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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Spanien Vor allem die mittelgroßen Banken leiden

 ·  Vor allem die Sparkassengruppen und mittelgroßen Geldinstitute belasten den spanischen Staat: Der Kapitalbedarf soll höher ein als der aktuelle Börsenwert.

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Hans Edelmann

Die Verstaatlichung der spanischen Bankia war ein Fehler.

Bankia kam 2010 durch einen Zusammenschluss von sieben Cajas (Sparkassen) zustande
und wurde 2011 an die Börse gebracht. Die aus der spanischen Immobilienkrise entstandenen Probleme wurden natürlich weder durch den Zusammenschluss der Cajas noch durch den Börsengang reduziert; im Gegenteil wurde dabei das Gesamtrisiko immer größer. Im Mai 2012
wurde die Bankia verstaatlicht. Das Risiko trug damit zwar der spanische Staat, aber damit wurde nichts besser, nur Vieles komplizierter, und am Ende steht nun der Hilferuf des spanischen Staats. Bei den gut geführten spanischen privaten Großbanken Santander und Bilbao Vizcaya lief und läuft alles sehr viel besser, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie bisher
sehr viel weniger unter Staatskuratel stehen.

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Jahrgang 1967, Redakteur in der Wirtschaft.

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