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Devisen Währungsstar des Jahres 2001 war der Mexikanische Peso

 ·  "Stärkste" Währung gegen den Euro im Jahr 2001 war der Mexikanische Peso, gefolgt vom Dollar. Allerdings waren die Kursbewegungen nicht allzu dramatisch.

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Wer hätte das vermutet. Aber wenn man überhaupt von einer Schwäche des Euro gegen eine Währung reden kann, dann ist das eher gegen den mexikanischen Peso als gegen den Dollar. Der Dollar konnte im Jahr 2001 gegen die europäische Währung zwar auch wieder etwas mehr als sechs Prozent zulegen, der Peso dagegen knapp das Doppelte, nämlich 11,54 Prozent.

Wie ist das zu erklären? Wurde der Wechselkurs Anfang der 90iger Jahre bei drei Peso pro Dollar festgehalten, so gab er nach der Freigabe drastisch nach und stieg bis Ende 1998 auf 10,6 Peso pro Dollar. Danach stabilisierte es sich auf Grund der engen Verzahnung der mexikanischen Wirtschaft mit dem amerikanischen Wirtschaftsraum in einem Band zwischen neun und zehn Dollar. Bleibt also das Verhältnis zwischen Dollar und Peso stabil, zeigt aber der Dollar gleichzeitig gegen den Euro seine Muskeln, so ist der Peso auf Grund des Dreiecksverhältnisses automatisch der Gewinner.

Pfund auf "Konvergenz-Kurs"?

Neben dem Peso und dem Dollar konnte im Jahresverlauf auch das britische Pfund knapp drei Prozent zulegen, der Schweizer Franken 2,2 Prozent und der Südkoreanische Won genau zwei Prozent. Das Verhältnis zischen Pfund und Euro war im Jahr 2001 volatil. Zeigte es im Jahr 1999 noch Stärke und konnte gegen den Euro noch zulegen, so ist es seit dem in eine Seitwärtsbewegung übergegangen, die im Jahr 2000 noch schwankungsintensiv war, aber im Jahr 2001 leicht zahmer wurde. Das könnte auf eine Konvergenz in Richtung „Euro-Beitritt“ hindeuten.

Der Schweizer Franken zeigte dagegen stufenweise Stärke. Pendelte er im Jahr 1999 noch bei 1,6 Franken, so stieg er im Jahr 2000 auf etwa 1,53, nach den September-Attentaten in den USA hat er sich bei etwa 1,48 Franken pro Euro eingependelt. Bei diesen Kursbewegungen deutet viel auf Sonderfaktoren im Zusammenhang mit der Euro-Einführung hin, aber auch auf einen „Sicherer-Hafen-Status“ des Frankens. Die Schweizerische Notenbank versucht die heimische Wirtschaft durch Zinssenkungen vor weiterer Aufwertung zu schützen, aber gegen irrationale Währungsbewegungen scheint sie nur begrenzt ankommen zu können.

Rand steht am Rand des Abgrunds

Der südafrikanische Rand dagegen scheint jeglichen Kredit bei den Akteuren an den Finanzmärkten verspielt zu haben. Er markiert Tief um Tief und gab im Jahr 2001 etwas mehr als 33 Prozent gegen den Euro nach. Ursache dafür sind im Wesentlichen sowohl wirtschaftliche als auch politische Gründe, die ein Ende des Trends unwahrscheinlich machen. Vor allem auch wirtschaftliche Gründe brachten den brasilianischen Real unter Druck und führten zu einem Verlust von zehn Prozent gegen den Euro. Hier bleibt zu hoffen, dass sich die Politik zu konsequenten Gegenmaßnahmen durchringt, sonst dürfte das Beispiel Argentinien zeigen, wo der Weg hinführen könnte.

Knapp 7,5 Prozent verlor der Yen. Hier sind die Probleme mit der Wirtschaftsstruktur in Japan so offensichtlich und so bekannt, dass nicht mehr viel dazu gesagt werden muss.

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