27.12.2012 · Die Anteilseigner der spanischen Bank Bankia werden wohl für ihre Aktien kein Geld mehr bekommen. Der Bankenrettungsfonds FROB bezifferte den Wert des Unternehmens auf minus 4,2 Milliarden Euro.
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"Rolle und Aufgabe des Gläubigers"
Auch wenn Sie Zeitung lesen haben Sie offensichtlich ein recht
ausgeprägtes Verständnis- und Deutungsproblem. Wenn die
Gläubiger so sehr bluten müssen, dann stellt sich doch die
Frage, warum im Euroraum keine einzige bedeutende Bank den
kaufmännisch angebrachten Weg über den Jordan angetreten hat?
Zeitweilig erleichterten die Griechen ihre Konten täglich um
mehrere hunder Millionen Euro, aber die Banken blieben liquide - ein
mathematisches Wunder, dass sich nur mit dem Schrott erklären
läßt, der sich bei EZB und Bundesbank an
"Sicherheiten" angesammelt hat und für den der
Steuerzahler letztendlich haftet.
Der Gläubigertyp "Bank" hat neben der genannten
faktischen Unsterblichkeit beim großen Aderlaß noch einen
zweiten Vorteil: Die Abschreibungen werden auf selbstgeschöpftes
Geld fällig. Die Bank verliert zum großen Teil Geld, dass
durch Gutschrift aus dem Nichts erzeugt wurde. Was die Bank vorher nicht
hatte, hat sich nachher auch nicht mehr und den Rest erledigt die
Bilanzkosmetik!
Diese Ausreden hier sind wirklich lustig...
Es wird auf den Banken rumgehackt. Wenn man aber mal nach den Schuldigen
fragt, dann wird es schon stiller. Weil wenn es um das Verhältnis,
"Schuldner Gläubiger" geht und der Schuldner sich massiv
verschuldet und sein Verpflichtungen nicht erfüllt, dann
gehört schon viel Realitätsverweigerung dazu, den Schuldner
keine Vorwürfe zu machen.
Lustig sind dann die Märchen, warum die Bevölkerung über
Jahrzehnte eine massive Staatsverschuldung und deren Ausbau nicht
unterbunden hat. Welch tolle Verschwörungen... Da gab es doch
massive Demonstration... da gab es doch Wahlfälschungen, die
Parteien die sich fürs sparen eingesetzt haben, wurden betrogen....
Nein, gab es alles nicht. Jeder behauptet, der Staat soll sparen und
wählte aber niemals eine Partei die sich dafür eingesetzt hat.
Und heute sind es die anderen (Politiker..) die die Schuld haben. Weil
die ja nichts anderes wollten... Warum eigentlich? Dafür gibt es
sicher auch ein Verschwörungstheorie...
Sie Hoffman wohl, dass Goldman Sachs ihren Namen googled, wenn man ihre
Bewerbung zum Praktikum anschaut. Aber mal im ernst: so naiv wie Sie
kann man doch fast nicht sein.
"Derjenige der nicht mal Argumente vortragen kann? "
Argumente tragen Sie ja durchaus vor, nur tragen diese Argumente nicht.
Die sind leider allesamt hohl, da Sie dem Zusammenwirken von versagenden
Eliten keine Aufmerksamkeit schenken und die Verantwortung zu gleichen
Teilen bei einem Herrn Ackermann und bei der Frau hinter der Wursttheke
abladen wollen.
Es gibt in einer Gesellschaft Leute, die etwas mehr zu sagen haben als
der Rest und in dem Maße in dem sie mehr zu sagen haben, haben Sie
auch mehr zu verantworten. Zugegeben, mit Defiziten bei Sozialkunde auf
dem Niveau der Mittelstufen ist diese Erkenntnis schwer zu greifen, das
ändert aber nichts daran, dass sie zutrifft.
Herr Heidrich, versuchen Sie es doch mal mit ein wenig Substanz...
Ich gönne Ihnen ja gerne diesen kleinen Spaß. Wenn dies Ihr
Niveau ist, dann ist dies ja ok. Damit muss man wohl leben.
