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Mittelstandsanleihen-Ticker Eyemaxx will Dividende zahlen

Nach guten Zahlen will Eyemaxx nun Dividende zahlen. Der Versicherer Enterprise Holdings übernimmt die Schadensabwicklung selbst und will damit massiv Kosten sparen.

© AP Vergrößern Hofer zählt in Österreich zu Eyemaxx’ Ankermietern

03.03.2015 Der Immobilienentwickler Eyemaxx Real Estate hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/2014 das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr von 6,7 auf 7,4 Millionen Euro gesteigert. Der Reingewinn sank jedoch infolge einer Erhöhung des latenten Steueraufwandes von 3,1 auf 2,3 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten. 63 Prozent der Aktien hält der Vorstandsvorsitzende Michael Müller.

Eyemaxx verfügt nach eigenem Bekunden derzeit über Projekte mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro. Neben der Realisierung von Fachmarktzentren und dem Baufortschritt des Gewerbegebiets nahe Belgrad soll auch mit dem Bau erster Pflegeheime und Wohnimmobilien begonnen werden.

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Enterprise Holdings will massiv Kosten sparen

03.03.2015 Der Spezialversicherer Enterprise Holdings übernimmt die Schadensfallbearbeitung von bisher beauftragten externen Dienstleistern. Das führe einerseits zu Mittelabflüssen, andererseits ermögliche es die Auflösung von Rückstellungen und wirkten somit positiv auf das Ergebnis.

Zukünftig soll dies hohe Kosteneinsparungen bringen, weil die maximale Schadenszahlung erheblich planbarer werde und die Kosten pro Schadensfall sänken. Die durchschnittlichen Einsparungen je Schadensfall lägen bei knapp 2.000 Pfund.

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Zamek-Gläubiger dürften leer ausgehen

24.02.2015 Die Anleihengläubiger des Brühwürfelherstellers Zamek wird laut Insolvenzverwalter Christoph Niering wohl nichts übrig bleiben. Dieser stellte laut Handelsblatt im Insolvenzbericht nur eine Quote von 1 Prozent in Aussicht. Vom Kaufpreis für die drei operativen Tochtergesellschaften flossen offenbar nur 1,2 Millionen Euro an die Zamek-Holding. Die dort bilanzierte Verschuldung von Zamek soll laut Insolvenzbericht aber 76 Millionen Euro betragen. Letzte Hoffnung für die Gläubiger: Niering verlangt von Petra Zamek, Michael Krüger und Bernhard Zamek insgesamt 39 Millionen Euro Schadenersatz, weil sie das Geld aus der Mittelstandsanleihe ungesichert an die Tochtergesellschaften weitergegeben haben sollen. Damit hätten sie faktisch das Geld den Forderungen der Gläubigern entzogen.

Laut dem Kölner Express laufen gegen die ehemaligen Geschäftsführer Ermittlungen wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung und des Betrugs. Zudem sollen drei Zamek-Familienmitglieder 1,039 Millionen Euro zurückzahlen, vermutlich Darlehen. Darüber hinaus seien mehrere 100.000 Euro aus der Pensionskasse der Mitarbeiter verschwunden.

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Insolvenzverfahren über Golden Gate eröffnet

24.02.2015 Das Amtsgericht München hat am Dienstag das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Immobilienunternehmens Golden Gate eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der vorläufige Insolvenzverwalter Axel Bierbach bestellt. Dieser rechnet mit guten Befriedigungsaussichten für die Gläubiger. Das Verfahren werde aber mindestens zwei bis drei Jahre andauern. Eine erste Abschlagszahlung an Gläubiger werde frühestens mit Verkauf der ehemaligen Bundeswehrkrankenhäuser in Leipzig oder Amberg möglich sein. Im Zuge der vorläufigen Insolvenzverwaltung seien bereits die Immobilien auf Sylt und in Hamburg veräußert worden.

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Aktualisiert: 03.03.2015, 16:46 Uhr

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