Silber besteht, verkauft. In den Vorjahreszeiträumen waren es in 2009 16,6 Millionen, 2008 10,3 Millionen und 2007 nur 3,9 Millionen! Eine sehr dynamische Entwicklung (siehe Grafik). Ich kann nur raten, sich weder von der Mehrwertsteuer von 7 Prozent bei 1-kg-Silbermünzen abschrecken zu lassen, noch von dem Volumenproblem. Wenn wir aktuell eine Million Euro in Gold anlegen, müssen wir nur 29 Kilo erwerben. Bei Silber sind es 1718 Kilogramm, also rund 1,7 Tonnen. Aber der tolle Zweiklang bei Silber, dass Edelmetall und hervorragender Wertspeicher ist, gleichzeitig aber auch in der Realwirtschaft gebraucht wird, macht es so attraktiv. Ich rechne damit, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir das Jahreshoch 2008 von 21,35 Dollar überwinden und dann über wenige Monate sehr dynamische Anstiege sehen. 30, 35 Dollar und mehr sind dann nicht unwahrscheinlich.

Und wie sicher sind Sie mit Ihrer Prognose, wenn Sie die Eintrittswahrscheinlichkeit in Prozent ausdrücken?

Ich gehe von 80 Prozent aus. Wobei oftmals viel Geduld vonnöten ist. Ich erinnere mich noch an das große Dreieck im Silber, dass sich 2004 und 2005 entwickelte. Damals gab es am 30. August 2005 mit dem Rücksetzer auf 6,645 Dollar für die Silberoptimisten einen Dämpfer. Am 11. Mai 2006 erreichten wir dann aber 15,22 Dollar. Die wenigsten Investoren hatten damals die Geduld und konnten später den Rahm abschöpfen. Der Markt ist klein und wird von wenigen großen Spielern beherrscht, die für die Anlegergemeinde immer wieder falsche Chartsignale generieren. So war es nicht nur im August 2005, sondern auch am 16. August 2007, als bei Silber ein Preiseinbruch auf 11,06 Dollar je Feinunze zu beobachten war (siehe Grafik). Wer hier ausstieg, hat das Beste verpasst. In solchen Momenten melden sich alle Chartisten voller Pessimismus zu Wort. Aber gerade dann sollten wir meines Erachtens Chancen erkennen und den großen Spielern eben nicht auf den Leim gehen. In den kommenden Wochen sind solche Störmanöver durchaus möglich.

Sie trauen Silber auch eine bessere Wertentwicklung zu als dem Gold. Was sind dafür die Gründe?

Die gesamte Silberförderung in der Menschheitsgeschichte übertrifft die Goldproduktion bislang um rund das 8fache. Bei den Ressourcen, also bei dem, was wir noch aus dem Boden holen können, sprechen wir von einem Verhältnis von 5,7 zu 1. Es kann also noch 5,7mal so viel Silber als Gold gewonnen werden. Das sind Zahlen einer Statistikbehörde der amerikanischen Regierung, die dem Innenministerium untersteht. Dennoch kostet eine Unze Gold derzeit das 66fache einer Unze Silber. Erklärt werden kann dies nur damit, dass die Menschen bei Edelmetallen hauptsächlich an Gold denken. Ihnen sind die Fakten nicht geläufig. Hat jemand auf den Titelblättern namhafter Wirtschaftsmagazine bereits eine Silberunze gesehen? Ich nicht. Gold ist dafür umso öfter der große Aufmacher. Es ist wie bei einer tollen Aktie wie Apple. Es braucht Zeit bis die Anlegergemeinde gefallen an einem Unternehmen findet. Die Kaufargumente müssen sich eben herumsprechen. So ist es auch bei Silber.

Was müsste sich am Umfeld verändern, damit Sie Ihren Optimismus für den Silberpreis revidieren?

Wenn die Regierungen weltweit wirklich sparen würden und sich die Volkswirtschaften als Ganzes gesund sparen würden, hätte dies für den weltweiten Konsum und damit auch für die industrielle Silbernachfrage natürlich negative Konsequenzen. Aber wie wahrscheinlich ist dieses kollektive weltweite Sparen? Obama wird kaum zum obersten Sparkommissar Amerikas und seinen Bürgern eine Zeit der Enthaltsamkeit aufbürden. Schon jetzt hat er mit hoher Arbeitslosigkeit und über 40,8 Millionen Lebensmittelkartenbeziehern zu kämpfen. Insbesondere in den hoch verschuldeten westlichen Volkswirtschaften kann niemand eine Deflation wollen. Hinzu kommt die Überalterung der Gesellschaften, die das Bedienen der Schulden ohne Inflation schier unmöglich macht. China muss den Konsumstau zur Vermeidung politischer und sozialer Spannungen beseitigen und kann eine schwerste Deflationskrise kaum wollen. Also Mitte 2008 habe ich vor Deflation gewarnt, für die kommenden Jahre setze ich aber auf weltweite Reflationierung 2.0! Auf konjunkturelle Enttäuschungen werden die Notenbanken schnell mit dem Drucken neuen Geldes reagieren.

