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Anleihenauktion Italien muss nach der Wahl höhere Zinsen zahlen

 ·  Italien bezahlt die unklaren politischen Machtverhältnisse mit steigenden Zinskosten. Bei der ersten Versteigerung einer zehnjährigen Staatsanleihe nach der Parlamentswahl kletterte die Rendite auf 4,83 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit Oktober 2012.

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Italien bleibt der befürchtete Unfall am Anleihemarkt vorerst erspart. Trotz Wahlchaos und drohendem politischen Stillstand konnte das Euro-Schwergewicht am Mittwoch wie geplant 6,5 Milliarden Euro bei Investoren einsammeln. Das geht aus Angaben der italienischen Schuldenagentur hervor.

Die Versteigerung fünf- und zehnjähriger Papiere spülte zwar das angepeilte Maximalvolumen in die Staatskasse, allerdings zogen die Zinsen spürbar an. Im richtungsweisenden Laufzeitbereich von zehn Jahren musste das Land Investoren 4,83 Prozent an Zinsen bieten. Ende Januar konnten die Titel noch zu 4,17 Prozent losgeschlagen werden.

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Bei den fünfjährigen Anleihen stiegen die Zinsen von 2,94 auf 3,59 Prozent. Die Nachfrage nach den Papieren legte leicht zu und hätte ausgereicht, um mehr als das 1,6-fache zu platzieren. Allerdings dürften vor allem die italienischen Banken gekauft haben, hieß es aus dem Handel. Internationale Anleger hielten sich angesichts der politischen Risiken zurück.

Quelle: FAZ.net mit Reuters, dpa-AFX
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