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Umfrage Vermögensverwalter raten zu 50 Prozent Aktien

 ·  Die jährliche Umfrage zeigt steigenden Optimismus und weniger Unsicherheit. Gerade junge Anleger sollten wegen der niedrigen Zinsen auf Aktien setzen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (17)
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Dietrich Wollheim

Kriminell jemandem Aktien zu empfehlen!!

An der Börse werden Vermögen gemacht ist eine Lüge. Der durchschnittliche Kleinanleger "spendet" sein Geld ein paar wenigen Glücksrittern und vielen Großanlegern. Denn wer irgendwann kein Pulver mehr hat muß sich geschlagen geben. Nur wer ein sehr großes Vermögen hat, kann immer nachlegen und irgendwann doch noch auf einen grünen Zweig kommen. Der Kleine ist da längst vertrocknet! Die Börse schafft schließlich keinen Mehrwert sondern Umverlagert nur!
Warum erzählt das Kapital und seine Sprachrohre (dazu zählt auch die Regierung!) dann immer wieder den Bürgern, sie sollen an die Börse gehen. Klar - da holen sie sich ihre Mrden! Till

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Martin Enzinger

Die vielbeschworenen "Hypes" existieren im Anleihen-(Institutionelle) und im Immobilienmarkt (Privat

Anstatt erfolgreiche Unternehmer zu schmähen, die sich z.T. seit über 40 Jahren in einem harten Wettbewerb ohne Staatsknete (Commerzbank) und regelmäßige Stützung aus Steuergeldern (West LB etc.) behauptet haben, sollte man sich bspw. einmal mit den Kapitalabflüssen aus Aktienfonds trotz 30% plus im Dax befassen. Welcher Institutionelle ist denn dabei?
Die Aktienquote ist bei den allermeisten doch minimal, stattdessen werden auch wegen staatlicher Pressionen nach 30 Jahren Anleihenhausse und trotz ruinöser eurozonaler Schuldenmacherei Papiere mit negativer Realverzinsung
bzw. Besenkammern mit Baumängeln und 3% Mietzins in München, Hamburg etc. gekauft.

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Heinrich Kaminski

Mit Aktien kann man viel Geld verdienen...

...wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt kauft/verkauft.

Aber einige Schattenseiten dürfen nicht verschwiegen werden:

Die Börse wird mittlerweile von vielen Zockern genutzt, die auf den schnellen Gewinn setzen:

(1) Banken, die über den sog. Hochfrequenzhandel im Millisekundenbereich kaufen/verkaufen und dadurch auch die Kurse beeinflussen.

(2) Hedgefonds, die über Leerverkäufe die Kurse nach unten drücken, evtl. unterstützt durch die Verbreitung schlechter Nachrichten (Herabstufungen...).

Außerdem werden die Kurse stark von Politik/Notenbanken beeinflusst. In Kombination mit dem Herdentrieb entstehen unheilvolle Entwicklungen: Panikreaktionen (Sommer 2011). Auf der anderen Seite Euphorie. Hinzu kommt die Angst vor der Inflation.

Also keine Aktien kaufen? Wenn man weder Immobilien noch Edelmetalle kaufen will, gibt es keine vernünftige Alternative zu Aktien. Nur kaufen, wenn eine Aktie "billig" ist und niemals zuviel von einer Aktie! Streuung ist das A&O.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 16:01 Uhr
Hans Edelmann

Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit, des Trends, der Auswahl und der Information

Natürlich kann man mit Aktien auch viel Geld oder im Extremfall alles verlieren. Wer
zum Beispiel im Jahr 2012 ausschließlich Aktien der betrügerischen iq Investment-AG
gekauft hätte, würde nun vor dem Totalverlust stehen. Aber höchstens ein Vabanque-
Spieler setzt doch alles auf eine riskante Karte. Besser Beratene streuen ihr Vermögen,
und nicht unbedingt unter fremde Leute.

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Lieschen Müller

Wer vertraut diesen Vermögensberatern noch?

Es ist doch allgemein bekannt, dass sie die Produkte empfehlen, an denen sie am Meisten verdienen und das Risiko trägt ja voll der Anleger. Geht was in die Hose, waschen die Herren Vermögensberater ihre Hände in Unschuld, ihre Provision bleibt denen ja. Und Aktien - genau genommen ein Stück Papier, das morgen schon wertlos sein kann. Da fände ich Gold und Silber besser, das wird nie ganz wertlos sein. Ein bestimmter Gegenwert bleibt.

