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Zum Tod von Margarete Mitscherlich Der diskrete Charme der Psychoanalyse

 ·  Lieber groß geirrt als langweilig recht behalten: Margarete Mitscherlich, die große Psychologin der deutschen Nachkriegsseele, ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

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Frank Gerlach

Naja, Im Lichte von 2008/9

..und dem was jetzt in den Ländern vorgeht, die sich den Freunden der "Finanzinnovationen" besonder gut hingegeben haben, wird 1929-1945 für mich wesentlich nachvollziehbarer.
Bei 30% Arbeitslosigkeit, der Zerstörung von langjährig angesparten Vermögen ist es ziemlich schnell vorbei mit den ganzen Konventionen der Zivilisation. Extreme politische Parteien aller Richtungen bekommen massiv Zulauf.
Die Zerstörung des Finanzsystems hat katastrophale politische Wirkungen, auch wenn unsere Damen und Herren Beamten und Offiziere das gerne ignorieren möchten. Später ist es dann "unerklärlich wie Menschen zu solchen Brutalitäten in der Lage waren". Die Studienräte werden es später beklagen und retroaktiv "Zivilcourage" fordern.
Jaja.

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Tim Schürmann

Wie beruhigend...

Ich dachte schon, ich stoße hier jetzt auf Psychoanalyse verherrlichende Kommentare, wie es dieser Artikel versucht. Frau Mitscherlich und vor allem ihren Tod mal ganz außen vor gelassen, Psychoanalyse bringt keine großen Psychologen hervor. Auch keine großen Psychotherapeuten, falls das gemeint war.

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Siegfried Müller

Der diskrete...

"Lieber groß geirrt als langweilig recht behalten:"
Welch ein irres, verachtendes, gefährliches Motto.
Sicherlich, um Bücher zu schreiben, in der Diskussion zu bleiben, Aufsehen zu erlangen mag das richtig sein.
Die Menschen, die der Psychoanalyse sich unterziehen oder unterzogen werden, sehen das mit Sicherheit anders.
Noch immer erweisen sich 50% der Analysen im Nachhinein als absolut falsch, ihre Wirkungen aber kaum noch zu korrigieren, zum Schaden der Menschen und der Gesellschaft.

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Michael Scheffler

Beruhigend ist, dass auch die Idole der 68er sterblich sind

Vielleicht ist es ja auch die Stimmung der PC, die sich wie Mehltau übers Land gelegt hat.

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Jahrgang 1962, stellvertretender Leiter des Feuilleton.

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