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Mittelstandsanleihen-Ticker Callista beim „Traumschiff“ aus dem Rennen

Ein Verkauf des „MS Deutschland“ steht offenbar unmittelbar bevor. Der bisherige Eigentümer Callista wird nicht der Käufer sein. Die neue Anleihe von German Pellets verzeichnete eine gute Nachfrage.

© dpa Vergrößern Die „MS Deutschland“ läuft ein

26.11.2014 Der Kreis der Bieter für die als ZDF-“Traumschiff“ bekannte „Deutschland“, deren Betreibergesellschaft insolvent ist, hat sich nach Angaben von Andreas Jung, Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters, auf vier Interessenten verengt. Mit diesen werde verhandelt. Alle hätten Gebote für das Schiff und die Reederei Peter Deilmann abgegeben. Nicht mehr im Rennen ist der Alteigentümer Callista. Andere Interessenten hätten mehr als dreimal soviel geboten, sagte Jung. Wer die Interessenten sind und wie viel Geld sie geboten haben, sagte Jung nicht. Insgesamt acht Investoren haben Interesse bekundet. Vier von ihnen hatten allerdings nur Gebote für das Schiff abgegeben. „Diese Gebote sind zunächst zurückgestellt worden“, sagte Jung. Eine für Mittwoch avisierte Entscheidung wurde auf Donnerstagabend verschoben, unter anderem weil Investoren aus Übersee für die Nacht den Versand weiterer verbindlicher Angebote zugesagt hätten. Diese müssen noch bis zum Abend des 27. Novembers geprüft werden.

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Gute Nachfrage nach neuer German-Pellets-Anleihe

26.11.2014 Der Holzpellethersteller German Pellets hat seine neue Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro vollständig plaziert. Der Großteil ging im Rahmen einer Privatplazierung an institutionelle Investoren. Mit 74 Millionen Euro habe das Interesse der Investoren das ursprünglich avisierte Volumen für Neuzeichnungen von bis zu 50 Millionen Euro deutlich übertroffen.“ Mit den neu zufließenden Mitteln will das Unternehmen die Produktion in den Vereinigten Staaten vergrößern. Zusätzlich wurde ein Volumen von knapp 26 Millionen Euro, mithin 32 Prozent, von Anlegern der 2011 begebenen Anleihe eingetauscht.

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Schwache Hoffnung für Zamek-Anleger

25.11.2014 Der Insolvenzverwalter des Tütensuppenherstellers Zamek hat mit dem Eigenverwalter und dem Sachwalter der operativen Tochtergesellschaften eine Rückübertragung der von diesen Gesellschaften an die Muttergesellschaft übertragenen Betriebsimmobilie zugestimmt. Die Vereinbarung wurde bereits notariell umgesetzt. Die Gläubigerausschüsse haben dem Abschluss der Vereinbarung zugestimmt. Marktteilnehmer schließen aus der vergleichsweise schnellen Einigung, dass es womöglich einen Käufer für die operativen Gesellschaften gibt und diese die Forderungen der Holding anerkannt haben, um den Verkauf zu ermöglichen. Gläubiger könnten womöglich auf eine Rückzahlung von bis zu 20 Prozent der Nominale hoffen.

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Rating von René Lezard sinkt auf „B+“

25.11.2014 Die Rating-Agentur Creditreform AG hat die Bonitätsnote des Modeherstellers René Lezard um eine Stufe auf „B+“ gesenkt. Die Agentur reagiert damit auf die Halbjahreszahlen des Unternehmens (Ticker vom 21.11.2014).

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Aktualisiert: 26.11.2014, 15:11 Uhr

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