Wenn Sie mir vorhalten "naiv" zu sein, dann belegen Sie dies
bitte. Also, die span. Bürger wurden gezwungen, zu
überhöhten Preisen Immobilien auf Kredit zu kaufen? So wie die
amerikanischen? Die Staaten wurden gezwungen, sich über Jahrzehnte
massiv zu verschulden? Ein breite Mehrheit in der Bevölkerung hat
also nicht die Parteien gewählt die ihnen am meisten Versprochen
haben, sondern diejenigen die sparen wollten? Die Staaten haben sich
nicht zu Defizitgrenzen verpflichtet und ständig dagegen
verstoßen? Banken und Versicherungen "mussten" aufgrund
der Gesetze keine Staatsverschreibungen aufkaufen?....
Also, widerlegen Sie mich. Bisher beschuldigten Sie mich, naiv zu sein
liefern aber selber eine peinliche Antwort ab, die keinerlei Substanz
hat. Da fragt man sich, wer naiv ist? Derjenige der nicht mal Argumente
vortragen kann?
Die Märchen hier sind schon lustig.....
Da wurden von den Bevölkerungen Regierungen bzw. Parteien
gewählt die entsprechende Gesetze erlassen haben bzw. die
Staatsverschuldung hoch trieben. Politiker die sparen wollten hatte nie
eine Chance....
Jetzt sind die Staaten überschuldet... und niemand hat davon
gewusst. Niemand hat auch von den Gesetzten die u.a. die Immobilienblase
ermöglicht hat, gewusst. Alles eine Neuheit. Ach und die Menschen
in Spanien bzw. seinerzeit in den USA wurden mit Waffengewalt von den
Banken gezwungen, sich zu überhöhten Preisen Immobilien auf
Pump zu kaufen. Die haben auch die Griechen, die Deutschen... gezwungen
diese riesigen staatlichen Schulden aufzubauen...
Diese ganze Krise hat nur eins bewiesen: Der Großteil der
Bevölkerung handelt unverantwortlich. Sie ruinieren durch ihr
Wahlverhalten die Staaten bzw. ruinieren sich selber (Immobilien kaufen
die man sich nicht leisten kann). Aber eins können diese einfachen
Menschen ganz gut.... Die Schuld anderen in die Schuhe schieben....
Quellenangabe
Nur damit Sie andere, die etwas "auf schnappen" könnten,
rechtzeitig warnen: Bitte nicht Grundgesetz Artikel 146 lesen! Alles
"volkommen irrelevant", "keinerlei Sinn" und von
Verschwörern erstellt.
Ich bin gespannt auf die Erstausgabe von "Grungesetz mit den
richtigen Weglassungen" an der Sie vermutlich gerade im Auftrag der
Bundesregierung arbeiten, wenn Sie trotz dem vielem Kopfschütteln
mal dazu kommen. Über ein Exemplar mit Widmung von Frau Merkel und
Herr Voßkuhle freue ich mich sehr.
Dass eine Volksabstimmung nicht nötig ist,
ist genau das Problem, dass Deutschland hat. Mit Volksabstimmungen
hätte es einige der politischen Exzesse, die nur der
Selbstdarstellung einer Politischen Kaste und der Bereicherung einiger
weniger dienen (EU-Erweiterungen, Euro, Rettungspakete) nicht gegeben.
Das letzte Rettungspaket hatte bei Umfragen keine 15% Befürworter
in der Bevölkerung.
Die Politiker sehen natürlich die Volksabstimmung als fundamentale
Gefährdung ihrer Pfründe, Deswegen ist die Politik in den
letzten Jahren ja auch systematisch auf Trägheit getrimmt worden.
Eine Re-Demokratisierung der Politik ist mehr als Überfällig
in Europa.
Am Rand aber bitte kein Nebenkriegsschauplatz eröffnen / Verfassung Abstimmung
Gerade diese Bemerkung zeigt doch immer wieder die Qualität der
Kommentare von den Leuten die überall eine Verschwörung sehen.
Auch wenn ich mich wiederhole: Ich finde dies nur noch lustig. Dieses
Thema wurde seinerseits unzählige male erklärt. Selbst wer es
nicht mitbekommen hat bzw. vergessen, könnte ja das Internet
benutzen. Ich wette, jeder findet in kürzester Zeit die
Erklärung, warum die Aussage "oder wann wurde in Deutschland
vom Volk über eine Verfassung abgestimmt, wie es im Grundgesetz
vorgesehen ist?" zumindest in Bezug auf die dt. Einheit vollkommen
irrelevant ist. Generell ja sowieso.
