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Edelmetalle Goldpreis in der Finanzkrise verdoppelt

 ·  Anlagen in Gold haben von der Finanzkrise bislang profitiert. Nun könnte der Einfluss der realen Zinsen aber wieder wachsen und den Goldpreis unter Druck setzen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (10)

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Werner Mueller

Die Kaufkraft des Dollar hat sich in der Finanzkrise halbiert ...

... muss es wohl heißen. Und in der Rezession, die sich zu einer massiven Depression auswachsen wird, wird die Kaufkraft der Währungen wieder zunehmen d.h. Commodities werden billiger werden. Schon jetzt ist der Welthandel - siehe Baltic Dry Index - deutlich abgesunken.

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Stefan Pohl

Goldpreis stabil!

Der Goldpreis hat sich verdoppelt? Mitnichten, der ist stabil. Tatsächlich hat sich der Papiergeldpreis halbiert.

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Martin Enzinger

Krude Begründung für Goldbaisse, denn es ist weit und breit kein neuer Volcker zu sehen

Eine Fed-Politik wie zu Zeiten Volckers wird die Konjunktur abwürgen und die Arbeitslosenrate sofort wieder in die Höhe treiben,
von den "Food Stamps" ganz zu schweigen.
In Japan sieht es nicht anders aus, von der Schweiz
(in Finanzkreisen als zweites Zimbabwe verspottet) und der Eurozone ganz zu schweigen.
Gibt es überhaupt noch ein westliches Industrieland, das eine harte Währung à la Bundesbank/Volcker anstrebt?

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Oskar Josef Lipp

Der gute alte Herrenanzug

Ob es wirklich stimmt, dass man mit einer Unze Gold einen guten Herrenanzug kaufen kann? Ich weiß es nicht..
Heutzutage bekommt man meines Wissens nach 2 Anzüge für 1 Unze Gold, also für 1200€.
Ob Gold wirklich als Anlage dient, bezweifle ich, Gold ist vielmehr eine Art "Versicherung" für extreme Krisenzeiten, wie Krieg oder Hyperinflation.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 12:32 Uhr
Werner Mueller

Es wird wieder günstiger werden in den 20ern des 21. Jahrhunderts

wenn Sie dann noch Cash haben.

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joachim tarasenko

Fehlentscheidung, Gold wäre richtig gewesen

Heute bekommt man einen C&A Anzug für 59 Euro. Dafür stieg der Goldpreis um fast das 7 fache.1987 habe ich mich beratschlagt mit einem Kollegen, evtl in Gold einzusteigen. ER meinte damals, er hätte seit einigen Jahren Gold aber der Preis hätte sich fast nie bewegt. Eher nach Unten. Schade. Denn ich hätte in Gold investiert wenn ich mich adäquat beraten hätte lassen. Der Preis für Gold lag damals auf ca 345 Dollar. Auch in Immobilien zu investieren wäre ok gewesen. In Australien und Neuseeland. Es war sowas von günstig in den 70ern. Ein Haus im Norden Sydneys hätte damals 200 tausend AUD gekostet. Heute bekommt man in der Lage nichts unter 5-20 Millionen AUD

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Jens Puhr
Jens Puhr (jpuhr) - 24.12.2012 18:25 Uhr

Herrenanzug

Es stimmt schon mit dem Herrenanzug. ABER: Die Marke des Anzugs muss mit dem Goldpreis "mitgehen". Vor ca. 10 Jahren kostete eine Unze 257 USD, dafür bekam man einen C&A-Anzug. Heute, nach einer versiebenfachung des Goldpreises, darf es schon ein Armani sein.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 23.12.2012 16:55 Uhr

Im alten Rom konnte man sich für eine Unze ein gutes Gewand kaufen,

heute kann man sich für eine Unze ein gutes Gewand kaufen. Werthaltig seit 2000 Jahren.
Wenn man sich zu Viel davon um den Hals hängt geht man im Wasser schneller unter.

PS was sind reale Zinsen? Gibt es auch nicht reale Zinsen?
Vergl Realwirtschaft. Der Rest ist im irrealen und damit sind wir wieder beim Goldpreis.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 13:35 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 24.12.2012 13:35 Uhr

Immer dieselben Phrasen und Sprüche

von Goldseiten im Internet.

Gold ist aber ebenso spekulativ wie andere Investments auch. Die Börse ist keine Einbahnstraße, und wenn man den Mühseligen und Beladenen vermittelt, man könne mit dem Kauf nichts falschmachen, ist es für ernsthafte Investoren längst Zeit, auszusteigen.

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 23.12.2012 22:07 Uhr

Köstlich, Klaus Keller!

Sie haben meine Gedanken, die ich "kaufkrafttechnisch" darlegen wollte mit leichtem Schmunzeln viel besser erklärt; deshalb bin ich ruhig und geniesse Ihren Kommentar!

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Wirtschaftskorrespondentin in London.

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