Wie hoch sollte der Silberanteil in einem Portfolio sein und zu welcher Gewichtung raten Sie dabei zwischen physischem Silber und Silberaktien? Und was halten Sie als Alternative von Silber-Zertifikaten?

Das hängt natürlich stets von dem Alter, den Anlagenzielen, der Jobsicherheit und vielen anderen individuellen Faktoren ab. Ich rate dazu, möglichst wenig in Anleihen, also in Papiergeld zu halten. Das Motto des Jahrzehnts heißt für mich: „Sachwert schlägt Geldwert“. Dem Durchschnittsanleger sollte durchaus empfohlen werden, 30 Prozent des liquiden Vermögens in Silber und Gold anzulegen und zwar wirklich in physischer Form. Bei Silber bieten sich aufgrund des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent vor allem die 1-Kilogramm-Silbermünzen an. Ich selbst habe derzeit rund drei Viertel davon in Silber und ein Viertel in Gold angelegt. Gerade bei einem aktuellen Gold-Silber-Wertverhältnis von 66 sollte doch auf Silber gesetzt werden.

10 Prozent kann man in Gold- und Silberminen investieren. Hier bieten sich die großen primären Silberproduzenten an wie Fresnillo, Pan American Silver und Silver Wheaton. Aber auch Coeur D'Alene, Hecla Mining, Polymetal, Hochschild und Silvercorp Metals fallen mir da ins Auge. Weitere 10 Prozent können in börsengehandelten Fonds und ein kleiner Teil davon auch in Optionsscheinen etc. gehalten werden. Damit hat man dann rund 20 Prozent des liquiden Vermögens so angelegt, dass man am Ende einer Edelmetallhausse auch mal Kasse machen kann. Silber entfernt sich oftmals 50 oder auch 100 Prozent von seiner 200 Tage gleitenden Durchschnittslinie. Gerade dann ist nicht Kaufpanik angezeigt, sondern das Reduzieren von Silberinvestments, denn scharfe Korrekturen werden kommen.

Was halten Sie persönlich von den immer wieder kursierenden Verschwörungstheorien die besagen, dass der Edelmetallmarkt manipuliert wird? Und wenn Sie daran glauben, was wollen die Akteure damit überhaupt erreichen?

Ich halte mich an Fakten. Am 05. August 2008 haben nachweislich nur zwei amerikanische Banken netto 169 Millionen Unzen Silber an der COMEX, der US-Terminbörse, leer verkauft! Ein Monat zuvor waren es nur 30,9 Millionen Unzen (siehe Grafik). Wir reden hier über rund 25 Prozent der Minenproduktion des Jahres 2008. Danach kam es bekanntlich zu ganz massiven Einbrüchen des Silberpreises. Jeder muss sich selbst einen Reim darauf machen! Beim Gold haben die vier größten Spieler auf dem amerikanischen Terminmarkt soeben 19 Millionen Unzen netto leer verkauft. Das entspricht immerhin 23 Prozent der Goldminenproduktion des Jahres 2009. Gold und Silber sind die Feinde des Papiergeldes. Steigen sie im Preis, zeigt das ein schwindendes Vertrauen in unser amerikanisch-zentrisches Weltfinanzsystem. Die Fed, JP Morgan, Goldman Sachs und andere haben eben daran doch wohl kein Interesse.

Gibt es einen weiteren zentralen Aspekt den man für ein besseres Verständnis des Geschehens am Silbermarkt kennen sollte und der noch nicht angesprochen wurde?

Lassen sie mich nochmals eines sagen: Die oberirdischen Silbervorräte in Form von Barren und Münzen betragen derzeit rund 3,25 Dollar je Erdenbürger. Der Wert der weltweiten Anleihen liegt bei stolzen 13.436,2 Dollar und der Wert aller Aktien entspricht ganz aktuell 6.473 Dollar für jeden Menschen auf diesem Planeten. Bei Gold kommen wir auf 959 Dollar. Silber ist knapp relativ zu anderen Investments.

Wer in Silber investiert, braucht aber gute Nerven. Denn immer wieder kommt es aus heiterem Himmel zu starken Korrekturen. Der Markt ist klein. Halten wir uns vor Augen, dass die gesamte Silbergewinnung in 2009 gerade einmal einen aktuellen Marktwert von 13,2 Milliarden Dollar hat. Was ist das gegenüber einem Anleihenberg von über 91.000 Milliarden Dollar, Weltwährungsreserven von über 8.500 Dollar und einer gesamtstaatlichen Neuverschuldung in Amerika von 1.910 Milliarden Dollar im laufenden Haushaltsjahr? Hier zeigt sich die Winzigkeit des Silbermarktes. Kurzfristig macht dies den Markt immer wieder verwundbar, langfristig spricht aber das geringe Volumen gerade für Preisexplosionen.

Antizyklisches Investieren ist aber nirgends so wichtig wie im Silber. Ich schaue mir daher immer eine Vielzahl von Indikatoren an, dazu zählen Optimismusumfragen, Positionierungen an den Terminmärkten, Handelsvolumina und vieles mehr.

Das Gespräch führte Jürgen Büttner.

Quelle: @JüB
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