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Pharma Altana bestätigt den Aufwärtstrend

 ·  Mit einem Kursplus von deutlich mehr als vier Prozent reagiert die Altana-Aktie am Donnerstag auf gute Unternehmensnachrichten.

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Altana liefert wieder einmal gute Nachrichten. Das ist man mittlerweile schon gewohnt - und die werden ebenfalls wie gewohnt mit Kursgewinnen honoriert. Dieses System kann man auch umkehren und lässt den Schluss zu: wenn die Aktie eines Unternehmens langfristig so einen schönen Trend nach oben zeigt wie bei Altana, dann ist ein Top-Management in einem Wachstumsbereich aktiv.

Rein charttechnisch die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein einmal etablierter Trend anhält. Insbesondere dann, wenn er wie hier durch gute Unternehmensnachrichten unterfüttert wird. So erwartet der Pharma- und Chemiekonzern im Jahr 2002 nicht nur zweistelliges Wachstum bei Umsatz und Ertrag, sondern wird auch neue Stellen schaffen. Eine gute Aussage zu Zeiten, in denen andernorts nur von Sparmaßnamen und Stellenabbau geredet wird.

"Story" hat sich herumgesprochen

Auch die breite Mehrheit der Analysten ist von der Aktie überzeugt. Nicht weniger als 26 von insgesamt 38 von Bloomberg zitierten Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, neun stellen sie auf "neutral" und gerade einmal drei würden eher verkaufen. Skepsis, sofern überhaupt vorhanden, bezieht sich in der Regel nicht auf die Qualität des Unternehmens, sondern auf die Preiswürdigkeit. Denn längst hat sich bei Journalisten und Anlegern die "Story" herumgesprochen und zu einer entsprechenden Kursentwicklung geführt.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist deswegen mit 28 im Vergleich mit ähnlichen Unternehmen nicht mehr das günstigste, liegt jedoch immer noch unter dem langjährigen Schnitt von 34. Es ist schon ein Unterschied, ob man als Anleger einen Blick auf einen Wert legt, der hohe Wachstumsraten in der Vergangenheit bewiesen und immer wieder bestätigt hat, oder ob man reine Zukunft kauft. Altana dürfte beides bieten.

Pharmabereich brilliert

Den Hauptbeitrag zum Erfolg trägt der Pharmabereich bei, der in der Lage ist, mögliche Schwächen im Spezial-Chemiebereich zu überkompensieren. "Schwäche" bedeutet nicht etwa Verlust, sondern "nur" eine Ebit-Marge von 18 Prozent, während das Gesamtunternehmen eine Marge von 24 Prozent aufweist. Der Pharmabereich ist also attraktiver und dürfte auch die weitere Enwicklung bestimmen. Etablierte Medikamente wie Pantoprazole - die Umsatzerwartung für das Jahr 2002 liegt bei 1,5 Milliarden Euro - und etwa Roflumilast oder Protonix werden überzeugende Erträge generieren.

Vor diesem Hintergrund spricht etwa Andreas Schmidt von Merrill Lynch nicht nur eine Kaufempfehlung aus, sondern setzt auf Sicht von zwölf Monaten ein Kursziel von 67 Euro. Marcus Wieprecht von der A&A Actienbank errechnet einen fairen Wert von 70 Euro.

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