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Jean-Paul van de Mortyr

"Vermögensverwalter raten zu 50 Prozent Aktien"

Ich hab zuerst interpretiert, dass die Vermögensverwalter zu 50% raten, was mit den Aktien gemacht werden soll.

Vielleicht auch nicht ganz verkehrt? :-)

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Franz Munte

So hohe Aktienquote wie unmittelbar vor Finanzkrise empfohlen !!!...

So wiederholen sich dann die Dinge: Damals kam dann in die hohe Aktienquote hinein der große Crash. Und diese Mal ist natürlich alles ganz anders , die Aktien steigen immer weiter und weiter.

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Hans-J. Sauer

Paradigmenwechsel: Nicht die Wertpapiere sind konkret, sondern die Informationen

In der Informationsgesellschaft, in der wir leben, ist es ein Trugschluss, Aktien als selbständige Objekte anzusehen. In der Finanzwelt haben wir es seit Einführung der Black-Scholes-Formel 1972 (unbemerkt) mit einem globalen und eben nicht mehr mit einem lokalen Realismus zu tun. Zu denken, man müsse nur alles über ein einzelne Aktie lokal in Erfahrung bringen, dann läge man schon irgendwie richtig, ist doch bestenfalls die Sprache der unbedarften Vermögensverwalter, die so immer noch ein paar in Objekten denkende Anleger finden. Tatsächlich verlangt eine Informationsgesellschaft nach einem Paradigmenwechsel: Nicht die Wertpapiere sind konkret, sondern die Informationen. Und als Zusatz davon abgeleitet, Wert und Risiko. Die Informationswissenschaft jedenfalls, gibt uns die Möglichkeit, so vorzugehen und so zu besseren Analysen zu kommen. Wer weiß denn schon, dass Portfolios gelegentlich ein deutlich größeres Risiko darstellen können als ein einzelnes Wertpapier (inverse Portfolios).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 15:58 Uhr
Joerg Gerhard
Joerg Gerhard (Jogi65) - 04.01.2013 15:58 Uhr

Ich glaube sie verwechseln Informationen mit Wissen...

... und Preis mit letztendlichem Wert. Ob der Paradigmenwechsel mit BS kam wage ich nicht zu beurteilen, aber wenn er kam dann nur in Bezug auf die gesteigerte Effizienz und hier nur insofern dass es eher noch schwieriger wurde die Marktreturns zu schlagen als vorher, was uns jaehrlich bewiesen wurde und wird, daraus also die Moeglichkeit fuer bessere Analysen abzuleiten bedarf einer gewissen Chuzpe und Ignoranz der Realitaet.
Informationen beinhalten halt immer auch den prevailing bias, ueber die unvorhersehbare Zukunft, und sind darueberhinaus auch reflexiv (s.Soros).
Ueber den linearen Rendite- und Risiokozusammenhang laesst sich mittlerweile ja trefflich streiten, ebenso wie ueber die Definition des letzteren Begriffs.
An den Paradigmen oder Grundregeln des Investierens gab es nie eine Aenderung und wird es auch nie eine geben, die Spielregeln fuer Spekulationen aendern sich allerdings taeglich.

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Joerg Gerhard
Joerg Gerhard (Jogi65) - 04.01.2013 13:44 Uhr

Wer Aktien verteufelt...

... hat die Grundzusammenhaenge des Kapitalismus nicht kapiert.
Wer Aktien oder Aktien- und andere Anlageklassenquoten aufgrund einer eigenen oder fremden mehr oder weniger elabrierten Prognose oder Kausalkette fuer die Zukunft empfiehlt oder umsetzt hat Kapitel 8 der Investorenbibel nicht kapiert und weiss nicht oder verdraengt dass er nichts ueber die Zukunft weiss.
Wer sein Kapital aktiv verwaltet oder verwalten laesst hat die EMH, die Zinseszinsrechnung und den Effekt von Kosten und Steuern auf selbige nicht kapiert.
Wer Aktien- und andere Anlageklassenquoten auf Basis von Alter oder Anlagebetrag festlegt der hat die Grundregel No1 der, eben auch persoenlichen, Bilanzierung nicht kapiert.
Zusammengenommen trifft dies dann wohl auf 99.9% der sogenannten Investoren und Marktberichterstatter zu. Wirkliches Wissen und Aufklaerung in diesen Sachverhalten gibt's fuer fast lau bei Buffet und Graham sowie in Teilen von Siegel und Swensen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 07:25 Uhr
Horst Günther

Wie ich sagte: dann man tau.

