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Maschinenbau Starker Kursauftrieb bei Safran

 ·  Das französische Unternehmen Safran hat nichts mit dem gleichnamigen Gewürz zu tun. Es entwickelt unter anderem Flugzeug-, Hubschrauber- und Raketentriebwerke und profitiert von der starken Nachfrage nach energieeffizienten Aggregaten.

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Safran macht zwar den Kuchen gelb. Das hat jedoch wenig damit zu tun, dass die Aktie des französischen Unternehmen diesen Namens in einem mittelfristigen Aufwärtstrend in etwas mehr als zwei Jahren Kursgewinne von 340 Prozent verzeichnete.

Die Aktien erreichten am Donnerstag im bestehenden Trend Kurse von bis zu 29,94 Euro und lagen damit auf dem höchsten Stand seit November des Jahres 2000. Das Unternehmen ist überwiegend im Luftfahrtbereich tätig. Seine Marktkapitalsierung liegt bei 417 Millionen Aktien, von welchen 30 Prozent beim französischen Staat liegen, bei 12,2 Milliarden Euro.

Überwiegend im Luftfahrtbereich tätig

Safran entwickelt, produziert und wartet unter anderem Flugzeug-, Hubschrauber- und Raketentriebwerke, Abschussanlagen und Landesysteme sowie Navigations-, optische und Sicherheitssysteme - einschließlich der Möglichkeiten, Kunden sicher kommunizieren zu lassen.

Das Unternehmen konnte in den vergangenen Jahren sowohl Erlöse als auch die Gewinne im Trend deutlich steigern und schüttet robuste Dividenden aus. Mit Kurs-Gewinnverhältnissen von 16,5 und 13 auf Basis der Gewinnschätzungen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr sind die Aktien des Unternehmens trotz der jüngsten Kursgewinne noch vernünftig bewertet.

Das Unternehmen profitiert unter anderem von den hohen Energie- und Rohstoffkosten. Sie bringen immer mehr Fluglinien dazu, Energie effiziente Triebwerke und Turbinen in ihren Flugzeugen zu verwenden. Diese Tatsache führte zusammen mit den damit verbundenen Dienstleistungen dazu, dass Safran seine Erlöse im ersten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 10,5 Prozent auf 2,681 Milliarden Euro steigern konnte.

Mit einem Umsatzzuwachs von 12,3 Prozent lag das Geschäft mit Antriebseinheiten im zivilen Fluggeschäft im angestrebten Wachstumskorridor von zehn bis 15 Prozent. Die Erlöse mit Dienstleistungen in der Triebwerkssparte konnten insgesamt um 17 Prozent gesteigert werden. In der gesamten Triebwerkssparte konnten die Erlöse um 8,5 Prozent auf 1,423 Milliarden Euro gesteigert werden. Ihr Anteil am Gesamtumsatz lag im ersten Quartal bei 53 Prozent.

Weiteres Wachstum erwartet

Das Geschäft mit Ausrüstungsteilen im Luftfahrtgeschäft konnte um 15,2 Prozent auf 729 Millionen Euro gesteigert werden. Knapp zehn Prozent des Zuwachses gingen auf organisches Wachstum zurück. Die Verteidigungssparte verbuchte ein Umsatzwachstum von 19,2 Prozent auf 292 Millionen Euro, 15,1 Prozent war das organische Wachstum. In der Sicherheitssparte konnten die Erlöse im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 4,5 Prozent auf 233 Millionen erhöht werden. Weiteres Wachstum ist unter anderem aufgrund der laufenden Übernahme von L-1 Identity Solutions absehbar.

Safran ist weltweit tätig. Das Unternehmen beschäftigte Ende des Jahres 2010 rund 54.000 Personen und erzielte einen Jahresumsatz von 10,76 Milliarden Euro. Im laufenden und kommenden Jahr rechnet der Markt mit Umsatzzuwächsen von jeweils zehn Prozent auf 11,84 beziehungsweise auf 12,99 Milliarden Euro. Sie sollen unter anderem von der starken Nachfrage nach verbrauchsarmen Antrieben, aber auch von der Erstausrüstung neu auf den Markt kommender Flugzeuge profitieren.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors wieder.

Quelle: @cri
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