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„Abenomics“ Japans Geldpolitik läuft ins Leere

 ·  Die japanische Notenbank bemüht sich nach Kräften, die Zinsen zu senken, um die Wirtschaft anzukurbeln, doch scheint sie genau das Gegenteil zu erreichen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (7)
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Peter Schmidt
Peter Schmidt (voxx) - 21.05.2013 20:58 Uhr

Nur der Mensch schafft Wohlstand

Geld arbeitet nicht. Eine überalterte Gesellschaft ist dem Niedergang geweiht, denn ihr fehlen die jungen, hungrigen und schöpferischen Menschen. Japan ist genau in dieser Situation und dagegen helfen auch keine wirtschafts-politischen "Patentrezepte".

Ein Ausweg ist es, sich des jugendlichen Überflusses in anderen Regionen zu bedienen. Als Konsumenten und als Mitarbeiter. Man muss also in den aufstrebenden Ländern wirtschaftlich aktiv sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2013 08:20 Uhr
Horst Ziegler

Vom Acker machen?

Sie schlagen vor, große Unternehmen sollten sich vom Acker machen und die sog. Restgesellschaft ihrem Schicksal überlassen.

Japan würde dann zurückkehren zu einer Splendid Isolation, also den Rückfall in die EDO-Zeit. Japan braucht schon eine gesunde Kooperation, wie auch die Deutschen mit ihren strategischen Partnerschaften.

Hüfe Zusammenarbeit nicht, dann käme der Versorgungsanspruch wieder aus den Gewehrläufen.

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Anton Paschke

Die Gesetze der Oekonomie

sind weitgehend empirisch. Der Eindruck, dass die japanische Regierung diese Gesetze durch 20 Jahre Konjunkturankurbelung ausgehebelt hat ist nicht erst heute entstanden.

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Horst Ziegler

Japan ist Rohstoffabhängig

Baumwolle, Bauxit, Eisenerz, Erdöl, Zink und Kupfer werden zu 100% bzw. zu nahezu 100% eingeführt. Erdgas muss auch eingeführt werden. Sogar Holz muss zu 50% importiert werden. Japan liegt derweil noch auf Platz 4 der exportstärksten Länder.

Fällt also der Yen gegenüber dem Dollar und steigen damit die Ímportpreise, dann frist sich diese Wechselkursentwicklung durch bis in die Kette der Gebrauchs- und Investitionsgüter.

Ein Absturz beim Export wird also durch einen billigen Yen provoziert werden, obwohl man ja in einem billigen Yen ein Heilmittel sah im Kampf um weltweite Märkte.

Diese heikle Lage macht Japan nicht zu einem Platz für weltweit agierende Anleger. Ein strukturelles Dilemma durch die rohstoffarme Insellage Japans.

Die derzeitige Entwicklung verheißt nichts Gutes in Fernost.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2013 23:40 Uhr
Seymour Hoffmann

Es hat sich eingebuergert

In japan alles schwarz zu sehen. Ja japan hat wenig kinder, aber da sitzt man in deutschland im glashaus. In deutschland leben genau so wenig kinder, mit dem unterschied dass die kinder in japan zu 99 prozent japanisch sind, in deutschland waechst der anteil an den kindern mit mihigru rasant, insbesondere mit solchem in islamischen laendern und afrika. Und ob das ein vorteil fuer deutschland ist wage ich zu bezweifeln.
Im uebrigen ist die geringee erwerbstaetigkeit der frauen in japan kein problem. Tatsaechlich fuehrt der einzige weg zu einer bewaeltigung der demographischen problemere ueber eine geringerer erwerbstaetigkeit der frauen

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Anton Paschke

Die Probleme Japans

scheinen mir folgende zu sein:
1) Alternde Gesellschaft, wenig Kinder. Keine Einwanderer, kein sinnvolles Wachstum moeglich
2) in anspruchsvollen Positionen arbeiten wenig Frauen, die sind eher mit Shoping beschaeftigt
3) Japan hat vier Nachbaren und schlechte Beziehungen zu allen vier.
Rohstoffarm war Japan schon immer, das hat den enormen Aufschwung bis 1990 nicht behindert. Als Investor finde ich Japan sehr interessant. Die angelsaechsischen Heuschrecken sind bisher aussen vor geblieben und ueben sich in uebler Nachrede.

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Ulrich Schramm

Der Mensch denkt, der Markt lenkt

(Börsenweisheit).

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21.05.2013, 15:15 Uhr

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