Dies ist mal wieder so ein Beispiel, bei dem "man" irgendwo
mal was "auf geschnappt" hat, aber keinerlei Interesse hat,
einmal die Hintergründe zu überprüfen. Weil die Aussage
einfach keinerlei Sinn ergibt. Oder anders gesagt, Sinn ergibt Sie zwar
schon, aber die Frage ist uralt und wurde schon so oft beantwortet, dass
man über den Fragesteller nur noch den Kopf schütteln kann....
Herr Keefer ich bitte Sie
Selbstverständlich können Sie Sachen erfinden.
Selbstverständlich können Sie Märchen schreiben... nur
bitte stelle Sie dies nicht als Tatsache hin.
Wir (so wie fast alle Demokratien) wählen eben Politiker, die dann
die entsprechenden Entscheidungen treffen. Ach wenn Sie eine andere
Ausgestaltung (z.B. mehr direkte Demokratie) bevorzugen, ändert
dies eben nichts an unserem System.
Sie gehören zu den Menschen, die für Ihr Verhalten ausreden
erfinden und suchen. Seit Jahrzehnten verschulden sich alle Staaten
massiv in Europa, die Bürger wählen nur Parteien die ihnen
noch mehr versprechen und nicht sparen... Und dann kommen Sie daher und
behaupten "die Bürger hätten keine echte Verantwortung".
Wie schon mehrfach erwähnt, man kann sich jede Diskussion ersparen,
wenn Leute wie Sie anfangen mit Verschwörungen zu argumentieren
(funktionierende Demokratie) bzw. Märchen (das nennt man
Demokratie) erfinden. Auf diesem Niveau kann ich auch alles behaupten,
entspricht nur nicht der Realität.
"So funktioniert unser System überhaupt nicht."
Tja, bei dieser Aussage kann ich Ihnen gerne zustimmen. So müsste
es aber funktionieren wenn die Bürger echte Verantwortung tragen.
Das nennt man dann Demokratie.
Bei S21 funktioniert das jetzt - ein erster Unfall "des
Systems" und schon klappt's: An jeder Milliarde, die da
zusätzlich verblasen wird, kann sich die Mehrheit der Wähler
erfreuen und die Verantwortung tragen. Das bringt Lerneffekte für
zukünftige Projekte mit sich und die wären -Stichwort BER-
dringend nötig.
Wandeln Sie den Satz "So funktioniert unser System überhaupt
nicht." in "Unser System funktioniert überhaupt
nicht." und Sie treffen auf den Kern Ihrer Fehleinschätzung:
Der Annahme, wir hätten eine funktionierende Demokratie.
Da sind uns seit ein paar Tagen selbst die Ägypter voraus - oder
wann wurde in Deutschland vom Volk über eine Verfassung abgestimmt,
wie es im Grundgesetz vorgesehen ist?
Heff Keeffer, dass ist ganz simpel
Also, eine Volksabstimmung ist in Deutschland gar nicht nötig. So
funktioniert unser System überhaupt nicht. Sollte auch Ihnen
bekannt sein. Hoffentlich muss ich Ihnen nicht erklären, wer die
Politiker gewählt hat.
Ach und Ihre Verschwörung, der Bürger könnte bei den
Wahlen nichts ausrichten, ist doch ein Märchen. Wollen Sie denn
behaupten, es gab eine Verschwörung? Leute die sparen wollten,
haben kein Partei gefunden bzw. konnten keine gründen? Weil, so wie
man das bei Ihnen liest, hätten die ja massive Stimmen bekommen...
Mal kurz überlegen, warum hat sich denn keine
"große" Partei fürs sparen eingesetzt? Weil sie
keine Stimmen bekommen hätten oder haben Sei eine Verschwörung parat?
Nochmals zum ersten Absatz... Gehen Sie doch mal einen Schritt
zurück. Wer hat denn die ganze Misere verursacht? Die griechischen
Bürger? Oder wer hat den Staat ruiniert? Und unsere dt. Schulden?
