12.03.2010 · Eni senkt Produktionsziel - Investitionen steigen, Potash erhöht die Prognose, National Semi macht in Optimismus, LDK Solar hebt Prognose, Old Mutual will Sparten an die Börse bringen und verkaufen, Pfizer scheitert mit 2 klinischen Studien, Bericht - Lehman schon Wochen vor Zusammenbruch insolvent, Bayer Schering Pharma investiert in Asien, Obama stellt Plan für Exportwachstum vor, Deutschland: Grosshandelspreise im Februar plus 2,1 Prozent - Konsum nur wegen Abwrackprämie gestiegen, Lage in Griechenland nach Streikwelle normalisiert, Brasiliens BIP in 2009 erstmals seit 17 Jahren geschrumpft
Unternehmen
Eni senkt Produktionsziel - Investitionen steigen
Der italienische Öl- und Gaskonzern Eni hat sein Produktionsziel gesenkt. Bis 2013 soll der Ausstoß jährlich nun lediglich um mehr als 2,5 Prozent gesteigert werden, wie das Unternehmen am Freitag in Mailand mitteilte. In dem vorhergehenden Plan für die Jahre 2008 bis 2012 lag das Produktionsziel noch bei einem Zuwachs von 3,5 Prozent pro Jahr. Gleichzeitig will Eni aber mehr investieren. Die Investitionen sollen für die Jahre 2010 bis 2013 auf 52,8 Milliarden Euro erhöht werden. Zuvor hatte Eni nur 48,8 Milliarden Euro aufwenden wollen. Die Dividende soll von 2011 an mindestens auf dem Niveau der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(OECD) ermittelten Inflationsrate wachsen. Grundlage dafür sei ein Ölpreis von durchschnittlich 65 amerikanische Dollar pro Fass. Im vergangenen Jahr hatte sich der Gewinn von Eni wegen der Wirtschaftskrise und der gesunkenen Ölpreise fast halbiert. Die Dividende wurde daraufhin gekürzt. Der Verwaltungsrat stimmte in seiner Sitzung am Vortag einer Auszahlung von 1,00 Euro pro Aktie zu. (dpa-AFX)
Potash erhöht die Prognose
Der weltgrößte Düngemittelhersteller und K+S-Rivale Potash hat seine Prognose deutlich erhöht. Der kanadische Konzern teilte am Donnerstag mit, für das erste Quartal werde nun ein Gewinn je Aktie zwischen 1,30 und 1,50 amerikanischen Dollar erwartet statt bislang 0,70 bis 1,00 Dollar. Die Ankündigung ließ die Potash-Aktie im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent steigen. Das Unternehmen machte eine Erholung der Nachfrage für die Erhöhung verantwortlich. (Reuters)
National Semi macht in Optimismus
Der amerikanische Chiphersteller National Semiconductor Corp hat im dritten Geschäftsquartal bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen von Analysten übertroffen. Wie das in Santa Clara beheimatete Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Nettogewinn in dem am 28. Februar beendeten Quartal auf 53,2 Millionen Dollar von 21,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte auf 361,9 Millionen Dollar von 292,4 Millionen Dollar. Verkäufe an Industriekunden und erhöhte Unternehmensausgaben verbesserten die Margen. Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 375 und 390 Millionen Dollar und liegt damit ebenfalls über den Schätzungen von Experten. National-Semiconductor-Aktien notierten im nachbörslichen Handel 2,4 Prozent im Plus. (Reuters)
LDK Solar hebt Prognose
Solarwerte sollten am Freitag im Auge behalten werden. Händler verwiesen auf die erhöhte Prognose von LDK Solar, die die Stimmung für die deutschen Konkurrenten verbessern sollte. Das chinesische Solarunternehmen hat den Umsatzausblick für das vierte Quartal und 2010 angehoben. „Insbesondere Solarworld als engster deutscher Wettbewerber sollten hiervon profitieren“, kommentierte ein Börsianer. Die LDK-Aktie legte im nachbörslichen amerikanischen Handel fast 2,5 Prozent zu. (dpa-AFX)
Old Mutual will Sparten an die Börse bringen und verkaufen
Der britische Finanzdienstleister Old Mutual will Teile seiner amerikanische Vermögensverwaltungssparte an die Börse bringen. Zudem wollen sich die Londoner von ihrem Lebensversicherungsgeschäft in den Vereinigten Staaten trennen, wie die Old Mutual plc am Donnerstag mitteilte. Beide Maßnahmen sind Teil eines größeren Restrukturierungsplans, der auch den Ausstieg aus Märkten vorsieht, die das Ziel von 15 Prozent Eigenkapitalrendite nicht erreichen. Old Mutual ist nach eigenen Bekunden „geographisch zu weit verstreut und verfügt über zu viele Geschäftszweige“. Das Unternehmen unterhält Versicherungs-, Banken- und Vermögensverwaltungs-Geschäfte in 35 Ländern. Sollte die Restrukturierung erfolgreich verlaufen, könnte Old Mutual ihre massiven Schulden von 2,273 Milliarden Pfund um zwei Drittel reduzieren. 2009 war der operative Gewinn des Finanzdienstleisters auf 1,17 (1,14) Milliarden Pfund gestiegen. An seiner amerikanische Vermögensverwaltungssparte wolle der Konzern auch nach dem Börsengang mehrheitlich beteiligt bleiben, sagte CEO Julian Roberts. Das Listing solle in den kommenden drei Jahren stattfinden. (Dow Jones Newswires)
