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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Weniger als nichts wert Bankia-Aktionären droht Totalverlust

 ·  Die Anteilseigner der spanischen Bank Bankia werden wohl für ihre Aktien kein Geld mehr bekommen. Der Bankenrettungsfonds FROB bezifferte den Wert des Unternehmens auf minus 4,2 Milliarden Euro.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (31)

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Gerold Keefer

"Rolle und Aufgabe des Gläubigers"

Auch wenn Sie Zeitung lesen haben Sie offensichtlich ein recht ausgeprägtes Verständnis- und Deutungsproblem. Wenn die Gläubiger so sehr bluten müssen, dann stellt sich doch die Frage, warum im Euroraum keine einzige bedeutende Bank den kaufmännisch angebrachten Weg über den Jordan angetreten hat?
Zeitweilig erleichterten die Griechen ihre Konten täglich um mehrere hunder Millionen Euro, aber die Banken blieben liquide - ein mathematisches Wunder, dass sich nur mit dem Schrott erklären läßt, der sich bei EZB und Bundesbank an "Sicherheiten" angesammelt hat und für den der Steuerzahler letztendlich haftet.

Der Gläubigertyp "Bank" hat neben der genannten faktischen Unsterblichkeit beim großen Aderlaß noch einen zweiten Vorteil: Die Abschreibungen werden auf selbstgeschöpftes Geld fällig. Die Bank verliert zum großen Teil Geld, dass durch Gutschrift aus dem Nichts erzeugt wurde. Was die Bank vorher nicht hatte, hat sich nachher auch nicht mehr und den Rest erledigt die Bilanzkosmetik!

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Nils Kuhs

Diese Ausreden hier sind wirklich lustig...

Es wird auf den Banken rumgehackt. Wenn man aber mal nach den Schuldigen fragt, dann wird es schon stiller. Weil wenn es um das Verhältnis, "Schuldner Gläubiger" geht und der Schuldner sich massiv verschuldet und sein Verpflichtungen nicht erfüllt, dann gehört schon viel Realitätsverweigerung dazu, den Schuldner keine Vorwürfe zu machen.
Lustig sind dann die Märchen, warum die Bevölkerung über Jahrzehnte eine massive Staatsverschuldung und deren Ausbau nicht unterbunden hat. Welch tolle Verschwörungen... Da gab es doch massive Demonstration... da gab es doch Wahlfälschungen, die Parteien die sich fürs sparen eingesetzt haben, wurden betrogen.... Nein, gab es alles nicht. Jeder behauptet, der Staat soll sparen und wählte aber niemals eine Partei die sich dafür eingesetzt hat. Und heute sind es die anderen (Politiker..) die die Schuld haben. Weil die ja nichts anderes wollten... Warum eigentlich? Dafür gibt es sicher auch ein Verschwörungstheorie...

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Chris Heidrich

@Kuhns

Sie Hoffman wohl, dass Goldman Sachs ihren Namen googled, wenn man ihre Bewerbung zum Praktikum anschaut. Aber mal im ernst: so naiv wie Sie kann man doch fast nicht sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 12:43 Uhr
Gerold Keefer

"Derjenige der nicht mal Argumente vortragen kann? "

Argumente tragen Sie ja durchaus vor, nur tragen diese Argumente nicht. Die sind leider allesamt hohl, da Sie dem Zusammenwirken von versagenden Eliten keine Aufmerksamkeit schenken und die Verantwortung zu gleichen Teilen bei einem Herrn Ackermann und bei der Frau hinter der Wursttheke abladen wollen.

Es gibt in einer Gesellschaft Leute, die etwas mehr zu sagen haben als der Rest und in dem Maße in dem sie mehr zu sagen haben, haben Sie auch mehr zu verantworten. Zugegeben, mit Defiziten bei Sozialkunde auf dem Niveau der Mittelstufen ist diese Erkenntnis schwer zu greifen, das ändert aber nichts daran, dass sie zutrifft.

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Nils Kuhs

Herr Heidrich, versuchen Sie es doch mal mit ein wenig Substanz...

