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Amerikas Fiskalklippe Nur der nächste Fels auf gefährlichem Kurs

 ·  Der jüngste Rückschlag im amerikanischen Haushaltsstreit macht die Anleger nervös. Doch der Grund dafür ist weniger der Jahreswechsel als die generelle Lähmung der amerikanischen Politik.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (9)
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Gerard Ryan

Weltweit gibts Vertrauen in die US Dollar aber wie lange noch

Dieses Vertrauen Scheint unerschütterbar zu sein. Alle Ratingagencies sind Amerikaner. Die US Ökonomie kommt nur schleppend voran. Arbeitslosigkeit bleibt auf eine Historisch höhe rate. Auch wenn die Parteien einigen sie sich die Staatsschulden sind so hoch wie zeit 1945 nicht mehr. Das die Sturmgewehr Industrie lauft auf hoch Turen sollte normalerweise Vertrauen erodieren. Es gibt nur noch ein Supermacht, aber wie stabil ist sie wirklich. Die Dollar AAA Rating ist unantastbar aber trotzdem Vertrauen konnte sinken. Werden die Dollar zins steigen ein % denn ist die USA bankrott und die schlimmste Wirtschaftskrise je gesehen beginnt.

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Harald Sulzmann

Notwendige Auseinandersetzung

Immerhin gibt es in den USA gegensaetzliche Positionen die durchgefochten werden und auch muessen. Kein Einheitsbrei wie in Deutschland wo es defacto keine Opposition mehr gibt. Es ist einfach bloedsinn hier von Laehmung zu reden. Die USA sind dabei ihren Weg fuer die Zukunft zu finden. Soll es ein System wie in Europa werden mit hohen Steuern, Sozialabgaben und Nanny-Staat oder will man den American Way haben quasi als Gegemodell zu Europa mit individuellen Chancen und moeglichst grosser Freiheit fuer die Buerger. Es ist wert diese Auseinandersetztung zu fuehren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 01:45 Uhr
Gerard Ryan

Waffen und Sturmgewhren bringen nur barberei und veringern die Freiheit.

Bildung ist nicht die Stärke der USA.Die ganze dumme Imperium is auf Waffengewalt erbaut und wenn irgand wann bankrott es wird weiter hin überall geschossen.

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Closed via SSO
vera schmidt (vera-s) - 21.12.2012 20:14 Uhr

was die meisten übersehen...

hier wie in europa geht es nicht so sehr um die fragen mehr oder weniger sozialstaat etc.

der hund liegt in wahrheit im geldsystem begraben, und über sozialausgaben, steuern etc. zu diskutieren, ist nur systemkosmetik, wird aber langfristig nichts ändern. leider so gut wie tabu in den medien.

unser zins- und zinseszinsystem weist, ganz ähnlich wie die menschheit, ein expotentielles wachstum auf, und irgendwann hat man einen punkt überschritten, da wird es immer schneller immer mehr, explodiert regelrecht.
das ist das hauptproblem bei der ganzen schuldenmacherei in einem zinssystem.

so gut wie alle westlichen staaten befinden sich jetzt an jenem punkt, wo es einfach explodiert. wer sollte das jetzt ändern?

außer rumms, zack, großer schuldenschnitt für alle, währungsreform etc. und dann hoffentlich was gscheiteres!

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Edda Kuhlmann

1000 Zeichen reichen nicht aus, auf diesen flachen Artikel zu antworten

Wie wunderbar staendige Steuererhoehungen funktionieren zeigt Europa, wo Abgabenquoten von um die 40% und 20% Mehrwertsteuer immer noch nicht genug sind, die Ausgabenwut des Staats zu befriedigen, im Gegenteil. In den USA ist das nicht anders. Waehrend der Streit um das "Fiscal Cliff" tobt, versucht der Praesident, von den Republikanern mal eben zusaetzliche schlappe 1.6 Billionen USD zur freien Verfuegung zu erpressen; derzeit ist der von Demokraten dominierten Senat dabei, ein 60 Mrd. $ Gesetz durchzupeitschen das offiziell die Schaeden von Sandy bezahlen soll, aber tatsaechlich ca. 30 Mrd. $ beinhaltet um damit die Eisenbahn, ein Projekt in Alaska, die Umweltbehoerde, Nationalparks usw. usw. zu unterstuetzen, alleine 17 Mrd. $ davon sind dafuer vorgesehen, bestimmte Stadtbezirke "zu staerken" - also mehr Sozialausgaben. So kann Amerika einfach nicht weitermachen.

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Klaus Letis

Die USA haben ein Ausgabenproblem UND eine Besteuerungsproblem

Beide Seiten sollten sich an die eigene Nase fassen.

Dogmatischen Festhalten an gestrigen Vorstellungen führt zum Schaden beider Seiten.
Die "Hawkes & Doves" sollten sich auf ihre gemeinsame Tradition berufen.

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Jan Froehlich

mangelnde Tiefe / Vor- und Nachteile eines Sanierungskurses und höherer Steuern

Da man nicht weiß, welche(r) republikanische Heckenschütze(n) Boehner ein Bein stellen, fragt man sich, aus welchem Grund ein strengerer Sanierungskurs (den wollen die Republikaner) und eine größere steuerliche Inanspruchnahme (das wollen die Demokraten) eigentlich schaden sollen. Mir fehlt es bei dieser Diskussion - und dem Artikel hier - an einer grösseren Tiefe und Auseinandersetzung, da man seit Monaten immer nur dieses Horrorszenario in einer Endlos-Schleife lesen kann ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.12.2012 16:32 Uhr
Horst Ziegler

Das mit der Tiefe....

Im Kern geht es um die Frage, welche Aufgaben der Staat überhaupt erledigen sollte. Sollte der Staat ein kampfstarker Staat sein, in dem die sozialen Konflikte auf familiärer Ebene allenfalls auf kommunale Ebene zu regeln sind oder sollte der Staat ein Vater-Staat sein, der ein soziales Netz vorhält, damit die Menschen nicht ins bodenlose Fallen können. Die Variante 2 kostet Geld und das muss durch Steuererhöhungen finanziert werden und dafür ist ein Teil der Republikaner nicht zu gewinnen: Jeder für sich und Gott für uns Alle!

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Konstantin Schneider

Die Republikaner werden Amerika den Rest geben

Das Ende des Amerikanischen Traums wird die Republikaner erst recht dazu anstacheln, den Reichtum der Reichen mit allen Mitteln zu verteidigen, damit wenigstens eine klitzekleine Minderheit noch weiterträumen kann. Amerika geben sie damit allerdings den Rest.

Nur wenn Obama sich wieder und wieder schützend vor das Volk stellt, gibt es noch eine kleine Chance, dass sich Amerika aus seiner selbstverschuldeten Notlage befreit.

Den Vermögenstransfer aus den Taschen der Massen in die Kassen der Eliten zu stoppen, wird allerdings noch ein gehöriges Stück Arbeit sein. Obama wird Tag und Nacht dafür schuften müssen und dabei viel von seinem lässigen Appeal verlieren.

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21.12.2012, 11:37 Uhr

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