Home
http://www.faz.net/-gv7-753xr
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Investoren Wende nach fünf Jahren Finanzkrise

 ·  Investoren verlassen den Krisenmodus und bereiten sich auf Umschichtungen von Anleihen in Aktien vor.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (7)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
R. Pflanz
R. Pflanz (pfrei) - 17.12.2012 18:51 Uhr

Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich.

Nach 25 Jahren exponentiellen Preisanstiegs bei Aktien, unterbrochen durch mehr oder minder starke Einbrüche, wird gezockt wie zuvor auch. Das Spiel war auch nie ernsthaft unterbrochen. Insofern ist keine Änderung zu erkennen. Man wettet einfach auf weitere 25 Jahre. Mathematisch ist das Spiel jedoch nicht zu gewinnen. Ein Totalzusammenbruch, von dem wir 2008 noch soweit entfernt waren, wie der Mond von der Erde, muss und wird kommen. Was vor 30-40 Jahren noch eher regionalen Charakter getragen hat, schlägt dann eben global zu.
Ich freue mich immer über den Begriff "Fundamentaldaten der Wirtschaft" und "wie gut die doch eigentlich aussehen". Wenn ich mir die Fundamentaldaten der Wirtschaft anschaue, wird mir Angst und Bange. Dabei schaue ich gern auch auf all die zeitlich verschobenen Probleme (Rohstoffe, Umwelt, geistige Degenerierung durch TV, PC und Co. etc) und sehe große schwarze Wolken am nicht mehr fernen Horizont.

Auf in die nächste Runde! Einmal geht´s noch!

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 12:38 Uhr
Joerg Gerhard
Joerg Gerhard (Jogi65) - 18.12.2012 12:38 Uhr

Wer Ben Graham und die EMH gelesen und verstanden hat

brauch keine Prognosen mehr zum Investieren, einzig den Glauben dass der Kapitalismus nicht aufhoeren wird zu existieren und die daraus folgende Erkenntnis dass die Summe der Unternehmen langfristig eine positive reale Rendite erwirtschaften muss.
Das Bogle Modell kann ihnen hierfuer schoen den zu erwartenden forward return und seine beiden Bestandteile aufzeigen.
Langfristig sind die Unternehmensgewinne genauso stark gestiegen wie die Aktienkurse und beide lagen weit unter dem GDP Wachstum da die Ueberlebenden immer noch die Sterbenden ausgleichen muessen und sie selber sogar auch noch einen Grossteil des reinvestierten Geldes vernichteten.
BTW: der Dow ist nicht der richtige Index, der richtige Index S&P500 ist nicht die Marktkapitaliserung und weder S&P noch Marktkaptalisierung spiegeln die Gesamtrendite der Aktienanlage wieder.

Empfehlen
R. Pflanz
R. Pflanz (pfrei) - 18.12.2012 09:25 Uhr

Daher legen Sie auch kein Geld an?

Tatsächlich kann auch ich nicht in die Zukunft schauen, was auch besser so ist. Allerdings ist auch Herrn Bogle diese Fähigkeit nicht gegeben. Zum indexbasierten Investment fällt mir folgendes ein:
1.) Langfristbetrachtungen Index versus Realwirtschaft zeigen auf, dass Wachstumsraten der Indizes nicht das Wirtschaftswachstum abbilden (Dow Jones USA seit 1920 ca. Verneunzigfachung - BIP USA etwa Verfünffachung seit 1920) - für andere nicht ganz so lang laufende Indizes ebenfalls abzubilden
2.) Indexwertsteigerungen bis zum Knickpunkt läuft parallel zur Steigerung der Gesamtverschuldung
3.) Überhöhung selbstverstärkende Effekte in Indizes durch (aus meiner Sicht unzulässige) Einbeziehung von Finanztiteln (Banken, Versicherungen, Börsen)
Ein gutes Investment fragt meines Erachtens nicht nach Steigerung des Wertes eines Unternehmensanteils sondern nach kontinuierlich guten Gewinnen und deren Ausschüttung.
Am Rande: ohne Prognose kein Investment. Sie legen also kein Geld an?

Empfehlen
Joerg Gerhard
Joerg Gerhard (Jogi65) - 17.12.2012 19:11 Uhr

Ich halte nichts von Prognosen

...inkl. der Ihrigen. Haben sie sich schonmal gefragt was fuer den unwahrscheinlichen Fall dass auch sie nicht in die Zukunft schauen koennen stattdessen passieren koennte?
Ansonsten ist das kein Spiel und mit der Mathematik liegen sie weit daneben, wie weit lassen sie sich am besten von John Bogle vorrechnen.

Empfehlen
Michael Meier
Michael Meier (never1) - 17.12.2012 16:55 Uhr

ALles wird gut....

... und die AUtorin Fr. Schulz ist gehebelt investiert in Finanzprodukte, die ihrer Prognose entsprechen?

Empfehlen
Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 17.12.2012 16:21 Uhr

Seit März 2009 hat sich der DAX mehr als verdoppelt . Prompt fällt Blitzmerkern die Wende auf ...

... und Investoren bereiten unter lautem Getöse eine "Umschichtung in Aktien vor".
Unbeantwortet bleibt bei der preistreibenden Komödie, wie überhaupt "in Aktien umgeschichtet" wird :
Schließlich liegen Aktien ja nicht herrenlos auf der Streuobstwiese, sondern bei (Vor-)Inhabern. Es gibt daher kein "Umschichten in Aktien" ohne dass nicht zugleich ein "Umschichten aus Aktien heraus" stattfindet.
Dass dabei die Preise steigen müssen ... ist reine Glaubenssache.
P.S.
Nichts wäre für Bewertungstreiber schlimmer als ein reales Krisenende. Vorbei wären die Zeiten faktisch zinsfreier Re-Finanzierung.

Empfehlen
Mathias Trinks

Alles gut ?

Was soll denn das für eine Normalisierung sein, wenn Investoren in die Peripherie zurückkehren, weil sie Anleihenaufkäufe der EZB erwarten ? Die überbezahlten Analysten und Volkswirte haben Jahre lang nicht das geringste davon gemerkt, welche Krisen unter ihren Augen heranwachsen.
Eine Normalisierung wird vorliegen, wenn die Peripherie ohne Transfermilliarden einen selbst tragenden Aufschwung zu Stande bringt und die Arbeitslosigkeit zurück geht. Es steht zu befürchten, dass wir in dieser Frage keinen Schritt weiter sind als vor einem Jahr.
Der Aktionismus und die gigantischen Verpflichtungen der sogenannten EURO-Retter ist doch nichts als weiße Salbe, mit der ein Hirntoter zugeschmiert wird.

Empfehlen
Weitersagen

Wirtschaftskorrespondentin in London.

Jüngste Beiträge

Aktienmärkte
Name Wert Änderung
  FAZ-INDEX --  --
  DAX --  --
  Dow Jones --  --
  Nikkei225 --  --
  Hang Seng --  --
  FAZ-Euro-Index --  --
  Eurostoxx 50 --  --
  S&P500 --  --
  Nasdaq 100 --  --
  M-Dax --  --
  Tec-Dax --  --
  SDAX --  --
  Dax Future --  --
Wertpapiersuche