Ich gönne Ihnen ja gerne diesen kleinen Spaß. Wenn dies Ihr Niveau ist, dann ist dies ja ok. Damit muss man wohl leben.
Wenn Sie mir vorhalten "naiv" zu sein, dann belegen Sie dies bitte. Also, die span. Bürger wurden gezwungen, zu überhöhten Preisen Immobilien auf Kredit zu kaufen? So wie die amerikanischen? Die Staaten wurden gezwungen, sich über Jahrzehnte massiv zu verschulden? Ein breite Mehrheit in der Bevölkerung hat also nicht die Parteien gewählt die ihnen am meisten Versprochen haben, sondern diejenigen die sparen wollten? Die Staaten haben sich nicht zu Defizitgrenzen verpflichtet und ständig dagegen verstoßen? Banken und Versicherungen "mussten" aufgrund der Gesetze keine Staatsverschreibungen aufkaufen?....
Also, widerlegen Sie mich. Bisher beschuldigten Sie mich, naiv zu sein liefern aber selber eine peinliche Antwort ab, die keinerlei Substanz hat. Da fragt man sich, wer naiv ist? Derjenige der nicht mal Argumente vortragen kann?

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Nils Kuhs

Die Märchen hier sind schon lustig.....

Da wurden von den Bevölkerungen Regierungen bzw. Parteien gewählt die entsprechende Gesetze erlassen haben bzw. die Staatsverschuldung hoch trieben. Politiker die sparen wollten hatte nie eine Chance....
Jetzt sind die Staaten überschuldet... und niemand hat davon gewusst. Niemand hat auch von den Gesetzten die u.a. die Immobilienblase ermöglicht hat, gewusst. Alles eine Neuheit. Ach und die Menschen in Spanien bzw. seinerzeit in den USA wurden mit Waffengewalt von den Banken gezwungen, sich zu überhöhten Preisen Immobilien auf Pump zu kaufen. Die haben auch die Griechen, die Deutschen... gezwungen diese riesigen staatlichen Schulden aufzubauen...
Diese ganze Krise hat nur eins bewiesen: Der Großteil der Bevölkerung handelt unverantwortlich. Sie ruinieren durch ihr Wahlverhalten die Staaten bzw. ruinieren sich selber (Immobilien kaufen die man sich nicht leisten kann). Aber eins können diese einfachen Menschen ganz gut.... Die Schuld anderen in die Schuhe schieben....

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 19:29 Uhr
Gerold Keefer

Quellenangabe

Nur damit Sie andere, die etwas "auf schnappen" könnten, rechtzeitig warnen: Bitte nicht Grundgesetz Artikel 146 lesen! Alles "volkommen irrelevant", "keinerlei Sinn" und von Verschwörern erstellt.

Ich bin gespannt auf die Erstausgabe von "Grungesetz mit den richtigen Weglassungen" an der Sie vermutlich gerade im Auftrag der Bundesregierung arbeiten, wenn Sie trotz dem vielem Kopfschütteln mal dazu kommen. Über ein Exemplar mit Widmung von Frau Merkel und Herr Voßkuhle freue ich mich sehr.

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Christian Treczoks

Dass eine Volksabstimmung nicht nötig ist,

ist genau das Problem, dass Deutschland hat. Mit Volksabstimmungen hätte es einige der politischen Exzesse, die nur der Selbstdarstellung einer Politischen Kaste und der Bereicherung einiger weniger dienen (EU-Erweiterungen, Euro, Rettungspakete) nicht gegeben. Das letzte Rettungspaket hatte bei Umfragen keine 15% Befürworter in der Bevölkerung.

Die Politiker sehen natürlich die Volksabstimmung als fundamentale Gefährdung ihrer Pfründe, Deswegen ist die Politik in den letzten Jahren ja auch systematisch auf Trägheit getrimmt worden. Eine Re-Demokratisierung der Politik ist mehr als Überfällig in Europa.

