Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit des Stahlkonzerns Thyssen-Krupp herabgestuft. Das Rating werde von „Baa3“ um eine Stufe auf „Ba1“ zurück genommen, teilte Moody’s am Donnerstag in London mit. Den Ausblick beurteilen die Experten als negativ.
Die niedrigere Bonitätsbewertung begründete Moody’s-Analyst Steven Oman mit den sich verschlechternden Marktbedingungen für viele der Thyssen-Krupp-Geschäfte und die Gefahr steigender Schulden angesichts der Verluste der amerikanischen Stahlwerke.
Moody’s zeigte sich in seiner Analyse zudem beunruhigt darüber, dass der Erlös aus dem geplanten Verkauf der Stahlwerke niedriger ausfallen könnte als der Buchwert des Geschäfts von 3,9 Milliarden Euro. Zudem bestehe das Risiko, dass der Verkauf nicht mehr in diesem Geschäftsjahr (Ende September) erfolgen wird. Dann müssten aber auch die Verluste abermals wieder voll in der Bilanz verbucht werden.
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