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Anleiheauktion : Italien sammelt 11,75 Milliarden Euro ein

  • Aktualisiert am

Bisher beeindruckt die politische Instabilität Italiens die Märkte kaum. Bild: dapd

Trotz der politischen Unsicherheiten konnte Italien am Donnerstag ausreichend Geld auf dem Kapitalmarkt aufnehmen. Am Freitag steht in dem verschuldeten Land der Verkauf von Fünf- und Zehn-Jahrespapieren an.

          Italien hat sich wenige Tage nach der Auflösung des Parlaments erfolgreich seine Kassen gefüllt. Bei der Ausgabe von sechsmonatigen und zweijährigen Papieren nahm das hoch verschuldete Land am Donnerstag insgesamt 11,75 Milliarden Euro ein und erreichte damit seine selbst gesteckten Ziele. Die Auktion wird aber erst 2013 abgewickelt.

          Während die Rendite für die Kurzläufer leicht zulegten, fielen sie für die zweijährigen Papiere auf 1,884 Prozent von 1,923 Prozent im November. „Der Ausgang dieser Auktion ist positiv, da die Renditen wirklich nur begrenzt anzogen“, sagte Uni Credit-Stratege Luca Cazzulani. Am Freitag steht der Verkauf von Fünf- und Zehn-Jahrespapieren an.

          Bisher wirkt sich die politische Unsicherheit nicht auf die Finanzierungsbedingungen Italiens aus. Noch ist unklar, ob der zurückgetretene Ministerpräsident Mario Monti für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehen wird. National wie auch international drängen Monti viele, eine reformorientierte Allianz anzuführen, um Italien sicher aus der Schuldenkrise zu steuern. Am 24. und 25. Februar finden die Parlamentswahlen statt. Auch der frühere umstrittene Ministerpräsident Silvio Berlusconi will sich zur Wahl stellen.

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