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Nils Kuhs

Am Rand aber bitte kein Nebenkriegsschauplatz eröffnen / Verfassung Abstimmung

Gerade diese Bemerkung zeigt doch immer wieder die Qualität der Kommentare von den Leuten die überall eine Verschwörung sehen.
Auch wenn ich mich wiederhole: Ich finde dies nur noch lustig. Dieses Thema wurde seinerseits unzählige male erklärt. Selbst wer es nicht mitbekommen hat bzw. vergessen, könnte ja das Internet benutzen. Ich wette, jeder findet in kürzester Zeit die Erklärung, warum die Aussage "oder wann wurde in Deutschland vom Volk über eine Verfassung abgestimmt, wie es im Grundgesetz vorgesehen ist?" zumindest in Bezug auf die dt. Einheit vollkommen irrelevant ist. Generell ja sowieso.
Dies ist mal wieder so ein Beispiel, bei dem "man" irgendwo mal was "auf geschnappt" hat, aber keinerlei Interesse hat, einmal die Hintergründe zu überprüfen. Weil die Aussage einfach keinerlei Sinn ergibt. Oder anders gesagt, Sinn ergibt Sie zwar schon, aber die Frage ist uralt und wurde schon so oft beantwortet, dass man über den Fragesteller nur noch den Kopf schütteln kann....

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Nils Kuhs

Herr Keefer ich bitte Sie

Selbstverständlich können Sie Sachen erfinden. Selbstverständlich können Sie Märchen schreiben... nur bitte stelle Sie dies nicht als Tatsache hin.
Wir (so wie fast alle Demokratien) wählen eben Politiker, die dann die entsprechenden Entscheidungen treffen. Ach wenn Sie eine andere Ausgestaltung (z.B. mehr direkte Demokratie) bevorzugen, ändert dies eben nichts an unserem System.
Sie gehören zu den Menschen, die für Ihr Verhalten ausreden erfinden und suchen. Seit Jahrzehnten verschulden sich alle Staaten massiv in Europa, die Bürger wählen nur Parteien die ihnen noch mehr versprechen und nicht sparen... Und dann kommen Sie daher und behaupten "die Bürger hätten keine echte Verantwortung".
Wie schon mehrfach erwähnt, man kann sich jede Diskussion ersparen, wenn Leute wie Sie anfangen mit Verschwörungen zu argumentieren (funktionierende Demokratie) bzw. Märchen (das nennt man Demokratie) erfinden. Auf diesem Niveau kann ich auch alles behaupten, entspricht nur nicht der Realität.

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Gerold Keefer

"So funktioniert unser System überhaupt nicht."

Tja, bei dieser Aussage kann ich Ihnen gerne zustimmen. So müsste es aber funktionieren wenn die Bürger echte Verantwortung tragen. Das nennt man dann Demokratie.

Bei S21 funktioniert das jetzt - ein erster Unfall "des Systems" und schon klappt's: An jeder Milliarde, die da zusätzlich verblasen wird, kann sich die Mehrheit der Wähler erfreuen und die Verantwortung tragen. Das bringt Lerneffekte für zukünftige Projekte mit sich und die wären -Stichwort BER- dringend nötig.

Wandeln Sie den Satz "So funktioniert unser System überhaupt nicht." in "Unser System funktioniert überhaupt nicht." und Sie treffen auf den Kern Ihrer Fehleinschätzung: Der Annahme, wir hätten eine funktionierende Demokratie.

Da sind uns seit ein paar Tagen selbst die Ägypter voraus - oder wann wurde in Deutschland vom Volk über eine Verfassung abgestimmt, wie es im Grundgesetz vorgesehen ist?

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Nils Kuhs

Heff Keeffer, dass ist ganz simpel

Also, eine Volksabstimmung ist in Deutschland gar nicht nötig. So funktioniert unser System überhaupt nicht. Sollte auch Ihnen bekannt sein. Hoffentlich muss ich Ihnen nicht erklären, wer die Politiker gewählt hat.
Ach und Ihre Verschwörung, der Bürger könnte bei den Wahlen nichts ausrichten, ist doch ein Märchen. Wollen Sie denn behaupten, es gab eine Verschwörung? Leute die sparen wollten, haben kein Partei gefunden bzw. konnten keine gründen? Weil, so wie man das bei Ihnen liest, hätten die ja massive Stimmen bekommen... Mal kurz überlegen, warum hat sich denn keine "große" Partei fürs sparen eingesetzt? Weil sie keine Stimmen bekommen hätten oder haben Sei eine Verschwörung parat?
Nochmals zum ersten Absatz... Gehen Sie doch mal einen Schritt zurück. Wer hat denn die ganze Misere verursacht? Die griechischen Bürger? Oder wer hat den Staat ruiniert? Und unsere dt. Schulden? Unsere Verstöße gegen die Defizitkriterien?

