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Kleinanleger bei Facebook im Nachteil Amerikanische Politiker wollen Börsengänge umkrempeln

 ·  Politiker aus de Vereinigten Staaten wollen das Prozedere bei Börsengängen überdenken. Vor allem Kleinanleger sollen besser gestellt werden, die teils hohe Verluste mit den Facebook-Aktien erlitten haben.

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 21.06.2012 19:42 Uhr

Facebook

Facebook war, ist und bleibt Müll. Dass die Aktien abstürzen war klar, lange bevor überhaupt der Handel begann.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 21.06.2012 19:02 Uhr

Statt der Regulatoren sollte besser die Staatsanwaltschaft tätig werden, denn m.E. besteht hier ...

...- wie übrigens bei den ABS Immobilienkrise auch - der Verdacht auf institutionalisierten Betrug. Wenn man die Hütchenspieler in den Fußgängerzonen beobachtet, kann man feststellen, dass oft ein Freund des Hütchenspieler-Ganoven inkognito mitspielt und sehr oft gewinnt. Damit sollen arglose Spieler angelockt werden, die durch die vielen Gewinne ihre eigenen Chancen viel zu gut einschätzen. Es ist klar, dass sie dann nur noch verlieren. Ähnlich war es auch bei der Facebook-Aktie. Eine sehr bekannte - und Gott nahestehende - Investmentbank hat in einem OTC-Geschäft einige Monate vor dem Börsengang Anteile von Facebook zu einem Preis gekauft, der hochgerechnet, eben diese sagenhafte 100 Mrd. Firmenwert ergab. Üblicherweise werden solche Geschäfte ja im Stillen abgewickelt, aber in diesem Fall wurde kräftig die Werbetrommel geschlagen und die Preisdaten veröffentlicht. Selbstverständlich ohne Hintergedanken. Die Ähnlichkeit mit dem Vorgehen der Hütchenspieler ist natürlich rein zufällig.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 21.06.2012 18:10 Uhr

Unfug

Allmählich wird dieses selektive Aushebeln der Marktwirtschaft lächerlich.
Die Kleinanleger hatten genau die gleichen Informationen wie die Banken. Die Banken haben diese nur genauer analysiert, und die Ergebnisse ihrer Analyse bestimmten Kunden zur Verfügung gestellt. Der Emissionskurs der Aktie war bekannt. Wer der Meinung war, dass sie überbewertet war, sollte sie halt nicht kaufen. Außerdem: wenn die Aktie um 25% gestiegen wäre, hätte dann jemand den Gewinn zurückgegeben?
Der Kapitalmarkt ist kein Ponyhof, meine Lieben.
Übrigens, eine ähnliche Unsitte ist bei Banken zu verzeichnen. Man könnte mit griechischen Anleihen ausfallen? Oh, da muss ganz schnell der deutsche Steuerzahler einspringen, sonst schwindet das Vertrauen des Kapitalmarkts. Aber die hohen Zinsen als Risiko(!)prämie behält man dann trotzdem lieber.

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Christian Heiligmann

Wer Facebook-Aktien gekauft hat, ist selbst schuld

Es war ausreichend bekannt, dass bei einem Kurs von nur 28 EUR ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 100 oder ein Umsatz-Multiple von 25 vorgelegen hätte und dass das im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen viel, viel zu hoch sein würde. Und dass das Geschäftsmodell schon heute mit einer Menge von Problemen zu kämpfen hat, die totale Abhängigkeit von Werbung und die fehlende Mobil-Strategie seien exemplarisch angeführt.

Dass jetzt wieder die Regulatoren aktiv werden, ist reiner Populismus, weil sich das Thema aufgrund der hohen Aufmerksamkeit einfach anbietet.

Die Fakten, die da angeblich selektiv unmittelbar vorher verteilt wurden, waren nur ein Tropfen auf den heiißen Stein - selbst die Institutionellen haben sich daran ja nicht wirklich gestört. Oder glaubt jemand, dass Privatinvestoren den Kurs da wirklich bewegt hätten (mit Ausnahme der Verkäufe durch die Facebook-Mitarbeiter, die eine Menge Aktien im Bestand hatten...)?

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