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Europäische Aktienindizes F.A.Z.-Euro-Index baut Vorsprung aus

Die breitere Streuung sorgt für eine bessere Entwicklung des F.A.Z.-Euro-Index gegenüber dem Euro Stoxx 50. Der Vorsprung aus 2012 ist noch größer geworden. Die größten Gewinner sind im Euro Stoxx 50 nicht enthalten.

© AFP Vergrößern Heineken: Noch nie war das Unternehmen so wertvoll

Der F.A.Z.-Euro-Index ist seit Anfang 2012 um 22 Prozent gestiegen, der Euro Stoxx 50 nur um 17 Prozent. Damit hat der 100 Aktienwerte aus dem Euroraum umfassende F.A.Z.-Euro-Index seinen Vorsprung aus dem Jahr 2012 in den ersten Monaten des Jahres 2013 weiter ausgebaut.

Daniel Mohr Folgen:  

Im Jahr 2012 war der F.A.Z.-Euro-Index um gut 16 Prozent gestiegen, der Euro Stoxx 50 nur um knapp 14 Prozent. Auch unter Hinzurechnung der Dividenden liegt der F.A.Z.-Euro-Index mit einer Rendite von knapp 26 Prozent gegenüber knapp 22 Prozent im Euro Stoxx 50 vorne.

Gleichmäßigere Streuung zahlt sich aus

Der wesentliche Grund für die bessere Wertentwicklung ist die größere Risikostreuung im F.A.Z.-Euro-Index. Er umfasst nicht nur mit 100 Werten doppelt so viele Titel wie der Euro Stoxx 50. Die Werte im F.A.Z.-Euro-Index werden immer Ende Juni alle auf 1 Prozent gesetzt. Im Jahresverlauf ergeben sich dann je nach Wertentwicklung der einzelnen Aktien unterschiedliche Gewichte.

Erfolgreiche Aktien im Blick © F.A.Z. Bilderstrecke 

Das höchste Gewicht eines einzelnen Titels liegt jedoch derzeit nur bei knapp 1,5 Prozent. Im Euro Stoxx 50 werden die Aktien nach ihrem Börsenwert gewichtet. Der schwerste Titel kommt aktuell auf knapp 6 Prozent. Die größten zehn Titel machen mehr als 40 Prozent des Index aus. Im F.A.Z.-Euro-Index sind es nur 13 Prozent.

Regional breiter aufgestellt

Neben der Risikostreuung hat der F.A.Z.-Euro-Index auch eine größere regionale Streuung. Jede Volkswirtschaft, die mindestens 1 Prozent zur Euroraum-Wirtschaftsleistung beiträgt, ist im Index vertreten, und zwar je Prozent der Wirtschaftsleistung mit einem Titel. Aus Deutschland stammen derzeit 28 der 100 Titel, aus Frankreich 22 und aus Italien 17. Im Euro Stoxx 50 ist insbesondere das Gewicht Frankreichs sehr viel höher, dafür das italienische sehr viel niedriger.

Länder wie Portugal, Griechenland und Österreich sind im F.A.Z.-Euro-Index mit ihren wertvollsten Unternehmen vertreten, während sie im Euro Stoxx 50 keine Rolle spielen. Die drei größten Gewinner seit Anfang 2012 - KBC, Continental und Erste Group Bank - sind im Euro Stoxx 50 nicht vertreten. Von den 10 besten Werten im F.A.Z.-Euro-Index sind nur zwei auch im Euro Stoxx 50 enthalten.

Mehr zum Thema

Wer als Anleger an der Entwicklung des F.A.Z.-Euro-Index partizipieren will, findet unter der Wertpapierkennnummer HV5NE4 ein Indexzertifikat der Hypo-Vereinsbank, das auch die Dividendenzahlungen berücksichtigt. Andere Banken bieten bislang keine Produkte auf den Index an.

Quelle: F.A.Z.

 
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Veröffentlicht: 13.03.2013, 11:20 Uhr

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