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Gerold Keefer

"Der Großteil der Bevölkerung handelt unverantwortlich."

Jetzt helfen Sie mir doch mal:

Wann war nochmal die Volksabstimmung bei der die Versenkung von 120 Milliarden Steuergeld in der HRE mehrheitlich durch Deutschlands Bürger beschlossen wurde? Wann wurde Herr Draghi mit breiter Mehrheit eines Parlaments zum Chef der EZB gewählt? Wie groß war nochmal die Mehrheit der Wähler bei der Abstimmung zu den Griechenland Veruntreuungspaketen Nummer 1, 2 und 3?

Wenn Sie den alle vier Jahre anstehenden Hammelsprung, bei dem mindestens die Hälfte der Parlamentarier schon vor der Wahl "gewählt" sind, als Verantwortung erzeugendes Handeln betrachten, könne Sie genauso gut einem überfahrenen Igel die Schuld an seinem Schicksal zuweisen.

Wer, wie der deutsche Steuerzahler, nichts zu sagen hat, der trägt allenfalls die Lasten, keinesfalls aber die Verantwortung für die gegenwärtige Situation.

Die mittlerweile bankrotte EU ist ein Eliten-Projekt und es dauert in einer Placebo-Demokratie etwas länger bis Eliten abgelöst sind, aber der Tag wird kommen!

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 27.12.2012 18:54 Uhr

Alcobendas, ein glanzloses Nest 13 km nördlich von Madrid: Wohnraum 5300 Euro / qm

Von 1997 bis 2006 verdreifachten sich Spaniens Immobilienpreise. Die Entwicklung war kein Ausdruck steigender Wirtschaftskraft - die Preise wurden auf Pump getrieben.
Ausufernde Kreditaufnahme+verantwortungslose Kreditvergabe gingen dabei Hand in Hand.
Als das Schneeballsystem endlich ins Stocken geriet, war dies aus marktwirtschaftl. Sicht der überfällige 1.Schritt einer Rückkehr zur Vernunft.
Doch das reinigende Gewitter, das in einer Marktwirtschaft Exzesse+Versager wegspült, soll nun ausfallen.
Immobiliengaukler, Misswirtschaft + Preisblasen werden unter Naturschutz gestellt, Bilanzlücken der Spielbanken mit EU-Steuergeldern aufgefüllt.
Ermutigt werden die Subventionisten durch die irische "Eurorettung":
Irland hatte gezeigt, was die Kombination aus korrupter Politik, entmündigter Bevölkerung und EU-Phrasen möglich macht:
Die zuvor moderate Staatsverschuldung ver4fachte sich, als die Spielschulden des Finanzsektors auf die Bevölkerung abgewälzt wurden ( "Verstaatlichung") ...

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 15:46 Uhr
Christian Treczoks

Natürlich Sorgfaltspflicht

Da in den meisten Fällen der Kreditgeber einen Wissensvorsprung vor dem Kreditnehmer hat (oder zumindest haben sollte, wenn man der Bank eine professionellen Umgang mit Geld unterstellen will), dann liegt die Sorgfaltspflicht bei der Vergabe eines Kredites durchaus bei der Bank. Wer aus lauter Gier auf Hoffen und Versprechen hin Kredite vergibt, darf sich nicht über die Folgen beschweren. Natürlich hat der Schuldner die Verpflichtung, den Kredit zurückzuzahlen, aber genau so hat die Bank ihre Kreditvergabe so zu bewerkstelligen, dass die Risiken eines Kreditausfalls nicht ignoriert werden. Und da haben einige Banken ein handwerkliches Vollversagen hingelegt.

Könnten Sie übrigens bitte Ihre Aussage, Banken und Versicherungen wären gesetzlich gezwungen worden, Staatsanleihen zu kaufen, etwas fundieren? Ein solches Gesetz wäre wohl kaum mit irgendeiner Verfassung vereinbar.

