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Zertifikate und ETFs

Griechenland Hedgefonds verdient halbe Milliarde Dollar mit  Anleihenrückkauf 

Der Hedgefonds Third Point hat mit dem Rückkaufprogramm für griechische Staatsanleihen rund eine halbe Milliarde Dollar verdient. Andere Investoren scheinen jetzt aufzuspringen.

© dapd Vergrößern Gute Spürnasen dürfen sich auch mal auf ihren Lorbeeren ausruhen

Einer der bekanntesten Hedge-Fonds der Welt hatte den richtigen Riecher. 500 Millionen Dollar verdiente der von Daniel Loeb geleitete Third Point damit, dass er eine Milliarde Dollar in Staatsanleihen Griechenlands in Erwartung des Schuldenrückkaufs investierte und nun einen Großteil wieder an den griechischen Staat zurück verkaufte. Das berichtet die Financial Times.

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Loeb sei damit aber einer der wenigen Manager, die an der Schuldenkrise verdient hätten, schreibt das Blatt. Der Manager habe die Papiere für durchschnittlich 17 Prozent des Nominalwerts gekauft. Beim Rückkauf gab es jetzt 33 Prozent.

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Anleihenkurs steigen nach Rating-Heraufstufung

Nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) am Dienstag die Bewertung auf „B- „ mit einem stabilen Ausblick angehoben hat, verzeichnen diese nun starke Kursgewinne. Zehnjährige griechische Papiere ziehen am Mittwoch in der Spitze um 1,69 auf 46,53 Punkte an. Im Gegenzug sank die Rendite auf 12,408 Prozent nach 12,890 Prozent im New Yorker Vortagesgeschäft..

S&P begründet den Schritt mit der starken Entschlossenheit der Euro-Länder, Griechenland im gemeinsamen Währungsraum zu halten. Zudem verwiesen sie auf die Sparanstrengungen der Regierung in Athen

Nachahmer dürften es schwerer haben

Nach Ansicht von LBBW-Volkswirt Jens-Oliver Niklasch hat sich die fundamentale Lage in Griechenland jedoch kaum aufgehellt. „Auch nach dem Schuldenrückkauf dürfte der Schuldenstand des Landes bei rund 160 Prozent des BIP liegen. Die Schuldentragfähigkeit ist damit noch nicht gegeben“, schreibt der Analyst in einem Kommentar.

Ein möglicher Kurstreiber könnten Spekulationen auf weitere Rückkaufprogramme sein. Je höher die Kurse aber steigen, desto weniger wahrscheinlich werden diese. Sollten sich Spekulationen zerschlagen, könnte ein Kurssturz drohen. In jedem Fall lehrt die Erfahrung, dass in diesem Fall den Mutigen die Welt gehört. Wer jetzt spekuliert, dürfte - wenn überhaupt - weit weniger verdienen als Daniel Loeb.

Quelle: FAZ.NET

 
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Veröffentlicht: 19.12.2012, 12:32 Uhr

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