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Technische Analyse M-Dax erfreut mit einer Bilderbuch-Hausse

Unter anderem liefern die Aktien von Gea, Hannover Rück und MTU wieder neue Kaufsignale. Für Anleger bietet sich im M-Dax eine Doppelstrategie an.

© REUTERS Vergrößern

Der M-Dax, der 50 mittelgroße deutsche Aktien aus den klassischen Geschäfts- und Wirtschaftsbereichen unterhalb des Dax zusammenfasst, befindet sich in einer technischen Bilderbuch-Hausse. Da die technische Gesamtlage eine Fortsetzung dieser Hausse andeutet, bietet sich neben einem direkten Index-Investment in den M-Dax noch eine Doppelstrategie an: Einerseits Anlagen in M-Dax-Titel mit intakten Aufwärtstrends, andererseits etwas spekulativere Investments in „Comeback-Stories“. Hierbei sollen zuerst ausgewählte M-Dax-Werte mit neuen Investment-Kaufsignalen und intakten Aufwärtsbewegungen herausgestellt werden. Dies trifft auf Gea, Hannover Rück und MTU zu.

Langfristige relative Stärke

Der M-Dax, ein Performance-Index, bei dem analog zum Dax anfallende Dividenden anteilig in Kursgewinne umgerechnet werden, startete, zurückgerechnet, Ende 1987 bei 1000 Indexpunkten. Abgesehen von einer kurzen Phase in den späten 1990er Jahren zum Höhepunkt der Hausse in den Technologie-, Medien- und Telekommunikationsaktien, weist der M-Dax eine grundlegend bessere Kursentwicklung und damit eine langfristige relative Stärke im Vergleich zum Dax auf. Diese ergibt sich im Wesentlichen aus der Zusammensetzung des Index. Als Konsequenz notiert der M-Dax bereits um 12700 Punkte, während der Dax erst bei 7820 Punkten angekommen ist.

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Durch den technischen Hausse-Zyklus, der seit März 2009 (Start bei 4120 Punkten) vorliegt, wurde der M-Dax sowohl 2011 als auch 2012 bis an die seit über fünf Jahren bestehende Widerstandszone von 11300 bis 11500 Punkten geführt. Getragen von der sehr guten technischen Gesamtverfassung der M-Dax-Schwergewichte, ist der Index zum Jahreswechsel 2012/2013 mit einem neuen Investment-Kaufsignal über diese Widerstandszone gesprungen, so dass sich die technische Bilderbuch-Hausse mit einem ersten technischen Etappenziel von 13200 Punkten fortsetzen sollte. Aufgrund dieser sehr guten technischen Gesamtverfassung im Vergleich zu den anderen deutschen Auswahlindizes wie etwa dem Dax sollte ein Basis-Investment in den M-Dax in keinem Portfolio fehlen. Dieses Index-Investment kann durch einen M-Dax-Aktienfonds, einen Exchange Traded Fund (ETF) auf den M-Dax oder ein M-Dax-Zertifikat realisiert werden.

Gea - ein technischer Zukauf

Der in vielen Feldern tätige Maschinenbau-Konzern Gea, welcher im M-Dax zurzeit mit einem Gewicht von 5,3 Prozent an Position 4 steht, ist aus der früheren Metallgesellschaft hervorgegangen. Die Metallgesellschaft war im September 1990 für Feldmühle Nobel in den Dax aufgestiegen. Jedoch musste die Aktie im November 1996 den Dax-Platz für die Deutsche Telekom räumen. Die Metallgesellschaft übernahm die „alte“, ebenfalls börsennotierte Gea, wobei es nach einer wechselvollen Unternehmensentwicklung zur Umbenennung in die „neue“ Gea kam.

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