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Italien-Wahl Renditen Italiens und Spaniens ziehen nach Wahl-Patt stark an

 ·  Die Renditen von italienischen und spanischen Staatsanleihen sind am Dienstag nach der Italien-Wahl stark angestiegen. Die Anleger fürchten ein politisches Patt.

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Die drohende Unregierbarkeit Italiens schreckt die Gläubiger des Landes auf. Aus Sorge vor einem Nachlassen der unter Ministerpräsident Monti angeschobenen Sparanstrengungen verabschieden sich diese aus italienischen Anleihen. Am Anleihemarkt spiegelt sich das in kräftig anziehenden Renditen wider. Die Rendite der Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren steigt um 37 Basispunkte auf 4,85 Prozent.

Auch spanische Anleihen werden in Mitleidenschaft gezogen. Hier steigt die Rendite um 40 Basispunkte auf 5,55 Prozent. Von der Verunsicherung profitieren die als sicherer Hafen geltenden deutschen Bundesanleihen. Ihre Rendite sinkt um 9 Basispunkte auf 1,46 Prozent.

Interessant wird es am Mittwoch, wenn Italien am Anleihemarkt frisches Geld einsammeln wird. Mit Spannung wird dann darauf geschaut, zu welchen Sätzen die Investoren die Anleihen mit Laufzeiten von 5 und 10 Jahren mit einem Volumen bis zu 6,5 Milliarden Euro nachfragen.

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