Pfizer scheitert mit klinischen Studien zu zwei Krebsmitteln
Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer hat in zwei klinischen Studien nicht die erhofften Erfolge zweier Krebsmittel nachweisen können. Die Studie der klinischen Phase III zur Behandlung einer bestimmten Form von Lungenkrebs als Zweit- und Drittlinientherapie mit „Figitumumab“ sei beendet worden, teilte der New Yorker Konzern in der Nacht zum Freitag mit. Das Mittel werde aber weiterhin daraufhin untersucht, ob es zur Bekämpfung von Prostata-, Brust- und anderem Lungenkrebs geeignet ist. Auch mit dem Medikament „Sutent“ meldete die Pfizer Inc Misserfolge. Zwei Studien der Phase III hätten bei Brustkrebs nicht zu den erwünschten Zielen geführt. Sutent ist bereits gegen Nierenkrebs und einer bestimmten Form von Tumoren im Magen-Darm-Trakt zugelassen. Pfizer steht vor dem Auslaufen zahlreicher Patente von erfolgreichen Medikamenten und benötigt dringend neue Mittel, um die Umsatzverluste aufzufangen. (Dow Jones Newswires)
Bericht - Lehman war bereits Wochen vor Zusammenbruch insolvent
Die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers war einem Prüfbericht zufolge bereits Wochen vor ihrem Kollaps im September 2008 zahlungsunfähig. Das Geldhaus habe zudem Buchungstricks angewendet, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten 2200 Seiten starkem Bericht eines gerichtlich bestellten Prüfers. So sei mit einem Trick der Eindruck erweckt worden, dass Lehman seinen Verschuldungsgrad im Jahr 2008 verringerte. Tatsächlich sei dies jedoch nicht der Fall gewesen, was zum Zusammenbruch der Bank beigetragen habe. Dennoch wirft der Prüfer Anton Valukas von der Anwaltskanzlei Jenner & Block dem Management der Bank kein umfassendes Fehlverhalten vor. Zwar könne man einige Entscheidungen des Managements rückblickend infrage stellen und die Methoden zur Bewertung der Vermögenswerte seien möglicherweise unzulänglich gewesen, heißt es in dem Bericht. Die Verantwortlichen seien jedoch größtenteils nicht haftbar für den Zusammenbruch der Bank. Lehman war unter einem Schuldenberg von mehr als 600 Milliarden Dollar kollabiert. Der Zusammenbruch war die größte Unternehmenspleite in der Geschichte der Vereinigten Staaten und gilt als einer der Auslöser für die schwerste Rezession in der Nachkriegszeit. Valukas war bereits im Januar vergangenen Jahres von einem Gericht als Prüfer in dem Fall bestellt worden. Er sollte nach Hinweisen auf Betrug, Unredlichkeit und Fehlverhalten suchen. Der Bericht war im Februar fertiggestellt worden und wurde am Donnerstag vom zuständigen Insolvenzrichter freigegeben. (Reuters)
Bayer Schering Pharma investiert in Asien
Bayer Schering Pharma will in Asien langfristig stärker als der Markt wachsen. Dazu will die Pharma-Tochter der Leverkusener Bayer AG in der Region kräftig investieren und Mitarbeiter einstellen. Das Vertriebsteam in Indien solle verdoppelt und die Belegschaft in Vietnam verdreifacht werden, sagte der Leiter des Asien-Pazifik-Geschäftes, Alok Kanti, am Freitag auf einer Pressekonferenz in Singapur. Die Bayer Schering Pharma AG generiere derzeit nur einen geringen Teil ihres Umsatzes in Indien, sagte Kanti weiter. Der Konzern prüfte aktuell eine bestimmte Akquisition in dem Land. Einzelheiten nannte Kanti aber nicht, sondern fügte allgemein hinzu, dass unorganische Wachstumsmöglichkeiten in dem Markt weiter „begrenzt“ seien. In Vietnam will Bayer Schering ihre Umsätze bis 2015 versechsfachen und die Belegschaft verdreifachen. Zudem wollen die Deutschen bis 2013 unter die drei größten Pharmakonzerne in Südkorea aufrücken und zwei Jahre später auch unter den Top 10 in Indien sein. In Südkorea sollen 20 Prozent mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Die