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Gerüchte über Einigung : Deutsche-Bank-Aktienkurs schießt in die Höhe

  • Aktualisiert am

Die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt Bild: Reuters

Hat sich die Deutsche Bank mit amerikanischen Behörden auf eine deutlich niedrigere Strafzahlung geeinigt? Entsprechende Gerüchte bringen Vertrauen der Anleger zurück.

          Gerüchte über eine bevorstehende Einigung mit dem amerikanischen Justizministerium haben den Aktienkurs der Deutschen Bank heftig nach oben gehievt. Die Aktie schloss 7,5 Prozent im Plus bei einem Kurs von 11,70 Euro.

          Im Streit um Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge einem Vergleich mit dem Justizministerium näher. Dabei sei eine Strafe von 5,4 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro) zu erwarten, hieß es. Eine Deutsche-Bank-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern.

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          Das amerikanische Justizministerium hatte im Hypothekenstreit vor zwei Wochen eine Strafe von 14 Milliarden Dollar aufgerufen. Experten und die Bank selbst haben jedoch mehrfach betont, diese Summe könne im Zuge der Verhandlungen noch deutlich gedrückt werden.

          Die Meldung hatte die Bank unter Druck gebracht. Sie hatte in der ablaufenden Woche heftige Kursrückgänge erlebt, unter anderem erst am Freitagmorgen, als nach Meldungen über einen Abzug von Hedgefonds der Kurs mit sieben Prozent im Minus startete. Im Tagesverlauf schaffte sie so ein Plus von 14 Prozent.

          Quelle: bern. / Reuters

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