Unsere Verstöße gegen die Defizitkriterien?
"Der Großteil der Bevölkerung handelt unverantwortlich."
Jetzt helfen Sie mir doch mal:
Wann war nochmal die Volksabstimmung bei der die Versenkung von 120
Milliarden Steuergeld in der HRE mehrheitlich durch Deutschlands
Bürger beschlossen wurde? Wann wurde Herr Draghi mit breiter
Mehrheit eines Parlaments zum Chef der EZB gewählt? Wie groß
war nochmal die Mehrheit der Wähler bei der Abstimmung zu den
Griechenland Veruntreuungspaketen Nummer 1, 2 und 3?
Wenn Sie den alle vier Jahre anstehenden Hammelsprung, bei dem
mindestens die Hälfte der Parlamentarier schon vor der Wahl
"gewählt" sind, als Verantwortung erzeugendes Handeln
betrachten, könne Sie genauso gut einem überfahrenen Igel die
Schuld an seinem Schicksal zuweisen.
Wer, wie der deutsche Steuerzahler, nichts zu sagen hat, der trägt
allenfalls die Lasten, keinesfalls aber die Verantwortung für die
gegenwärtige Situation.
Die mittlerweile bankrotte EU ist ein Eliten-Projekt und es dauert in
einer Placebo-Demokratie etwas länger bis Eliten abgelöst
sind, aber der Tag wird kommen!
Alcobendas, ein glanzloses Nest 13 km nördlich von Madrid: Wohnraum 5300 Euro / qm
Von 1997 bis 2006 verdreifachten sich Spaniens Immobilienpreise. Die
Entwicklung war kein Ausdruck steigender Wirtschaftskraft - die Preise
wurden auf Pump getrieben.
Ausufernde Kreditaufnahme+verantwortungslose Kreditvergabe gingen dabei
Hand in Hand.
Als das Schneeballsystem endlich ins Stocken geriet, war dies aus
marktwirtschaftl. Sicht der überfällige 1.Schritt einer
Rückkehr zur Vernunft.
Doch das reinigende Gewitter, das in einer Marktwirtschaft
Exzesse+Versager wegspült, soll nun ausfallen.
Immobiliengaukler, Misswirtschaft + Preisblasen werden unter Naturschutz
gestellt, Bilanzlücken der Spielbanken mit EU-Steuergeldern aufgefüllt.
Ermutigt werden die Subventionisten durch die irische "Eurorettung":
Irland hatte gezeigt, was die Kombination aus korrupter Politik,
entmündigter Bevölkerung und EU-Phrasen möglich macht:
Die zuvor moderate Staatsverschuldung ver4fachte sich, als die
Spielschulden des Finanzsektors auf die Bevölkerung abgewälzt
wurden ( "Verstaatlichung") ...
Natürlich Sorgfaltspflicht
Da in den meisten Fällen der Kreditgeber einen Wissensvorsprung vor
dem Kreditnehmer hat (oder zumindest haben sollte, wenn man der Bank
eine professionellen Umgang mit Geld unterstellen will), dann liegt die
Sorgfaltspflicht bei der Vergabe eines Kredites durchaus bei der Bank.
Wer aus lauter Gier auf Hoffen und Versprechen hin Kredite vergibt, darf
sich nicht über die Folgen beschweren. Natürlich hat der
Schuldner die Verpflichtung, den Kredit zurückzuzahlen, aber genau
so hat die Bank ihre Kreditvergabe so zu bewerkstelligen, dass die
Risiken eines Kreditausfalls nicht ignoriert werden. Und da haben einige
Banken ein handwerkliches Vollversagen hingelegt.
Könnten Sie übrigens bitte Ihre Aussage, Banken und
Versicherungen wären gesetzlich gezwungen worden, Staatsanleihen zu
kaufen, etwas fundieren? Ein solches Gesetz wäre wohl kaum mit
irgendeiner Verfassung vereinbar.
Denken Sie erstmals nach.... und es wird nicht besser, weil es stimmt braucht es nicht besser werden
Erstens, hat niemand die Banken von irgendeiner Schuld freigesprochen.