Produktentwicklung in Asien soll darüber hinaus mit der in den Vereinigten Staaten und Europa synchronisiert werden, sagte der für die Region Asien-Pazifik zuständige Geschäftsführer der Sparte Global Medical Affairs, Richard Nieman. Dies würde bedeuten, das Produkte zeitgleich in Asien und den traditionellen Märkten des Konzerns eingeführt werden. Die Umsätze des Unternehmens in Asien-Pazifik ohne Japan legten im vergangenen Jahr 13 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro zu. Der Konzern erzielt 10 Prozent seiner Einnahmen in der Region. Wachstumstreiber waren Produkte wie die Verhütungspille „Yaz“, das Krebsmittel „Nexovar“ und der Thrombozytenhemmer „AspirinCardio“. (Dow Jones Newswires)
Wirtschaftsnachrichten
Obama stellt Plan für Exportwachstum vor
Der amerikanische Präsident Barack Obama dringt auf die konsequente Umsetzung von Handelsabkommen, um die amerikanischen Ausfuhren massiv zu steigern. Dazu will er eine Arbeitsgruppe zur Exportförderung gründen und die Ausfuhren mittelständischer Unternehmen mit Krediten im Umfang von zwei Milliarden Dollar fördern. „Wir müssen unsere Wirtschaft künftig auf einer neuen, stärkeren und ausgeglicheneren Basis wieder aufbauen“, sagte Obama am Donnerstag auf der Jahreskonferenz der staatlichen Export-Import Bank in Washington. Das werde den Wohlstand des amerikanischen Volkes erhöhen und die internationale Führung des Landes unterstützen. Nicht nur im eigenen Land will der Präsident Veränderungen, um die Exporte anzukurbeln. Erneut griff er die Währungspolitik Chinas an. Vom Schwellenland forderte Obama einen marktorientierten Yuan-Kurs. Wenn sich China in diese Richtung bewege, wäre das ein wesentlicher Beitrag zum globalen Handelsausgleich. Für sein bereits im Januar vorgestelltes Ziel, die Verdoppelung der Ausfuhren binnen fünf Jahren, müssten diese jedes Jahr um 15 Prozent wachsen. Experten halten das für ein ehrgeiziges, aber erreichbares Ziel. Bei den Handelsabkommen dürften die Vereinigten Staaten nicht länger an der Seitenlinie stehen, während andere Staaten handelten, mahnte Obama. Um die Exporte zu unterstützten, werden Experten aus dem Finanz-, Außen-, Handels- und Landwirtschaftsministerium in einer Arbeitsgruppe zusammengezogen werden, die ab April tagen soll. An die Spitze des bereits bestehenden Exportrats berief Obama zwei Top-Manager aus der Industrie, den Boeing-Vorstandsvorsitzenden Jim McNerney und die Xerox-Chefin Ursula Burns. Das 1973 gegründete Gremium dient als Bindeglied zwischen dem Privatsektor und der Regierung. Fallende Importe drückten das Außenhandelsdefizit der Vereinigten Staaten im Januar derweil nach unten. Die Differenz zwischen Exporten und Importen sank auf gut 37 Milliarden Dollar, wie das amerikanische Handelsministerium mitteilte. Im Dezember betrug das Defizit knapp 40 Milliarden Dollar. Das amerikanische Handelsbilanzdefizit wird an den Märkten mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Weil die Vereinigten Staaten mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung mit entsprechenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft. (Reuters)
Deutschland: Grosshandelspreise im Februar plus 2,1 Prozent
Die Teuerung im deutschen Großhandel hat sich im Februar auf Jahressicht weiter beschleunigt. Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im Februar 2010 um 2,1 Prozent über dem Vorjahresstand, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im Januar hatte die Jahresänderungsrate plus 1,9 Prozent und im Dezember plus 0,2 Prozent betragen, nachdem sie zuvor mehrere Monate im Minusbereich gelegen hatte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Großhandelspreise im Februar um 0,1 Prozent, nachdem sie im Januar um 1,3 Prozent geklettert waren. Kräftige Preisaufschläge im Vergleich zum Vorjahr waren den Statistikern zufolge insbesondere im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen zu verzeichnen: Die gehandelten Güter verteuerten sich gegenüber Februar 2009 um 13,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise hier dagegen um 1,1 Prozent. Im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug fielen die Preise auf Jahressicht um 6,3 Prozent, zogen aber im Monatsvergleich um 0,8 Prozent an. In der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor waren im Februar auf Großhandelsebene Getreide, Saatgut und Futtermittel um 9,3 Prozent, Obst, Gemüse und Kartoffeln um 2,0 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln saisonbedingt um 5,1 Prozent. Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette waren um 2,3 Prozent teurer als im Vorjahr, aber um 1,9 Prozent günstiger als im Vormonat. (Destatis)
