01.06.2006 · Bundesschatzbriefe bieten keine hohe Rendite, dafür aber Sicherheit. Doch auch bei diesen Papieren können Anleger ihre Rendite steigern: Aktuelle Tranchen bieten höhere Zinsen.
An der Börse geht es in diesen Tagen bergab. Bundesschatzbriefe können zwar in Sachen Rendite nicht mit Aktien mithalten, bieten aber ein Maximum an Sicherheit. Und dieses Argument ist für manchen gebeutelten Anleger derzeit das wichtigere. Auch bei diesen sicheren Papieren können Anleger ihre Rendite steigern: Der Bankenverband weist darauf hin, daß sich ein Schatzbrieftausch lohnen kann.
Bundesschatzbriefe bieten eine jährlich steigende Verzinsung und können bereits nach einem Jahr jederzeit wieder zurückgegeben werden. Dann erhält der Sparer den vollen Anlagebetrag zurück. Denn anders als die an der Börse gehandelten Anleihen unterliegen Bundesschätze keinen Kursschwankungen. Der Erwerb und die Verwahrung der Schatzbriefe sind bei der Bundeswertpapierverwaltung in Bad Homburg (www.bwpv.de) kostenlos möglich. Die Gebühren bei der Depotbank können sich Anleger also sparen.
Lukrative Renditevorteile
„Wer im vergangenen Jahr Bundesschatzbriefe gekauft hat, sollte prüfen, ob nicht der Tausch in neue Titel lohnt“, schreibt der Bankenverband. Denn aufgrund der gestiegenen Zinsen rentieren aktuelle Tranchen deutlich höher als frühere Emissionen (siehe FAZ.NET-Tabelle).
Die Bundesschaetze Typ A 2006/11 bringen 2007 zum Beispiel bereits 2,5 Prozent Zinsen, einer der Vorgänger-Serien, 2005/07, dagegen nur zwei Prozent. Auch in den Folgejahren können lukrative Renditevorteile bestehen.