Schauen Sie sich mal das aktuelle Beispiel an. 100% verstaatlicht. Fakt
ist, die Banken haben ja gerade die Verluste getragen bzw. wurden
verstaatlicht. Weiterhin stehen Sie ja gerade massiv in der Kritik.
Also, da besteht garantiert kein Nachholbedarf.
Zum Thema nachdenken. Die Hauptschuld hat in meine Augen immer
derjenige, der seine Verpflichtungen nicht nachkommt. Staat,
Privatperson... wer eine Kredit aufnimmt, verpflichtet sich diesen
zurückzuzahlen... Wir irgendwie unterschlagen, oder?
Ach und wegen der Sorgfaltspflicht. Hat die EU bzw. die Länder
behauptet, sie würden bestimmte Bedingungen einhalten (Defizite)?
Haben Sie dies gemacht? Wurden Länder u.a. Deutschland mit
Sanktionen belegt? Ach und wie ist dies... mussten Banken bzw.
Versicherungen nicht zwangsläufig Staatsanleihen (aufgrund der
Gesetze) kaufen?...
auch wenn sie es immer wieder wiederholen...
es wird deswegen auch nicht besser!
es sind nicht einfach alle selber schuld, es gehören immer ZWEI
dazu... ein dummer/unwissender, und einer, der die dummheit ausnutzt.
und vermutlich haben Sie auch noch nie etwas davon gehört, dass
banken SORGFALTSPFLICHTEN bei der kreditvergabe haben? damit
nämlich idioten, die es sich nicht leisten können, nicht
einfach kredite aufnehmen können, und damit die banken nicht zu
sehr in versuchung sind, die dummheit auszunutzen.
man sollte diese sorgfaltspflichten auf idiotische politiker ausdehnen!
ach ja, und noch was: warum sagen sie eigentlich nie, die banken und
deren anleger seien die deppen und selber schuld, wenn sie wider
besseren wissens unsichere kredite an personen oder staaten vergeben?
schließlich hat sie ja keiner mit vorgehaltener waffe zur
kreditvergabe gezwungen, oder? :-)
Sorry, aber auch hier kann ich nur lachen....
Wer macht nochmals die Gesetzte? Wer wählt nochmals die Politiker?
Ach und am Rand... wann genau sind in Spanien die Banker durch die
Straßen gezogen und haben die Menschen gezwungen Häuser und
Wohnungen auf Pump zu kaufen? War es nicht so, dass das Volk exakt die
Politiker gewählt haben, die dieses System rechtlich erst
ermöglicht haben? Oder wann gab es denn z.B. in Spanien die
Massendemonstrationen gegen die Bilanzierungsmethoden der Banken? Der
Staat hätte diese ja jederzeit verschärfen können.
Und Irland und entmündigte Bürger? Beschäftigen Sie sich
mal mit dem Thema. Es war ja gerade andersherum. Die Iren haben lasche
Gesetze erlassen um Banken, Unternehmen... anzulocken und sich zu
bereichern. Es gab ja geradezu massenhaft Proteste bzw. Kritik vom
Ausland...
Aber daraus wird dann eine "entmündigte
Bevölkerung"... Demnächst behauptet noch jemand, die
Schweizer Bürger wussten nichts von der Schwarzgeldproblematik....
Systemrelevanz: Gegründet 2010 , Börsengang 2011 , Fertig zur EU-Rettungsbetankung 2012
Am 20. Juli 2011 ging Bankia an die Börse. Der Chef des neuen Instituts, Rodrigo Rato (Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds) bekam viel öffentliches Lob...
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 10:36 UhrAndere beleidigen können Sie ja ziemlich gut Herr Wege...
Also, nun sind alle anderen Dummköpfe. Aus Ihrer Antwort entnehme
ich weiterhin, dass jetzt sogar Ihnen klar ist, dass dies ein
Zusammenschluss war. Lustig auch, dass der 4. größte
spanische Finanzdienstleister ein Zwerg ist.
Aber besonders lustig empfinde ich, dass Sie als Experte nicht nur
andere als "Dummköpfe" bezeichnen, sondern sich auch ein
Urteil anmaßen. Weil ausgerechnet Sie beurteilen können, ob
sich an der grundsätzlichen Lage was geändert hätte, wenn
sich die Unternehmen nicht zusammengeschlossen hätten.
