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Unternehmensfinanzierung : Telekom Austria stockt mit Anleihe Finanzpolster auf

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Telekom-Austria-Finanzchef Tschuden schließt die Begebung einer weiteren Anleihe nicht aus. Bild: REUTERS

Das österreichische Telekom-Unternehmen hat mit einer Hybridanleihe über 600 Millionen Euro von Investoren aus Europa eingesammelt. Die Telekom Austria braucht das Geld unter anderem für die Übernahme des Mobilfunkanbieters Orange.

          Die Telekom Austria stockt ihre Finanzreserven mit einer 600 Millionen Euro schweren Anleihe auf. Das Geld sei bei institutionellen Anlegern aus Großbritannien, Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich und Frankreich eingesammelt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Sie erhalten für die unbefristete Hybridanleihe, die erstmals nach fünf Jahren zurückgezahlt werden kann, eine jährliche Verzinsung von 5,625 Prozent.

          Die Telekom Austria braucht das Geld unter anderem für die 390 Millionen Euro schwere Übernahme des Billig-Mobilfunkanbieters Orange. Im Herbst dürfte der Telekommunikationskonzern jedoch nach Einschätzung von Analysten abermals mehrere hundert Millionen Euro benötigen: Dann versteigert Österreich die Frequenzen für die neue Mobilfunkgeneration LTE.

          Finanzchef Hans Tschuden schloss im Gespräch mit dem „Börse Express“ die Begebung einer weiteren Anleihe daher nicht aus. „Offenen Finanzierungsbedarf gibt es noch für die Frequenzversteigerungen, die wahrscheinlich im vierten Quartal zahlungswirksam werden“, machte Tschuden deutlich. „Theoretisch könnten wir da eine Anleihe begeben, hätten aber auch eine Milliarde Euro an fixen Kreditzusagen.“

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