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Spaniens Bankenkrise Geldinstitute ächzen unter Rekordlast fauler Kredite

 ·  Die Quote uneinbringlicher Kredite steigt bei spanischen Banken immer stärker an. Im Juni erhöhte sich der Anteil der Kredite, deren Tilgung im Verzug ist, gegenüber dem Vormonat von 8,95 Prozent auf 9,42 Prozent.

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Spaniens maroder Bankensektor kämpft mit faulen Krediten in Rekordhöhe. Im Juni - dem Monat in dem Spanien einen Rettungsantrag auf Bankenhilfe in Brüssel stellte - summierte sich ihr Anteil an den ausstehenden Darlehen auf 9,42 Prozent.

Wie aus den am Freitag veröffentlichten Zentralbankdaten aus Madrid weiter hervorgeht, waren es im Mai 8,95 Prozent. Das Volumen der Kredite, deren Rückzahlung im Verzug ist, stieg im Juni um 8,4 Milliarden auf 164,4 Milliarden Euro. Die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers (PWC) waren in einer kürzlich veröffentlichten Berechnung noch von weniger faulen Krediten ausgegangen: Ihnen zufolge war der Nominalwert der Darlehen, die von Verbrauchern und Unternehmen nicht fristgerecht getilgt wurden, in Spanien im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf 136 Milliarden Euro gestiegen.

Seit der jahrelange Immobilienboom in Spanien vor vier Jahren jäh endete, wächst der Berg an faulen Darlehen wächst stetig an. Das Land befindet sich in einer Wirtschaftskrise und hat in Brüssel massive Finanzhilfen zur Stützung des heimischen Bankensektors beantragt. Dafür stehen bis zu 100 Milliarden Euro zur Verfügung.
 

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