15.02.2013 · Anders als Apple hortet der Milliardär nur ungern Geld. Jetzt hat er beim Ketchup-Hersteller Heinz zugeschlagen - und hat längst nicht genug.
Von Roland Lindner, New YorkRichtlinien für Lesermeinungen
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Gehört zwar nicht direkt zum Thema,wie sieht es aber aus wenn einzelne zB Wohnungsgesellschaften
wie LEG,Köln oder Gafgah,Berlin zuschlagen und große
Wohnungsbestände aufkaufen unter gleichzeitiger Aufnahme von
billigen Krediten und dabei sich an den gesetzlich möglichen
kräftigen Erhöhungen der Mieten dann laben.
LEG Köln kam vor kurzem an die Börse mit Investoren von
Goldmann-Sachs und britischen Investoren.Privatanlegern wurden bei der
Emission nur mit einem Zuteilungs-Anteil von unter 1% bedacht.LEG konnte
bei der Emission dabei den Ausgabekurs der Aktie ,obwohl dreifach
überzeichnet,nicht steigern,weil die Verschuldung von LEG
Kölln so hoch ist,dass andere Investoren nicht weiter
zugriffen(nach Auskunft eines Bankers).LEG versucht den Schuldenabbau
nun über Mieterhöhungen in Köln,Düsseldorf von
durchschnittlich 2 bis 3 % jährlich abzubauen.
Insgesamt hat dieses Vorgehen zB für die Stadt Köln(die
jahrelang eine verfehlte Wohnungsbaupolitik betrieb u sogar
Förderungskredite zurückgab!)die Wirkung,dass das Niveau des
Mietspiegels kräftig steigt.Plötzlich steigen allen Mieten an
@Herrn Andreas Noreikat...danke für ihre Antwort.
Den Wohnungsgesellschaften wie Gafgah,LEG,Deutsche Wohnen etc.die nun
alle an die Börse gegangen sind,kommt es vor allem auch auf die
Wertsteigerungen per Aktienkurs an.
Der Aktienkurs(ca.Werte) stieg im Jahr 2012 für
Gafgah :+ 134 %
Deutsche Wohnen:+44 %
(im Vergleich:DAX +44 %)
LEG möchte vermutlich ähnliche Kurssteigerungen erreichen.
Andere neue Firmen in dieser Branche werden ebenfalls versuchen einen
Börsengang zu machen.
Was in der Presse mit 2-3% an Mietsteigerungen vor kurzem genannt
wurde,kann rasch bei 20 % alle 3 Jahre landen.Man will ja Mieter nicht
gleich zu Beginn beim Börsengang verschrecken.
Warum das Geschäft so lukrativ ist,liegt auch daran,dass deutsche
Mieter in der Regel brave und zuverlässige Mieterzahler sind.Darauf
legen bestimmte Großinvestoren viel Wert.
Bei Gafgah gab es mW in Dresden erhebliche Probleme im Zusammenhang mit
Mieten etc.
Diesen Fehler wollte mE LEG von vornherein vermeiden.
Letzten Endes wird die Zeit zeigen wie die Sache sich entwickelt.
Laben
Wenn das Immobiliengeschäft so lukrativ ist, stellt sich die
Fragen, warum die Erwerber größerer Wohnungsbestände
sich so schwer tun, Renditen zu erzielen ... oder gar (mit Hilfe der
Gläubigerbanken) umschulden müssen.
LEG: Erstens wären "Mieterhöhungen von 2 bis 3%"
Inflationsausgleich (der Landeshaushalt NRW wächst jedes Jahr um
3-4%); zweitens lag/liegt der Anstieg der Mieten in Deutschland in den
letzten Jahren bei <1% ... also weit unter der Inflation.
"verfehlte Wohnungsbaupolitik": Bitte, bitte nicht ! Als die
Eigenheimzulage zerschlagen wurde, geschah dies unter dem Freudentaumel
der Kommentatoren ... und die ImmobilienEIGENTÜMER haben vor
Schadenfreude erst einmal ein Glas Champagner aufgemacht.
Wo sind die Grenzen der von privater Machtkonzentration
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 17:19 UhrUnd wo sind die Grenzen staatlicher Machtkonzentration?
Wer schützt uns vor dem was gerade in Europa passiert?
Die Firma ist eine Art börsennotierter Aktienfond in AG-Form m.E.
Der einzige "Nachteil" ist das er/sie keine Dividenden
ausschüttet. Das bringt keine laufenden Erträge. (die
versteuert werden müßen).
Ein A-Ateilsschein kostet ca 150.000$,(Nennwert 5$) Es gibt seit einiger
Zeit auch kleinere B-Anteile die zZt ca 100$(Nennwert 0,00333$) kosten.
Da es nie Aktiensplitts gab (kosten Geld) ist die A-Aktie relativ teuer.
Kann mir einer erklären, welcher realwirtschaftlich fundierte Gewinn für die Allgemeinheit (Stakeholder von Ketchup-Heinz) herausspringt? Oder ist es schlicht ein Geschäft, das Spekulationsgewinne über realwirtschaftliches Gold "erdet" und gleichzeitig in einer Art Drainage der Realökonomie Mittel für weitere Finanzspekulationen "erwirtschaftet"?
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 17:23 UhrWodurch hat die Allgemeinheit einen Gewinn an einem Geschäft
zwischen Herrn Buffett und den Heinz Aktionären verdient (abgesehen von den dafür vorgesehenen Abgaben / Steuern)? So wie Sie mit dem Wort "Spekulation" umgehen, dürfte es nicht auf Buffett passen, "Heuschrecke" ist er definitiv keine.
Die bemitleidenswerten Stakeholder von Heinz bekommen Geld für ihre Anteile
Ob sich die armen Stakeholder von Bershire auch freuen ?
Mir kommt die Firma vor wie ein riesiger börsennotierter Aktienfond
der nichts ausschüttet.
Endlich kommt ein wenig Ketchup aufs Buffet. Passt wie eine 1.
der Grund liegt auf der Hand: Buffett erwartet eine massive Inflation in nahezu allen Währungen. Diese Inflation is gewollt, weil kein Staat seine Schulden sonst zurückzahlen kann. Geld wird weniger wert werden, also kauft man Werte oder harte Währungen wie den Singapurdollar. Buffet hat gerade eine Millarde Gewinn beim Spekulieren gegen den Yen verdient.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 10:47 UhrFALSCH: Sie verwechseln Warren Buffet mit SOROS...
Buffet spekuliert nicht gegen Währungen, er macht nur solide Geschäfte.
SOROS hat jedoch schon immer massiv gegen Währungen spekuliert, das
macht er seit Jahrzehnten.
Jeder kann mit seinem Geld machen was er will, doch mit so viel Geld könnte man auch wesentlich sinnvollere Dinge machen, als Ketchup zu kaufen.
Kauflaune mit Geldhunrige Partner.
Ausssage von Heinz Ketschup.Neben den Bargeldzahlung von Warren Buffett und 3G Capital konnten auch Wells Fargo und JP Morgan für die Fremdfinanzierung gewonnen werden.Naja,3G hatte im jahr 2010 bereits Burger King gekauft,von JP Morgan will man erst garnicht mit anfangen.
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