Sie als Experte, erklären Sie mir mal, aufgrund welcher Fakten Sie
denn zu einem anderen Schluss kommen. Bitte ich möchte einmal eine
Antwort die auch belastbar ist..... Also, nichts selber ausdenken. Fakten....
Wenn sich sieben hoch-fehlinvestierte Zwerge zusammenschließen, dann aus einem einzigen Grund
Dummköpfe glauben zu lassen, das entstehende Gebilde sei "systemrelevant".
Gegründet 2010?
Helfen Sie mir mal.... Das war also eine Neugründung? Also, da
haben sich ein paar Leute zusammengefunden und eine ganz neues
"Unternehmen" gegründet?
Weil in diesem Fall würde ja irgendeinen Sinn ergeben.... Sollte es
dagegen so sein, dass es davor schon "Unternehmen" gab, die
sich zusammengeschlossen haben und zusammen zwar ein "neues
Unternehmen" gegründet haben, ist der Sachverhalt ja ein ganz anderer....
Wie gesagt, helfen Sie mir.... Nach Ihrem Kommentar könnte man ja
glauben, da wurde ein "neues" Unternehmen insolvent. Aber wie
war es denn jetzt nun? Gab es "Vorgängerfirmen"?....
Wenn diese "Bankia" einen negativen Wert hat, warum wird dann
nicht einfach ein Konkursverfahren eröffnet? Warum werden die
Manager, die bestimmt über sie Situation ihrer Bank Bescheid
wissen, nicht wegen Insolvenzverschleppung bzw. -Betrug hinter Gitter gesteckt?
Die Frage muss man stellen dürfen, auch wenn die Antwort lauten
wird, dass sie irgendwie doch nicht insolvent sind (denn das wäre
ja schlimm!), wir deutschen Steuerzahler für die Verluste zahlen
werden, und den Managern ihr Bonus für ihre "Leistung"
erhalten bleibt.
Was haben Sie dagegen,
Dass Herr Kaess Sie für einen Politiker hält? Ihre Einstellung zu diesem Thema, ihre Realitätsdisjunktion, wenn es um die Rolle und Schuld der Banken geht, das alles deutet durchaus darauf hin, dass Sie in das Schema "Politiker" hineinpassen. Ob Sie sich nun Politiker SIND, spielt da keine Rolle mehr.
Griechenland und Bankenschuld
Gezwungen zur Schuldenaufnahme hat Griechenland niemand. Aber z.B.
Goldman-Sachs hat sehr, sehr kräftig bei der Verschleierung des
Griechischen Defizits mitgearbeitet, als es um den Beitritt zur Eurozone
ging. Und das bestimmt nicht aus reiner Selbstlosigkeit. Da braucht man
keine Verschwörungstheorie. Da reichen ein paar rückratlose
Politiker, denen ihr Machterhalt wichtiger als die Zukunft des Landes
ist, durchaus aus.
Herr Kuhs,
Ich halte den Vorwurf, dass die Manager der Bankia
Insolvenzverschleppung und -Betrug betrieben haben durchaus nicht
für eine Unterstellung. Wenn ein Unternehmen einen negativen Wert
hat, dann ist es Bankrott. Das kann prinzipiell durchaus auch schuldlos
vorkommen.Aber ein negativer Wert von über vier Milliarden Euro
kommt nicht von heute auf morgen. Da läuft schon länger etwas
sehr, sehr schief. Und anzunehmen, die Manager hätten das alle
nicht erwartet oder gewusst, ist schon sehr, sehr blauäugig.
Da muss nun die Staatsanwaltschaft ran und untersuchen, welche
Mitarbeiter und Politiker wann was gewusst haben, und warum sie trotz
eines schon erstaunlich negativen Unternehmenswertes das
Insolvenzverfahren nicht selber eingeleitet haben.
Und bei einem Wirtschaftsvergehen einer solchen Dimension sollte eine
angemessene Gesetzgebung und Justiz durchaus adäquate
Gefängnisstrafen vorsehen, sonst stimmen die Relationen nicht.
Herr Kaess so würde ich es jetzt auch darstellen...