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Nils Kuhs

Denken Sie erstmals nach.... und es wird nicht besser, weil es stimmt braucht es nicht besser werden

Erstens, hat niemand die Banken von irgendeiner Schuld freigesprochen. Schauen Sie sich mal das aktuelle Beispiel an. 100% verstaatlicht. Fakt ist, die Banken haben ja gerade die Verluste getragen bzw. wurden verstaatlicht. Weiterhin stehen Sie ja gerade massiv in der Kritik. Also, da besteht garantiert kein Nachholbedarf.
Zum Thema nachdenken. Die Hauptschuld hat in meine Augen immer derjenige, der seine Verpflichtungen nicht nachkommt. Staat, Privatperson... wer eine Kredit aufnimmt, verpflichtet sich diesen zurückzuzahlen... Wir irgendwie unterschlagen, oder?
Ach und wegen der Sorgfaltspflicht. Hat die EU bzw. die Länder behauptet, sie würden bestimmte Bedingungen einhalten (Defizite)? Haben Sie dies gemacht? Wurden Länder u.a. Deutschland mit Sanktionen belegt? Ach und wie ist dies... mussten Banken bzw. Versicherungen nicht zwangsläufig Staatsanleihen (aufgrund der Gesetze) kaufen?...

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 27.12.2012 23:12 Uhr

auch wenn sie es immer wieder wiederholen...

es wird deswegen auch nicht besser!

es sind nicht einfach alle selber schuld, es gehören immer ZWEI dazu... ein dummer/unwissender, und einer, der die dummheit ausnutzt.

und vermutlich haben Sie auch noch nie etwas davon gehört, dass banken SORGFALTSPFLICHTEN bei der kreditvergabe haben? damit nämlich idioten, die es sich nicht leisten können, nicht einfach kredite aufnehmen können, und damit die banken nicht zu sehr in versuchung sind, die dummheit auszunutzen.

man sollte diese sorgfaltspflichten auf idiotische politiker ausdehnen!

ach ja, und noch was: warum sagen sie eigentlich nie, die banken und deren anleger seien die deppen und selber schuld, wenn sie wider besseren wissens unsichere kredite an personen oder staaten vergeben? schließlich hat sie ja keiner mit vorgehaltener waffe zur kreditvergabe gezwungen, oder? :-)

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Nils Kuhs

Sorry, aber auch hier kann ich nur lachen....

Wer macht nochmals die Gesetzte? Wer wählt nochmals die Politiker? Ach und am Rand... wann genau sind in Spanien die Banker durch die Straßen gezogen und haben die Menschen gezwungen Häuser und Wohnungen auf Pump zu kaufen? War es nicht so, dass das Volk exakt die Politiker gewählt haben, die dieses System rechtlich erst ermöglicht haben? Oder wann gab es denn z.B. in Spanien die Massendemonstrationen gegen die Bilanzierungsmethoden der Banken? Der Staat hätte diese ja jederzeit verschärfen können.
Und Irland und entmündigte Bürger? Beschäftigen Sie sich mal mit dem Thema. Es war ja gerade andersherum. Die Iren haben lasche Gesetze erlassen um Banken, Unternehmen... anzulocken und sich zu bereichern. Es gab ja geradezu massenhaft Proteste bzw. Kritik vom Ausland...
Aber daraus wird dann eine "entmündigte Bevölkerung"... Demnächst behauptet noch jemand, die Schweizer Bürger wussten nichts von der Schwarzgeldproblematik....

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 27.12.2012 18:42 Uhr

Systemrelevanz: Gegründet 2010 , Börsengang 2011 , Fertig zur EU-Rettungsbetankung 2012

Am 20. Juli 2011 ging Bankia an die Börse. Der Chef des neuen Instituts, Rodrigo Rato (Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds) bekam viel öffentliches Lob...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 10:36 Uhr
Nils Kuhs

Andere beleidigen können Sie ja ziemlich gut Herr Wege...

Also, nun sind alle anderen Dummköpfe. Aus Ihrer Antwort entnehme ich weiterhin, dass jetzt sogar Ihnen klar ist, dass dies ein Zusammenschluss war. Lustig auch, dass der 4. größte spanische Finanzdienstleister ein Zwerg ist.
Aber besonders lustig empfinde ich, dass Sie als Experte nicht nur andere als "Dummköpfe" bezeichnen, sondern sich auch ein Urteil anmaßen. Weil ausgerechnet Sie beurteilen können, ob sich an der grundsätzlichen Lage was geändert hätte, wenn sich die Unternehmen nicht zusammengeschlossen hätten.
Sie als Experte, erklären Sie mir mal, aufgrund welcher Fakten Sie denn zu einem anderen Schluss kommen. Bitte ich möchte einmal eine Antwort die auch belastbar ist..... Also, nichts selber ausdenken. Fakten....

