11.06.2012 · Vor allem die Sparkassengruppen und mittelgroßen Geldinstitute belasten den spanischen Staat: Der Kapitalbedarf soll höher ein als der aktuelle Börsenwert.
Von Markus Frühauf, FrankfurtRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Verstaatlichung der spanischen Bankia war ein Fehler.
Bankia kam 2010 durch einen Zusammenschluss von sieben Cajas
(Sparkassen) zustande
und wurde 2011 an die Börse gebracht. Die aus der spanischen
Immobilienkrise entstandenen Probleme wurden natürlich weder durch
den Zusammenschluss der Cajas noch durch den Börsengang reduziert;
im Gegenteil wurde dabei das Gesamtrisiko immer größer. Im
Mai 2012
wurde die Bankia verstaatlicht. Das Risiko trug damit zwar der spanische
Staat, aber damit wurde nichts besser, nur Vieles komplizierter, und am
Ende steht nun der Hilferuf des spanischen Staats. Bei den gut
geführten spanischen privaten Großbanken Santander und Bilbao
Vizcaya lief und läuft alles sehr viel besser, nicht zuletzt auch
deshalb, weil sie bisher
sehr viel weniger unter Staatskuratel stehen.
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