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Mittelstandsanleihen-Ticker Scope stuft IPSAK herab - auch bei Hahn und Stern möglich

Feri stuft die Anleihe der MS Deutschland auf „CC“ herab. Mifa steckt erwartungsgemäß in den roten Zahlen. Halhuber verbessert Ertrag und Umsatz.

© Hahn Immobilien AG Vergrößern Immobilienobjekt von Hahn in Fulda

18.09.2014 Die Rating-Agentur Scope hat die Bonitätsnote der Anleihe der Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim (“IPSAK”), um zwei Stufen von „A-„ auf „BBB“ herabgestuft. Die Anpassung ist Folge einer neuen Ratingmethodik.

Das Rating von Unternehmensanleihen werde künftig primär durch das Emittentenrating bestimmt. Dieses könne in Abhängigkeit von der zu erwartenden Einbringlichkeit bei Insolvenz nach oben oder unten angepasst werden. Für die Anleihen der Hahn-Gruppe und der Stern Immobilien wird ein ähnlicher Schritt erwogen.

Das BBB Rating spiegele sowohl den niedrigen Loan-To-Value von 43 Prozent in 2013 wider als auch die gute Mieterstruktur mit dem Bundesland Baden-Württemberg als Hauptmieter. Die durchschnittliche gewichtete Restmietvertragslaufzeit von 6,8 Jahren sei ebenso positiv für das Rating. Negativ wertet Scope  IPSAKs Größe, die starke Abhängigkeit von den Hauptmietern, den Fokus auf wenige illiquide Märkte und das Schlüsselpersonenrisiko.

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Mifa in den roten Zahlen

18.09.2014 Der Fahrradbauer Mifa hat Geschäftszahlen für 2013 und das erste Quartal 2014 vorgelegt. Demnach ist der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem korrigierten Umsatz für das Vorjahresquartal auf 34,2 Millionen Euro gefallen. Geringere Kosten führten zu einem operativen Gewinn von 1,2 Millionen Euro nach einem Minus von 2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis stieg auf 0,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 2,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Verlust von 600.000 Euro nach einem Minus von 3,5 Millionen Euro 2013.

Der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Barth sagte: „Mit Blick auf die Lage, die ich bei meinem Dienstantritt vorgefunden habe, steht das Geschäftsjahr 2014 eindeutig im Zeichen der Restrukturierung. Nach dem leicht positiven ersten Quartal erwarten wir für das zweite Quartal ein negatives operatives Ergebnis. Unter anderem mussten wir Teile unseres Altbestands unter Marktwert verkaufen. Daher rechnen wir für das laufende Jahr unverändert mit einem sinkenden Umsatz und einem negativen Ergebnis.“ 2015 will Mifa wieder Gewinn machen.

2013 war der Umsatz um 2,7 Prozent auf 110,7 Millionen Euro gestiegen. Operativ entstand ein Verlust von 6,7 Millionen Euro nach 4,5 Millionen Euro Verlust im Vorjahr, insgesamt stieg dieser auf 13,2 Millionen Euro von 9,9 Millionen. Aufgrund des durch die Bilanzkorrekturen entstanden hohen Bilanzverlustes war die Eigenkapitalquote auf  4,8 Prozent gesunken.

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Gamigo mit operativem Gewinn

18.09.2014 Der Online-Spieleanbieter Gamigo hat im ersten Halbjahr einen operativen Gewinn von 450.000 Euro verbucht. Im gleichen Zeitraum 2013 stand ein Verlust von 330.000 Euro zu Buche. Der Umsatz fiel auf 6,8 von 7,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich steht ein Verlust von 1,14 Millionen Euro nach -2,72 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2013.

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Aktualisiert: 18.09.2014, 17:50 Uhr

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