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Umfrage Investoren möchten aus Staatsanleihen raus

 ·  Institutionelle Anleger halten wenig von Schuldtiteln der Regierungen. Das hat eine Erhebung des Fondsverbands BVI ergeben. Neben der Rendite zählen auch Liquidität und Zuverlässigkeit.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (7)
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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 20.01.2013 16:40 Uhr

@Hr. Zunker - Sie schrieben: "Währungsmanipulationen und Zwangsanleihen"

Ich schreibe: = EURO + ESM !

... noch Fragen?

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Ulla Nachtmann

Die alte Masche!

, Der BVI kritisiert, dass die von der EU-Kommission geplante Regulierung für die Versicherungsbranche, die unter dem Stichwort „Solvency II“ diskutiert wird, Anlagen in Aktien und Immobilien benachteiligten. Dort ist vorgesehen, dass Versicherer Staatsanleihen nicht mit Eigenkapital unterlegen müssen, jedoch so gut wie alle anderen Finanzinstrumente.'
.
Was tut ,man' nicht alles wenn es um eigene politische Macht geht!
Was ich nicht verstehe, ist, dass mächtige Institutionelle sich das alles von ungewählten Pinschern bieten lassen!
Wann endlich ändert sich das?

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 19.01.2013 15:13 Uhr

Für mich persönlich ziehe ich folgende Konsequenzen:

1. Keine Geschäfte, die der Staat fördert: Keine Staatsanleihen, keine Bausparverträge, keine Riesterprodukte. Eine geerbte Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr habe ich vor anderthalb gekündigt. Funktionsweise ist die gleiche wie bei einer Kapitallebensversicherung. Es kommt für mich auch nie infrage, in "erneuerbare Energien" zu investieren.

2. Ich rate allen Menschen von derartigen Produkten ab, wenn man mich fragt.

3. Ich kaufe vermehrt Aktien von Unternehmen außerhalb des Euroraumes und außerhalb Europas. Man muss sich absichern.

4. Ich weigere mich, zu viele Steuern zu zahlen: Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich fahre kein Auto. Wenn die Menschen diesem Staat eins auswischen wollen, sollten sie einfach mal aufhören, Alkohol zu trinken. Eine Delle durch ein paar 100000 Boykotteuren wird Schäuble merken.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 19.01.2013 15:06 Uhr

Obwohl ich noch jung bin

und ich kein Finanzfachmann bin, ist mir doch schon vor etlichen Jahren aufgefallen, dass der Staat ein ganz makaberes Spiel spielt: Er zwingt beispielsweise Versicherungen Staatsanleihen zu kaufen, anstelle von "unsicheren" Aktien. Gleichzeitig fördert der Staat den Abschluss von Versicherungen (Riester).

Anstatt aber die Leute darauf aufzuklären oder den Schuldnerpflichten nachzukommen, wurde der Garantiezins bei Lebensversicherungen Jahr für Jahr heruntergeschraubt, sodass sich das Geschäft überhaupt noch für die Versicherer lohnt. Der Staat ist äußerst kreativ, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und wenn es ernst wird, wird auf die ach so bösen und gierigen Versicherungen gezeigt. Diese Kreativität, die Bürger finanziell für sich bluten lassen, ohne es zu merken, ist unglaublich, aber nicht einmalig. Ich habe vor einem halben Jahr Götz Alys Buch "Hitlers Volksstaat" gelesen. Die Nazis haben mit Währungsmanipulationen und Zwangsanleihen die besetzten Völker geplündert

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 19.01.2013 12:42 Uhr

Wer leiht schon Staaten, die von Politbeamten geführt werdern bei kompletter Haftungslosigkeit, Geld

Nur Institutionen, die ihrerseits fremdes Geld verwalten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 11:28 Uhr
peter myer

herr roesecke

ich ergänze: nur institutionen, die fremdes geld verwalten und von den politbeamten per gesetz dazu gezwungen werden.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 19.01.2013 09:02 Uhr

Es kommt noch ein Grund hinzu: Staaten sind die gefährlichsten Schuldner! Während private ...

Unternehmen an Recht und Gesetz gebunden sind, biegen sich Staaten "ihr Recht und Gesetz" selbst so hin, wie sie es gerade brauchen und die Gläubiger haben das Nachsehen. Finger weg von Staatsanleihen, hier wurde inzwischen der Willkür Tür und Tor geöffnet. Alleine das Bestreben die Ratings von Staatsanleihen reglementieren zu wollen, zeigt, für was für einen Schrott wir unser sauer gespartes Geld hergeben sollen. Für eine Altersvorsorge ungeeignet!

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18.01.2013, 19:19 Uhr

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