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Im Fokus der Börse Die Aktien des Tages

Auch am Dienstag bewegen Geschäftszahlen den Aktienmarkt. Nicht immer stießen sie bei Börsianern auf positive Resonanz. Das gilt sowohl für die Deutsche Bank, als auch die Software AG.

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Übertrifft wieder einmal die Erwartungen
© Deutsche Bank Vergrößern

Übertrifft wieder einmal die Erwartungen

Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal den Nettogewinn um 48 Prozent auf 1,76 Milliarden Euro gesteigert. Damit hat Deutschlands größte Bank die Erwartungen der Analysten übertroffen, die laut einer Bloomberg-Umfrage lediglich mit einer Steigerung auf 1,33 Milliarden Euro gerechnet hatten. Ein Jahr zuvor lag der Gewinn bei 1,19 Milliarden Euro. Entscheidend zum Ergebnis im ersten Quartal habe das Investmentbankengeschäft beigetragen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann.Die Netto-Erlöse beliefen sich in den ersten drei Monaten auf 9 Milliarden Euro, eine Steigerung von 24 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Mit einem Vorsteuerergebnis von 2,8 Milliarden Euro übertraf das Finanzinstitut die Analystenschätzungen von 1,96 Milliarden Euro deutlich. Angeschoben wurde der Gewinn vor Steuern vom Handel mit Anleihen und Aktien. Es war das zweitbeste Vorsteuerergebnis in der Geschichte der Deutschen Bank. „Die Deutsche Bank hat eine sehr starke Position im Bereich festverzinslicher Papiere. Die amerikanischen Konkurrenten haben bereits gezeigt, wie gut der Anleihehandel läuft”, erklärte Lutz Roehmeyer, Fondsmanager bei Landesbank Berlin Investment. „Es wäre eine Enttäuschung gewesen, wenn die Deutsche Bank nach den Vorgaben der Konkurrenz nicht die Erwartungen übertroffen hätte.”Das wirtschaftliche Umfeld habe sich im ersten Quartal 2010 klar verbessert, es blieben jedoch noch gewisse Anfälligkeiten, erklärte Ackermann.