Lustig ist die Tatsache, dass Ihr Beitrag in kleinster Weise durch den
Hinweis auf den angeblichen Zynismus besser wird. Was Sie mit diesem
Hinweis ausdrücken wollen, wird wohl Ihr großes Geheimnis bleiben.
Ach ja, die Sache mit dem "Politiker". Eine grandiose Idee von
Ihnen. Welch ein Witz. Alle haben jetzt darüber gelacht. Brauchen
Sie also nicht ständig wiederholen. Nicht mein Niveau, aber jeder
kann sich ja selber darstellen, wie er möchte....
Nicht so verbissen, Herr Kuhs,
besser versuchen den Zynismus zwischen meinen Zeilen zu verstehen! Damit haben Politiker aber Probleme!
Danke für den späten Lacher.... Herr Kaess
Entschuldigen Sie, aber wenn Sie hier von "die nun mit
Erklärungen wie der Ihren dem Volk Sand in die Augen streuen
will". Was schreiben Sie denn nur? Selten wurde über eine
Krise so ausführlich berichtet bzw. die Hintergründe so
ausführlich dargestellt. Ihre Fakten (Grund der Krise) kann und
konnte man doch überall nachlesen und niemand bezweifelt dies. Wenn
Sie sich also eine Verschwörung ausdenken, dann bitte eine die
einen Sinn ergibt.
Weiterhin sollten gerade so Verschwörungsjungs wie Sie, nicht alle
Fakten unter den Tisch kehren. Weil jedes Land in Europa über
Jahrzehnte sich bis zum Rand des Ruins verschuldet hat. Dies alles hat
der Bürger, also der Wähler zu verantworten. Oder wurde z.B.
Griechenland von den Banken zu der Verschuldung gezwungen? Oder hat sich
jede Generation am Staat bereichert? Hat man Politiker bzw. Parteien in
Europa gewählt die sparen wollten oder die die am meisten
versprochen haben... Aber statt Verantwortung ist Ihnen eine
Verschwörung lieber, oder?
Sind Sie Politiker, Herr Kuhs?
Tatsache wird sein, dass Staatsschuldverschreibungen gekauft wurden, die
aufgrund der bekannten europäischen Situation substanziell an Wert
verloren haben und abgeschrieben werden mussten, Immobilienkredite in
unverantwortlicher Form ausgereicht wurden, die auch zu wertberichtigen
waren, die Spinnereien der spanischen Fussballvereine finanziert wurden
etc. etc.!
Alles dieses im Konsens der Politik (inkl. der EU), die nun mit
Erklärungen wie der Ihren dem Volk Sand in die Augen streuen will
(was auch aufgrund des kurzen Langzeitgedächtnis der
Bevölkerung gelingen wird!).
Bleiben wird "ein bitterer Geschmack" bezüglich "der
Politik" und der "konservativen Banker", die
"völlig überrascht wurden" von diesen
"unvorstellbaren Situationen"!
Na ja ein wenig nachdenken würde schon die Antworten liefern...
Also, erstmals die Sache mit dem Konkursverfahren... Ich glaube in den
letzten Monaten (oder Jahren) wurde ja mehr als einmal erklärt,
dass es "System-relevante" Unternehmen gibt. Dies bedeutet
u.a., dass bei denen ein "teurer" Rettungsversuch
"billiger" ist, als wenn man dieses Unternehmen scheitern
lässt, weil ein Scheitern ein viel größeren Schaden
anrichtet. Das sollte doch mittlerweile auch bei Ihnen angekommen sein
bzw. ist doch naheliegend.
Zweitens, Ihre Unterstellung mit den Managern bzw. Anklagen. Ihnen
sollte grundsätzlich erstmals klar sein, dass Unternehmen Insolvenz
gehen können ohne dass jemand dafür die Schuld
(strafrechtlich) hat. Wenn Sie im Konkreten Fall Beweise für ein
Vergehen haben, dann wenden Sie sich doch an die zuständigen
Behörden. Anderseits sollte auch Ihnen klar sein, die werden doch
selber schon lange den Sachverhalt prüfen.
Wie gesagt, mehr nachdenken, weniger Unterstellen und bitte keine
Verschwörungen und schon wird alles klarer.
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