Home
http://www.faz.net/-gvt-761iy
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Zertifikate und ETFs

Unternehmensfinanzierung Telekom Austria stockt mit Anleihe Finanzpolster auf

Das österreichische Telekom-Unternehmen hat mit einer Hybridanleihe über 600 Millionen Euro von Investoren aus Europa eingesammelt. Die Telekom Austria braucht das Geld unter anderem für die Übernahme des Mobilfunkanbieters Orange.

© REUTERS Vergrößern Telekom-Austria-Finanzchef Tschuden schließt die Begebung einer weiteren Anleihe nicht aus.

Die Telekom Austria stockt ihre Finanzreserven mit einer 600 Millionen Euro schweren Anleihe auf. Das Geld sei bei institutionellen Anlegern aus Großbritannien, Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich und Frankreich eingesammelt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Sie erhalten für die unbefristete Hybridanleihe, die erstmals nach fünf Jahren zurückgezahlt werden kann, eine jährliche Verzinsung von 5,625 Prozent.

Die Telekom Austria braucht das Geld unter anderem für die 390 Millionen Euro schwere Übernahme des Billig-Mobilfunkanbieters Orange. Im Herbst dürfte der Telekommunikationskonzern jedoch nach Einschätzung von Analysten abermals mehrere hundert Millionen Euro benötigen: Dann versteigert Österreich die Frequenzen für die neue Mobilfunkgeneration LTE.

Mehr zum Thema

Finanzchef Hans Tschuden schloss im Gespräch mit dem „Börse Express“ die Begebung einer weiteren Anleihe daher nicht aus. „Offenen Finanzierungsbedarf gibt es noch für die Frequenzversteigerungen, die wahrscheinlich im vierten Quartal zahlungswirksam werden“, machte Tschuden deutlich. „Theoretisch könnten wir da eine Anleihe begeben, hätten aber auch eine Milliarde Euro an fixen Kreditzusagen.“

Quelle: FAZ.net mit Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Mittelstandsanleihen-Ticker Scope stuft IPSAK herab - auch bei Hahn und Stern möglich

Feri stuft die Anleihe der MS Deutschland auf CC herab. Mifa steckt erwartungsgemäß in den roten Zahlen. Halhuber verbessert Ertrag und Umsatz. Mehr

18.09.2014, 17:50 Uhr | Finanzen
Schotten im Ausland dürfen nicht abstimmen

Wenn am 18. September rund vier Millionen Einwohner Schottlands über die Unabhängigkeit von Großbritannien entscheiden, bleiben die im Ausland lebenden Landsleute außen vor. Sie dürfen an dem Referendum nicht teilnehmen. Dagegen sind Engländer, Waliser und Nordiren, die in Schottland leben, wahlberechtigt. Mehr

15.09.2014, 10:57 Uhr | Politik
Weitere Nachrichten EZB dementiert breit angelegte Staatsanleihekäufe

Twitter will Wandelanleihen für 1,3 Milliarden Dollar begeben. Westliche Ölkonzerne sollen Russland meiden. Merkel stärkt die Braunkohle . Mehr

11.09.2014, 06:36 Uhr | Wirtschaft
Die Abstimmung hat begonnen

Europa schaut gebannt auf Schottland: Dort hat die Abstimmung über eine Abspaltung von Großbritannien begonnen. Letzte Umfragen deuteten ein knappes Ergebnis an. Seit 8 Uhr deutscher Zeit können 4,3 Millionen Schotten über die Frage abstimmen, Sollte Schottland ein unabhängiges Land sein? Mehr

18.09.2014, 11:04 Uhr | Politik
Nach dem Schuldenschnitt Deutschland schenkt Griechenland Milliarden

Die Bad Bank der Hypo Real Estate hatte mehr griechische Anleihen als alle deutschen Banken zusammen. Als es zum Schuldenschnitt kam, verlor sie 8 Milliarden Euro. Hedgefonds profitierten. Warum bloß? Mehr

12.09.2014, 06:42 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 25.01.2013, 15:00 Uhr

Wertpapiersuche
Zinsen