Der Dax ist am Dienstag weiter gestiegen und der viel beachteten 7000-Punkte-Marke ein Stück näher gekommen. Von Marktexperten hieß es, die anhaltende Hoffnung auf liquiditätsfördernde Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) stütze den Aufwärtstrend. Der Leitindex beendete den Handelstag mit einem Zuwachs von 0,71 Prozent bei 6.967,95 Punkten - enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland und Italien hatten nur kurzzeitig gebremst. Damit knüpfte das Barometer an die knapp fünf Prozent Plus der vorangegangenen beiden Handelstage an. Der M-Dax rückte um 0,37 Prozent auf 11.167,50 Punkte vor, und dem Tec-Dax gelang mit plus 0,07 Prozent auf 796,37 Punkte gerade noch so der Sprung in die Gewinnzone. Der breit gefasste F.A.Z.-Index stieg um 0,64 Prozent auf 1506,04 Punkte.
„Nachdem der deutsche Aktienmarkt in den vergangenen Tagen einen förmlichen Draghi-Sprint vollzogen hat, hellt sich die Gesamtmarktlage nun stark auf“, sagte Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. Investoren schöpften Hoffnung, dass das Wirtschaftswachstum schon sehr bald wieder Fahrt aufnehmen werde. Marktteilnehmer sehen nach der jüngsten Rally allerdings auch zunehmend die Gefahr von Gewinnmitnahmen.
Stahlwerte werden teurer
Die Berichtssaison setzte sich im Dax mit Zahlen von Munich Re
Stahlwerte legten zu, weil sich laut Händlern nun eine Bodenbildung bei den Stahlpreisen abzuzeichnen scheint. Zudem seien Stahlaktien dem Gesamtmarkt in jüngster Zeit hinterher gelaufen, hieß es. Die Papiere von ThyssenKrupp
Pfeiffer Vacuum bringt schwache Zahlen
Ferner gewannen im MDax die Titel des Roboterbauers Kuka
Der EuroStoxx 50
Der Eurokurs legt zu
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,11 Prozent am Vortag auf 1,12 Prozent. Der Rentenindex Rex