Der Mittwoch ist abermals geprägt von einer Fülle von Ergebnisinformationen. Überwiegend sind sie positiv, auch wenn das für die Commerzbank nur eingeschränkt zutrifft.
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Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat durch die für das Unternehmen besonders wichtigen Autobauer und durch die Industrie zwischen Januar und März den Auftragseingang um mehr als die Hälfte nach oben auf den Rekordwert von 602,6 Millionen Euro gesteigert. Analysten hatten ein so starkes Plus nicht erwartet. Der Auftragsbestand wuchs damit auf 981,2 Millionen Euro - 40 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Insgesamt rechnet Kuka im ersten Halbjahr mit einem höheren Bestelleingang als in der zweiten Jahreshälfte. Das liege an der absehbar größeren Anzahl von Großaufträgen in den ersten sechs Monaten, sagte sagte Vorstandschef Till Reuter am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Vor allem die Automobilindustrie investiere unvermindert in neue Kapazitäten in den BRIC-Staaten und in bestehende Werke in Europa sowie den Vereinigten Staaten. Der Umsatz legte um 12,5 Prozent auf 367,3 Millionen Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im ersten Quartal mit 21,9 Millionen Euro um fast die Hälfte höher aus als noch vor einem Jahr. Die Ebit-Marge von 6 Prozent traf damit bereits zu Jahresbeginn das obere Ende der eigenen Prognose. Unter dem Strich blieben 10,8 Millionen Euro - exakt doppelt so viel wie vor einem Jahr. Kuka traut sich nach einer unerwartet hohen Auftragsflut zu Jahresbeginn eine mutigere Prognose zu. Der Umsatz dürfte 2012 rund 1,5 Milliarden Euro erreichen und die Ebit-Marge zwischen 5,5 und 6 Prozent herauskommen, konkretisierte das Unternehmen seinen Ausblick. „Wir planen natürlich näher an die sechs Prozent heranzukommen“, sagte Reuter. Von der zuletzt langsameren Gangart bei den Autoverkäufen in Europa habe Kuka bislang nichts gespürt, sagte Reuter. Die für das Unternehmen relevanten Autobauer wie Volkswagen, Daimler, BMW oder Ford würden langfristig investieren, um die steigenden Volumen in den Schwellenländern bedienen zu können. Im März hatte Kuka zunächst einen vorsichtigeren Ausblick gegeben und einen Umsatz mindestens auf dem Niveau des Vorjahres von 1,44 Milliarden Euro sowie eine Ebit-Marge von mehr als 5,5 Prozent als Ziel ausgerufen. Aktionäre können sich im kommenden Jahr wahrscheinlich wieder über eine Dividende freuen. Zuletzt hatte das Unternehmen 2007 eine Dividende von einem Euro je Aktie ausgeschüttet. (dpa-AFX)
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