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Bundesanleihen Notenbanken kaufen, Private halten sich zurück

27.10.2009 ·  Mehr Schulden wird die künftige Regierung machen. Derzeit kaufen all die Anleihen überwiegen Notenbanken. Investmentgesellschaften wie die Deka sehen dagegen kein attraktives Geschäft und signalisieren Zurückhaltung.

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Steuersenkungen bei gleichbleibenden Ausgaben, wie sie die künftige Regierung beschlossen hat, bedeuten mehr Schulden. Wird der Staat die Anleihen für all diese Milliarden überhaupt los? Im Moment noch ohne Schwierigkeiten, doch nur weil die Notenbanken vieler Länder im großen Stil Staatstitel kaufen.

Privatinvestoren scheinen sich dagegen eher zurückzuziehen. Frank Hagenstein, Mitglied der Geschäftsführung, erwartet von der neuen Regierung eine überbordende Staatsverschuldung. Das werde dazu führen, dass sich alle anderen Marktsegmente besser entwickeln sollten als Bundesanleihen. Unternehmensanleihen oder andere Staatsanleihen hält die Investmentgesellschaft der Sparkassen daher für attraktiver. In den Portfolios der großen Rentenfonds der Deka sind Bundesanleihen nur noch mit 10 bis 30 Prozent gewichtet.

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