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Dividendenrenditen Europäische Standardwerte bringen fast bis zu acht Prozent

02.09.2010 ·  Die Zeiten für Zinsjäger sind hart. Anleihen von Vater Staat werfen hierzulande kaum mehr was ab. Dafür haben Aktien einiges zu bieten. Die Dividendenrenditen bei europäischen Großkonzernen sind sogar historisch hoch.

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Gemessen an den Aktienmarkttiefs vom März 2009 sind durch die nachfolgende Kursrallye die Dividendenrenditen für die in den Indizes Dax und Euro Stoxx 50 vertretenen Aktien zwar wieder gesunken.

Doch mit Werten von aktuell 3,5 Prozent und 4,6 Prozent liegen sie bezogen auf die im Jahr 2011 erwarteten Ausschüttungen immer noch deutlich über den langfristigen Durchschnittswerten, rechnet die DZ Bank in einer Studie vor.

Dividendenschätzungen steigen langsamer als Gewinnschätzungen

Zudem halten die dortigen Analysten die aktuellen Dividendenschätzungen 2010/11 für zu niedrig. Hintergrund für diese Einschätzung ist einerseits, dass die Dax-Unternehmen in diesem Jahr den Nettogewinn um voraussichtlich 80 Prozent steigern werden. Andererseits erwarten die Analysten auf Basis der Konsensschätzungen jedoch bisher, dass die Unternehmen für 2010 lediglich 14 Prozent mehr Dividende als für 2009 ausschütten werden.

Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den anderen großen europäischen Indizes zu beobachten. Ceteris paribus würde die Ausschüttungsquote im kommenden Jahr unter 38 Prozent sinken. Dies halten die DZ Bank-Analysten für unwahrscheinlich. Der langjährige Durchschnitt liegt jedenfalls bei 50 Prozent. Viele Unternehmen, wie beispielsweise die deutschen Versorger, haben demnach sogar generell feste Auszahlungs-Ratios festgelegt.

DZ Bank rechnet mit deutlichen Dividendenerhöhungen

Bei der DZ Bank geht man intern davon aus, dass die Unternehmen im Vorfeld der Hauptversammlungssaison im Frühjahr 2011 in der Breite Dividendenerhöhungen vorschlagen werden. Die Dividendenzahlungen auf Indexebene könnten demnach um bis zu 20 Prozent höher ausfallen als derzeit von Analysten geschätzt. Speziell die Automobilhersteller und Unternehmen aus den Sektoren Grundstoffe und Industrie dürften wieder deutlich mehr zahlen als in diesem Jahr.

Basierend auf den Daten von Factset haben die Analysten der DZ Bank eine Liste zusammengestellt (siehe Grafiken), die lukrative dividendenstarke Titel aus Europa beinhaltet. Die Dividendenrendite dieser 13 Titel reicht von 4,4 Prozent (Credit Suisse) bis 7,9 Prozent (Vivendi). Außerdem sind alle diese Titel mit einer Kaufempfehlung ausgestattet. Das garantiert zwar natürlich noch keine Kursgewinne. Aber ansehnlichen Dividendenrenditen sollten in schwierigen Zeiten doch langfristig wie eine Art Puffer wirken.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors wieder.

Quelle: @JüB
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25.05.2012 17:45 Uhr
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Name Kurs Prozent
DAX 6.339,94 +0,38%
FAZ-INDEX 1.377,69 −0,11%
TecDAX 752,47 +0,08%
MDAX 10.196,40 −0,34%
SDAX 4.817,28 +0,29%
REX 434,70 −0,15%
Eurostoxx 50 2.161,87 +0,25%
F.A.Z. EURO 69,61 +0,13%
Dow Jones 12.454,80 −0,60%
Nasdaq 100 2.527,05 −0,17%
S&P500 1.317,82 −0,22%
Nikkei225 8.580,39 +0,20%
EUR/USD 1,2515 −0,14%
Rohöl Brent Crude 106,90 $ +0,14%
Gold 1.569,50 $ +0,06%
Bund Future 144,35 € +0,25%