Schön, wenn Sie wissen wie's geht.

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Karl Dietrich Naumann

Das hätte er vor einem halben Jahr empfehlen sollen !

Jetzt , wo der Hype bald zu Ende ist, sucht er wohl Käufer für seine Gewinnmitnahme. Wenn die "Profis" klingeln ist es immer zur falschen Zeit und auch immer eigennützig !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 12:10 Uhr
Heinrich Kaminski

Empfehlung zu spät?

Lassen Sie sich nicht vom hohen DAX-Stand beeindrucken. Der DAX steigt so stark, weil a) Dividenden einberechnet werden und b) regelmäßig schlechte Werte (z.B. Metro) durch gute (z.B. Continental) ersetzt werden. Das verzerrt das Bild.

Trotzdem wäre ich jetzt auch vorsichtig bei Aktien, die schon gut gelaufen sind. Lieber Werte kaufen, die Aufholpotential haben, z.B. E.On.

Wenn die "Hype" immer wieder von kleineren Korrekturen unterbrochen wird, ist das normal. Das muss man als Aktionär aushalten können. Einen Totalcrash wie 2008 sehe ich momentan nicht, da die Politiker mit entsprechenden Maßnahmen dagegen steuern werden ("Geld drucken"...). In der Inflation sehe ich das größere Risiko.

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Horst E.  Degefeldt

Danke

wenn ich solche Jubel-"Empfehlungen" von "Experten" auf den Aktienmarkt lese weiss ich, dass es ein guter Zeitpunkt ist umzuschichten. Und zwar aus Aktien raus. Sicher ist nicht alles falsch, was da so an Allgemeinplätzen "gemeint" wird, aber so lange so viele "Experten" so unverschämt viel Geld damit "verdienen" Indices eben gerade nicht zu schlagen und so lange diese "Experten" uns mit ihren "Produkten" und intransparenten Kostenstrukturen so viel Gutes wollen werde ich dieser Branche nicht trauen.

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Wolfgang Körner

Die durch vorsätzlichen Betrug und masslose Gier

am Boden zappelnde Investmentbranche wittert erneut eine Chance, dubiose "Geschäfte" mit der nachwachsenden, d.h. erfahrungsfernen Generation einzufädeln. Es ist unglaublich, mit welchen unsauberen und hinterhältigen Tricks diese stets freundlich lächelnde, durch und durch verkommene Zunft versucht, immer wieder Gutgläubige für ihre Vorhaben zu gewinnen. Mein Rat: Meiden Sie Banken, deren Beraterpersonal sich durch zukunftsweisende Fähigkeiten zu erkennen gibt.

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Stefan Zhentan
Stefan Zhentan (comsen) - 04.01.2013 09:41 Uhr

die Zukunft läßt sich nicht vorhersagen.

diese Vermögensverwalter können nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Könnten sie es, wären sie so reich, daß sie es nicht nötig hätten, Ihre Dienstleistung anzupreisen. Bleibt die Frage, ob diese Verwalter wenigstens in der Lage sind, zuverlässig in der Mehrzahl (wenigstens 51% bis 55%) der Entscheidungen richtig zu liegen. Ich habe da meine Zweifel. Es wird also berichtet über Verwalter, die meinen, die Zukunft in einem superkomplexen System vorherzusagen, dessen Verlauf auch von Naturkatastrophen und Terroranschlägen bestimmt wird. Das trauen sich die Verwalter also zu mit einzukalkulieren. Na dann, Prost!

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Horst Günther

Man tau

Zu Aktien raten immer gerne die, deren Geschäft und Beruf es ist, mit Aktien Handel zu treiben.
Da diese sich zwangsläufig intensiv mit den Aktienmärkten beschäftigen, sind sie mit höherer Wahrscheinlichkeit dann die, die von den Verlusten anderer, weniger versierter Anleger profitieren.
Insofern ist deren Interesse, möglichst viele 'Dumme' ins Boot zu holen, entsprechend hoch.
Denen kann man dann die faulen Eier besser unterjubeln.

Kurz: handelt mit Euren Aktien wie Ihr mögt, aber fürderhin ohne mich. Einmal vera...lbert reicht.

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04.01.2013, 06:25 Uhr

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