http://www.faz.net/-gv6-7guy6

Bitcoin : Die neue Währung für das Internet

  • Aktualisiert am

Bitcoins kann man mit dem Lösen von Rätseln im Internet verdienen. Bild: AP

Mit den Bitcoins können Nutzer im Internet bei bestimmten Unternehmen bezahlen. Die Bundesregierung hat die Internetwährung jetzt sogar als „Rechnungseinheiten“ anerkannt.

          Die Internetwährung Bitcoin hat in Deutschland gerade einen wichtigen Schritt zur allgemeinen Anerkennung als privates Geld gemacht: Die Bundesregierung erkennt sie jetzt als „Rechnungseinheiten“ an. Damit seien sie eine Art „privates Geld“, das in „multilateralen Verrechnungskreisen“ eingesetzt werden könne, heißt es in einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage des Abgeordneten Frank Schäffler. Bitcoins können genutzt werden, um im Internet bei bestimmten Unternehmen zu zahlen. Hergestellt werden sie dezentral: Wer bestimmte Computerrätsel löst, die viel Rechnerkapazität verlangen, bekommt Bitcoins. Für den gemeinen Nutzer ist das egal: Er kann sie in Internetbörsen etwa gegen Euro erwerben. Den Preis bestimmen Angebot und Nachfrage. Man besitzt Bitcoins, wenn man eine Art Code dazu hat.

          Das Verfahren zur Bitcoin-Produktion ist so konstruiert, dass die Menge nur langsam steigt und es maximal 21 Millionen Einheiten gibt. So soll Inflation vermieden werden. Allerdings hat das Spekulation zur Folge, so dass der Wechselkurs extrem schwankt. Probleme bereitet auch die Anonymität der Währung: Sie reizt offenbar zum Einsatz für illegale Geschäfte. „Sonst produzieren die Banken so lange Geld, bis das System zusammenbricht.“

          Quelle: F.A.S.

          Weitere Themen

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Der Offshore-Windpark Butendiek etwa 30 Kilometer vor Sylt in der Nordsee

          F.A.Z. exklusiv : EU streicht Betrieben Ökostrom–Befreiung

          Für bis zu 10.000 Betriebe steigt ab Januar die Stromrechnung, weil die EU ihnen die Befreiung von der Ökostromumlage gestrichen hat. Zusatzkosten in Millionenhöhe werden erwartet.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.