12.03.2010 · Die Atoss Software AG glänzt mit vier Rekordabschlüssen in Folge und auch in das neue Jahr ist der Softwareanbieter für das Arbeitszeitmanagement gut gestartet. Diese Konstanz wird inzwischen auch von der Börse honoriert.
Die wirtschaftlichen Zeiten mögen momentan für die meisten Unternehmen schwierig sein. Und natürlich bewegt sich auch die Atoss Software AG in keinem völlig sorgenfreien Umfeld. Doch von einer echten Krise bekommt der Softwarelosungsanbieter für das Arbeitszeitmanagement nicht wirklich etwas mit. Und wenn doch, dann könnte diese Art von Krise aus Sicht der Münchener vermutlich noch eine Zeit lang andauern.
Denn bei der an diesem Freitag abgehaltenen Bilanzpressekonferenz konnte der Vorstand die besten Umsatz- und Ergebniszahlen der Firmengeschichte präsentieren. Und das nicht zum ersten Mal, sondern vielmehr zum vierten Mal in Folge.
Konkret stieg im Geschäftsjahr 2009 der Umsatz um 8 Prozent auf 29,1 Millionen Euro und das operative Ergebnis verbesserte sich um 9 Prozent auf 5,5 Millionen Euro. Insgesamt ist es gelungen, sämtliche Ergebniskennziffern auf der Basis des gestiegenen Umsatzes bei gleichzeitig unterproportional erhöhten Kosten zu verbessern.
2010 winkt das fünfte Rekordjahr in Folge
Doch damit nicht genug: Nachdem von drei Handelsunternehmen Aufträge ergattert werden konnte, ist die Gesellschaft auch erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Den Vorstand veranlasst die erfolgreiche Kundengewinnung in Verbund mit einem hohen Auftragsbestand bei Softwarelizenzen (3,3 Millionen Euro nach 2,5 Millionen Euro im Vorjahr) dazu, auch die Geschäftsaussichten für 2010 positiv zu beurteilen. In diesem Zusammenhang darf nicht vergessen werden, dass intelligenter Personaleinsatz gerade auch in schwierigen Zeiten ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist und Atoss Software hat die dafür passenden Produkte.
Pünktlich zu dem am 21. März anstehenden zehnjährigen Börsen-Jubiläum wird die solide Verfassung des Unternehmens auch immer mehr von der Börse honoriert. Nicht nur zum Wochenausklang steigt die Notiz um weitere 3,6 Prozent auf 14,50 Euro, sondern auch seit dem Jahresultimo steht bisher ein Plus zu gut 19 Prozent Buche. Und im Vorjahr reichte es sogar zu einem Plus von 68 Prozent, was deutlich über dem war, was die Vergleichsindizes schafften.
Bewertungsrelationen immer noch vertretbar
Nach diesen Kursgewinnen ist der Titel zwar nicht mehr so tief bewertet wie noch Anfang 2009. Aber nachdem der Gewinn je Aktie 2009 von 0,88 auf 1,00 Euro gesteigert werden konnte, bewegt sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit 14,5 noch immer im vertretbaren Bereich.
Das gilt insbesondere dann, wenn man in diesem Jahr weitere Gewinnsteigerungen unterstellt. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass ein aktueller Börsenwert von 59 Millionen Euro auch noch durch eine um 38 Prozent auf 19,3 Millionen Euro gestiegene Liquidität unterlegt ist. Hinzu kommt außerdem noch eine Eigenkapitalquote, die wegen der Bilanzausweitung zwar von 64 Prozent auf 57 Prozent gesunken ist, aber noch immer als sehr solide bezeichnet werden kann. Zudem wird die Dividende für 2009 um 14 Prozent auf 0,50 Euro erhöht, woraus sich immerhin eine Rendite von 3,45 Prozent ergibt.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.848,03 | +1,42% |
| FAZ-INDEX | 1.526,72 | +1,43% |
| TecDAX | 778,36 | +0,73% |
| MDAX | 10.441,40 | +1,41% |
| SDAX | 5.048,27 | +1,17% |
| REX | 422,26 | −0,26% |
| Eurostoxx 50 | 2.520,31 | +1,24% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 81,56 | +1,37% |
| Dow Jones | 12.949,90 | +0,35% |
| Nasdaq 100 | 2.584,24 | −0,31% |
| S&P500 | 1.361,23 | +0,23% |
| Nikkei225 | 9.384,17 | +1,58% |
| EUR/USD | 1,3138 | +0,07% |
| Rohöl Brent Crude | 119,95 $ | −0,08% |
| Gold | 1.723,00 $ | +0,58% |
| Bund Future | 138,50 € | −0,16% |