Deutscher Konsum nur wegen Abwrackprämie gestiegen
Der private Konsum in Deutschland ist im vergangenen Jahr nur wegen der „Abwrackprämie“ gestiegen. Die durch die Umweltprämie geförderten Käufe von Kraftfahrzeugen hätten 2009 einen wesentlichen Beitrag zur Binnennachfrage in Deutschland geleistet, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Die privaten Haushalte gaben rund 73 Milliarden Euro für den Kauf von neuen oder gebrauchten Kraftfahrzeugen aus. Das waren 20,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die privaten Konsumausgaben insgesamt nahmen nach Angaben der Statistikbehörde 2009 leicht um 0,4 Prozent zu. Ohne die Käufe von Kraftfahrzeugen wäre der private Konsum dagegen rechnerisch um 0,5 Prozent zurückgegangen. (Destatis)
Lage in Griechenland nach Streikwelle normalisiert
Einen Tag nach der Streikwelle in Griechenland hat sich die Lage im Land völlig normalisiert. Bereits um Mitternacht beendeten die Fluglotsen ihren Streik und alle Flüge fanden statt. Auch die Staatsbediensteten und die Fahrer der Busse und Bahnen gingen wieder zur Arbeit. Einzige Folge des Streiks: Am Freitag gab es keine Zeitungen, weil die Journalisten gestreikt hatten. Auch die Fähren und die Bahnen fuhren wieder normal, berichteten griechische Medien. Weitere Streiks dieses Umfangs waren zunächst nicht vorgesehen. Im Kampf gegen die Sparpläne der Regierung zur Überwindung der Schuldenkrise waren nach Schätzungen der Gewerkschaften am Donnerstag rund 50 000 Menschen auf die Straße gegangen. Vereinzelt kam es in Athen und der Hafenstadt Thessaloniki zu Ausschreitungen. Neun Randalierer wurden festgenommen, 13 Polizisten und ein Demonstrant wurden leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Ministerpräsident Papandreou äußerte Verständnis für den Unmut der Bürger. Er betonte jedoch, es gebe nun einmal „kein Geld“. Das harte Sparprogramm seiner Regierung sieht unter anderem einen Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst und Gehaltskürzungen für Beamte vor. Die Mehrwertsteuer wurde um zwei Prozentpunkte erhöht. Indirekte Steuern auf Tabak, Spirituosen und Treibstoffe wurden gleich zweimal innerhalb weniger Wochen um rund 20 Prozent erhöht. Griechenland drücken Schulden von fast 300 Milliarden Euro. Die EU-Kommission hat die griechischen Staatsfinanzen unter ständige Aufsicht gestellt. (dpa)
Brasiliens BIP in 2009 erstmals seit 17 Jahren geschrumpft
Trotz eines Aufschwungs zum Jahresende ist die Wirtschaftsleistung in Brasilien 2009 erstmals seit 17 Jahren gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südamerikanischen Landes schrumpfte im vorigen Jahr um 0,2 Prozent, wie das brasilianische Amt für Geografie und Statistik (IGBE) am Donnerstag mitteilte. 2008 lag das BIP-Wachstum noch bei 5,1 Prozent. Finanzminister Guido Mantega sprach dennoch von einem vernünftigen Ergebnis. Die meisten Länder hätten aufgrund der heftigsten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren viel stärkere Rückgänge hinnehmen müssen. Für 2010 erwarte er ein Wachstum von 5,7 Prozent. In den letzten drei Monaten 2009 stieg BIP wieder um 2,0 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal. Brasilien ist weltweit die zehntgrößte Volkswirtschaft. (dpa-AFX)
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.848,03 | +1,42% |
| FAZ-INDEX | 1.526,72 | +1,43% |
| TecDAX | 778,36 | +0,73% |
| MDAX | 10.441,40 | +1,41% |
| SDAX | 5.048,27 | +1,17% |
| REX | 422,26 | −0,26% |
| Eurostoxx 50 | 2.520,31 | +1,24% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 81,56 | +1,37% |
| Dow Jones | 12.949,90 | +0,35% |
| Nasdaq 100 | 2.584,24 | −0,31% |
| S&P500 | 1.361,23 | +0,23% |
| Nikkei225 | 9.384,17 | +1,58% |
| EUR/USD | 1,3138 | +0,07% |
| Rohöl Brent Crude | 119,95 $ | −0,08% |
| Gold | 1.723,00 $ | +0,58% |
| Bund Future | 138,50 € | −0,16% |