http://www.faz.net/-gv6-7guy6
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 24.08.2013, 12:40 Uhr

Bitcoin Die neue Währung für das Internet

Mit den Bitcoins können Nutzer im Internet bei bestimmten Unternehmen bezahlen. Die Bundesregierung hat die Internetwährung jetzt sogar als „Rechnungseinheiten“ anerkannt.

© AP Bitcoins kann man mit dem Lösen von Rätseln im Internet verdienen.

Die Internetwährung Bitcoin hat in Deutschland gerade einen wichtigen Schritt zur allgemeinen Anerkennung als privates Geld gemacht: Die Bundesregierung erkennt sie jetzt als „Rechnungseinheiten“ an. Damit seien sie eine Art „privates Geld“, das in „multilateralen Verrechnungskreisen“ eingesetzt werden könne, heißt es in einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage des Abgeordneten Frank Schäffler. Bitcoins können genutzt werden, um im Internet bei bestimmten Unternehmen zu zahlen. Hergestellt werden sie dezentral: Wer bestimmte Computerrätsel löst, die viel Rechnerkapazität verlangen, bekommt Bitcoins. Für den gemeinen Nutzer ist das egal: Er kann sie in Internetbörsen etwa gegen Euro erwerben. Den Preis bestimmen Angebot und Nachfrage. Man besitzt Bitcoins, wenn man eine Art Code dazu hat.

Das Verfahren zur Bitcoin-Produktion ist so konstruiert, dass die Menge nur langsam steigt und es maximal 21 Millionen Einheiten gibt. So soll Inflation vermieden werden. Allerdings hat das Spekulation zur Folge, so dass der Wechselkurs extrem schwankt. Probleme bereitet auch die Anonymität der Währung: Sie reizt offenbar zum Einsatz für illegale Geschäfte. „Sonst produzieren die Banken so lange Geld, bis das System zusammenbricht.“

Quelle: F.A.S.

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Windows-10-Update Wer sparen will, muss sich beeilen

Wer noch ohne zusätzliche Kosten Windows 10 bekommen möchte, muss sich beeilen. Bald kostet die Software als Vollversion richtig viel Geld. Mehr

28.07.2016, 12:03 Uhr | Finanzen
Nach dem Brexit Finanzplatz Frankfurt wittert die große Chance

Noch 2015 war die City of London laut des Statistischen Bundesamts der bedeutendste Finanzplatz der Welt. Vor New York, Hongkong, Singapur. Das deutsche Finanzzentrum Frankfurt dagegen liegt auf Platz 14. Zweitklassig, ein bisschen provinziell wirkt Frankfurt am Main gegenüber den gigantischen Finanzmetropolen der Welt. Doch mit dem Brexit könnte sich das ändern. Mehr

06.07.2016, 17:07 Uhr | Finanzen
Konkurrenz für Kreditinstitute O2 wird zur Bank

Mit neuen Ideen steigt O2 ins Bankgeschäft ein. Es gibt keine Zinsen – der Telefonkonzern will Kunden auf andere Weise anlocken. Mehr Von Tim Kanning

25.07.2016, 07:34 Uhr | Finanzen
Stiftung Warentest Flugtickets auf Portalen oft teurer als bei Airlines

Schlechte Stornierungsbedingungen, höhere Preise: Flugportale schneiden bei einer Analyse der Stiftung Warentest meist schlechter ab als die direkte Buchung bei den Fluggesellschaften. Mehr

27.07.2016, 16:45 Uhr | Finanzen
Guthaben-Konten Zinsen zu hoch: Bausparkassen kündigen ihren Kunden

Viele Bausparverträge haben hohe Guthabenzinsen. Für Sparer ist das lukrativ. Aber die Bausparkassen kündigen diese Verträge. Jetzt kommt eine neue Welle. Mehr

25.07.2016, 16:09 Uhr | Finanzen
Name Kurs %
EUR/USD -- --
EUR/CHF -- --
EUR/JPY -- --
EUR/GBP -- --
USD/JPY -- --
USD/GBP -- --
Name Kurs %
Gold -- --
Silber -- --
BRENT -- --
WTI Light Sweet Crude Öl -- --