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 27.12.2012 19:56 Uhr

Wenn sich sieben hoch-fehlinvestierte Zwerge zusammenschließen, dann aus einem einzigen Grund

Dummköpfe glauben zu lassen, das entstehende Gebilde sei "systemrelevant".

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Nils Kuhs

Gegründet 2010?

Helfen Sie mir mal.... Das war also eine Neugründung? Also, da haben sich ein paar Leute zusammengefunden und eine ganz neues "Unternehmen" gegründet?
Weil in diesem Fall würde ja irgendeinen Sinn ergeben.... Sollte es dagegen so sein, dass es davor schon "Unternehmen" gab, die sich zusammengeschlossen haben und zusammen zwar ein "neues Unternehmen" gegründet haben, ist der Sachverhalt ja ein ganz anderer....
Wie gesagt, helfen Sie mir.... Nach Ihrem Kommentar könnte man ja glauben, da wurde ein "neues" Unternehmen insolvent. Aber wie war es denn jetzt nun? Gab es "Vorgängerfirmen"?....

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Christian Treczoks

Warum reagiert da keiner?

Wenn diese "Bankia" einen negativen Wert hat, warum wird dann nicht einfach ein Konkursverfahren eröffnet? Warum werden die Manager, die bestimmt über sie Situation ihrer Bank Bescheid wissen, nicht wegen Insolvenzverschleppung bzw. -Betrug hinter Gitter gesteckt?

Die Frage muss man stellen dürfen, auch wenn die Antwort lauten wird, dass sie irgendwie doch nicht insolvent sind (denn das wäre ja schlimm!), wir deutschen Steuerzahler für die Verluste zahlen werden, und den Managern ihr Bonus für ihre "Leistung" erhalten bleibt.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 15:31 Uhr
Christian Treczoks

Was haben Sie dagegen,

Dass Herr Kaess Sie für einen Politiker hält? Ihre Einstellung zu diesem Thema, ihre Realitätsdisjunktion, wenn es um die Rolle und Schuld der Banken geht, das alles deutet durchaus darauf hin, dass Sie in das Schema "Politiker" hineinpassen. Ob Sie sich nun Politiker SIND, spielt da keine Rolle mehr.

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Christian Treczoks

Griechenland und Bankenschuld

Gezwungen zur Schuldenaufnahme hat Griechenland niemand. Aber z.B. Goldman-Sachs hat sehr, sehr kräftig bei der Verschleierung des Griechischen Defizits mitgearbeitet, als es um den Beitritt zur Eurozone ging. Und das bestimmt nicht aus reiner Selbstlosigkeit. Da braucht man keine Verschwörungstheorie. Da reichen ein paar rückratlose Politiker, denen ihr Machterhalt wichtiger als die Zukunft des Landes ist, durchaus aus.

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Christian Treczoks

Herr Kuhs,

Ich halte den Vorwurf, dass die Manager der Bankia Insolvenzverschleppung und -Betrug betrieben haben durchaus nicht für eine Unterstellung. Wenn ein Unternehmen einen negativen Wert hat, dann ist es Bankrott. Das kann prinzipiell durchaus auch schuldlos vorkommen.Aber ein negativer Wert von über vier Milliarden Euro kommt nicht von heute auf morgen. Da läuft schon länger etwas sehr, sehr schief. Und anzunehmen, die Manager hätten das alle nicht erwartet oder gewusst, ist schon sehr, sehr blauäugig.

Da muss nun die Staatsanwaltschaft ran und untersuchen, welche Mitarbeiter und Politiker wann was gewusst haben, und warum sie trotz eines schon erstaunlich negativen Unternehmenswertes das Insolvenzverfahren nicht selber eingeleitet haben.

Und bei einem Wirtschaftsvergehen einer solchen Dimension sollte eine angemessene Gesetzgebung und Justiz durchaus adäquate Gefängnisstrafen vorsehen, sonst stimmen die Relationen nicht.

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Nils Kuhs

Herr Kaess so würde ich es jetzt auch darstellen...

