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Hans-Jörg Niemeyer, Kanzlei Hengeler Mueller „Verkaufsauflagen werden in Spanien politisch brisant“

 ·  Die EU-Kommission kann nach Ansicht des Partners der Kanzlei Hengeler Mueller den spanischen Banken, die nun Staatshilfe benötigen, eine Schrumpfung der Bilanz um mehr als die Hälfte verordnen.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 15.06.2012 21:40 Uhr

Wenn dabei wirklich eine Reduktion des kommunalen Einflusses heruaskommt,

ist das ja eigentlich erfreulich - aber ganz gegen die Interessen aller Finanzminister.

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Michael Arndt

Steigen Sie herab aus Ihrem Elfenbeinturm, Herr Niemeyer,

all das, was Sie skizzieren, ist unrealistisch.
Niemand wird Teile spanischer Banken kaufen. Die Prüfung der Portfolios ist immens arbeitsaufwändig, die Risikoeinschätzung ohne exakte Kenntnisse der betroffenen Märkte und der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des spanischen Realwirtschft unmöglich.
Es stellt sich sowieso die Frage, ob es überhaupt rentabele Bereiche gibt.
Welche sollen das sein?
Arbeitslose Privatpersonen, insolvenzreife Fimen, leerstehende Immobilien, überschuldete Kommunen? Den Dreck kann man nur an den Steuerzahler verkaufen, an den deutschen, wohlgemerkt...

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 15.06.2012 11:33 Uhr

Und ich sag's nochmal:

Warum nicht einfach eine Kapitalerhöhung bei den betroffenen Banken mit garantierter Übernahmen durch die unterstützenden Euro-Staaten? Die hätten dann einen entsprechenden Einfluss in der Hauptversammlung, mit dem sie - wenn sie das wirtschaftlich für sinnvoll halten - für Maßnahmen zur Reduzierung der Bilanzsumme stimmen können.
Sehe ich da ein Problem nicht, oder bin ich der einzige Kapitalist, der keine staatlichen Eingriffe mag?

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