Lustig ist die Tatsache, dass Ihr Beitrag in kleinster Weise durch den Hinweis auf den angeblichen Zynismus besser wird. Was Sie mit diesem Hinweis ausdrücken wollen, wird wohl Ihr großes Geheimnis bleiben.
Ach ja, die Sache mit dem "Politiker". Eine grandiose Idee von Ihnen. Welch ein Witz. Alle haben jetzt darüber gelacht. Brauchen Sie also nicht ständig wiederholen. Nicht mein Niveau, aber jeder kann sich ja selber darstellen, wie er möchte....

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 27.12.2012 20:30 Uhr

Nicht so verbissen, Herr Kuhs,

besser versuchen den Zynismus zwischen meinen Zeilen zu verstehen! Damit haben Politiker aber Probleme!

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Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Nils Kuhs

Danke für den späten Lacher.... Herr Kaess

Entschuldigen Sie, aber wenn Sie hier von "die nun mit Erklärungen wie der Ihren dem Volk Sand in die Augen streuen will". Was schreiben Sie denn nur? Selten wurde über eine Krise so ausführlich berichtet bzw. die Hintergründe so ausführlich dargestellt. Ihre Fakten (Grund der Krise) kann und konnte man doch überall nachlesen und niemand bezweifelt dies. Wenn Sie sich also eine Verschwörung ausdenken, dann bitte eine die einen Sinn ergibt.
Weiterhin sollten gerade so Verschwörungsjungs wie Sie, nicht alle Fakten unter den Tisch kehren. Weil jedes Land in Europa über Jahrzehnte sich bis zum Rand des Ruins verschuldet hat. Dies alles hat der Bürger, also der Wähler zu verantworten. Oder wurde z.B. Griechenland von den Banken zu der Verschuldung gezwungen? Oder hat sich jede Generation am Staat bereichert? Hat man Politiker bzw. Parteien in Europa gewählt die sparen wollten oder die die am meisten versprochen haben... Aber statt Verantwortung ist Ihnen eine Verschwörung lieber, oder?

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 27.12.2012 16:24 Uhr

Sind Sie Politiker, Herr Kuhs?

Tatsache wird sein, dass Staatsschuldverschreibungen gekauft wurden, die aufgrund der bekannten europäischen Situation substanziell an Wert verloren haben und abgeschrieben werden mussten, Immobilienkredite in unverantwortlicher Form ausgereicht wurden, die auch zu wertberichtigen waren, die Spinnereien der spanischen Fussballvereine finanziert wurden etc. etc.!
Alles dieses im Konsens der Politik (inkl. der EU), die nun mit Erklärungen wie der Ihren dem Volk Sand in die Augen streuen will (was auch aufgrund des kurzen Langzeitgedächtnis der Bevölkerung gelingen wird!).
Bleiben wird "ein bitterer Geschmack" bezüglich "der Politik" und der "konservativen Banker", die "völlig überrascht wurden" von diesen "unvorstellbaren Situationen"!

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Nils Kuhs

Na ja ein wenig nachdenken würde schon die Antworten liefern...

Also, erstmals die Sache mit dem Konkursverfahren... Ich glaube in den letzten Monaten (oder Jahren) wurde ja mehr als einmal erklärt, dass es "System-relevante" Unternehmen gibt. Dies bedeutet u.a., dass bei denen ein "teurer" Rettungsversuch "billiger" ist, als wenn man dieses Unternehmen scheitern lässt, weil ein Scheitern ein viel größeren Schaden anrichtet. Das sollte doch mittlerweile auch bei Ihnen angekommen sein bzw. ist doch naheliegend.
Zweitens, Ihre Unterstellung mit den Managern bzw. Anklagen. Ihnen sollte grundsätzlich erstmals klar sein, dass Unternehmen Insolvenz gehen können ohne dass jemand dafür die Schuld (strafrechtlich) hat. Wenn Sie im Konkreten Fall Beweise für ein Vergehen haben, dann wenden Sie sich doch an die zuständigen Behörden. Anderseits sollte auch Ihnen klar sein, die werden doch selber schon lange den Sachverhalt prüfen.
Wie gesagt, mehr nachdenken, weniger Unterstellen und bitte keine Verschwörungen und schon wird alles klarer.

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